Ob beim traditionsreichen Marathon in der Domstadt oder in Dortmund – die Läuferinnen und Läufer des TV Attendorn haben an diesem Wochenende einmal mehr Ausdauer, Teamgeist und persönliche Bestleistungen unter Beweis gestellt. Mit starken Platzierungen und emotionalen Comebacks sorgten die Athleten für ein rundum gelungenes Lauf-Wochenende.
Generali Köln Marathon: Gänsehautmomente und starke Bestzeiten
Die jeck angehauchte Kulisse in Köln zog wieder Tausende Läufer in ihren Bann – mittendrin ein hochmotiviertes Team des TV Attendorn, das auf den verschiedenen Distanzen hervorragende Ergebnisse erzielte.
Beim Marathon über die volle Distanz von 42,195 Kilometern ging Jens Bieker in starker Form an den Start. Mit einer herausragenden Nettozeit von 2:59:35 Stunden knackte er souverän die magische Drei-Stunden-Marke und belohnte sich mit Platz 342 in der Gesamtwertung.
Für Yasmin Herchenröder war der Start in Köln ein ganz besonderer emotionaler Meilenstein: Nach einer rund 15-jährigen Laufpause wagte sie das kleine Revival. Begleitet von schönen Erinnerungen an frühere gemeinsame Läufe finishte sie glücklich und zufrieden: “Das A-Ziel war 3:45, aber ich bin dennoch happy, dass ich’s unter 4 Stunden geschafft habe.” Mit einer Nettozeit von 3:59:02 Stunden kam sie überglücklich im Ziel an. Auch Reiner Preuss stellte sich nach längerer Zeit wieder der Herausforderung eines Solo-Marathons. Nach einer harten zweiten Hälfte, in der er schwer zu kämpfen hatte, biss er sich durch und erreichte das Ziel nach 4:13:18 Stunden.
Halbmarathon: Fabelzeiten und glückliche Gesichter
Über die Halbmarathon-Distanz purzelten die Bestzeiten nur so. Für das absolute Ausrufezeichen sorgte Steven Krüger: Nach einer gelungenen Vorbereitung wollte er in Köln unbedingt die 85-Minuten-Marke knacken. Am Ende passte einfach alles – Wetter, Stimmung und Beine. Mit einer sensationellen Nettozeit von 1:20:22 Stunden verpasste er die Sub-80-Marke nur hauchdünn, verbesserte seine alte Bestmarke jedoch drastisch.
Einen bärenstarken Lauf zeigte auch Alexander Koch, der mit einer Nettozeit von 1:27:39 Stunden ebenfalls deutlich unter der Marke von 1:30 Stunden blieb.
Christian Dröge zeigte sich im Ziel ebenfalls hochzufrieden mit seiner Zeit von 1:30:40 Stunden. Nach muskulären Problemen in der Vorbereitung hatte er mit einer langsameren Pace geliebäugelt: “Das Gefühl war allerdings so gut, dass ich etwas riskieren wollte. Die Atmosphäre in Köln und der tolle Support untereinander im TV Attendorn war beflügelnd und hat zusätzliche Energie freigesetzt.”
Kurz dahinter lief Tobias Frettlöh mit einer starken Leistung und einer Nettozeit von 1:34:16 Stunden über die Ziellinie. Bei den Frauen komplettierten Sara Dreber (2:00:07 Std.) und Marianne Damm das starke Team-Ergebnis in Köln.
13. Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon in Dortmund:
Nicht nur in Köln, auch im Revier war der TV Attendorn erfolgreich vertreten. Niels Hennel hatte sich nach mehreren Halbmarathons – unter anderem im Rahmen einer Triathlon-Mitteldistanz – für den 13. Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon in Dortmund ein klares Ziel gesetzt: Die Marke von 1:45 Stunden sollte fallen. Hochkonzentriert heftete er sich an die Fersen des 1:45-Stunden-Pacemakers. Bis Kilometer 10 folgte er dem Tempo mühelos, baute danach seinen Vorsprung aus und lief mit einer starken Zeit von 1:43:27 Stunden überglücklich ins Ziel.

