TV Attendorn startet mit Rad-Trainingslager in die Saison

Bad Krozingen (13.04.2022) Nicht gerade die besten Wetterverhältnisse um ein Radtrainingslager durchzuführen fanden die gemischte Truppe aus Rad- und Triathlonabteilung des TV Attendorn in Freiburg vor. Genau zu der geplanten Zeit war die Wetterprognose am schlechtesten gemeldet. Nun, geplant ist geplant und so zog es noch 17 Radfahrer zu der Unterkunft Fallerhof in Bad Krozingen – Hausen. In dem netten Gästehaus und dem angeschlossenen Restaurant konnten ein paar gemütliche und unterhaltsame Stunden verbracht werden. Einige Sportler kannten sich bis dahin noch nicht persönlich und so gab es eine willkommene Gelegenheit sich auch besser kennen zu lernen.

Und auch das Radfahren kam nicht zu kurz. Bereits am Mittwoch waren einige früh Angereiste mit dem Fahrrad unterwegs und erkundeten die Gegend. Erst am Abend waren alle komplett angereist und bei gemütlichem Abendessen wurden die ersten Erwartungen ausgetauscht. Erst am Donnerstag wurde beim Frühstück die erste Runde bekannt gegeben. Diese führte gemeinsam nach Breisach und dann durch den Kaiserstuhl mit dem „Texaspass“ Richtung Emmendingen und Freiburg. Wegen der schlechten und stürmischen Wettervorhersage wurde der geplante Kandel ausgelassen. Unterwegs bildeten sich auch verschiedene Geschwindigkeitsgruppen. So kämpfte sich dann jeder gegen den stärker werdenden Wind Richtung Unterkunft. Eine gute fast trockene 90km-Runde konnte an dem Tag absolviert werden. Beim leckeren Abendessen konnte der Tag abgeschlossen werden.

Für Freitag waren nicht die besten Bedingungen gemeldet, eher als schlimmster Wettertag prognostiziert. Deshalb wurde nichts aus der geplanten Frankreichrundfahrt. Eine kurze alternative Strecke musste herhalten. So begab sich ein Großteil der Truppe auf den Weg zum Anstieg rauf in das Dorf Geiersnest. Am Anfang hielt der Regen sich noch zurück. Aber in den Höhenlagen wurde es doch frisch und feucht. Im Anstieg bildeten sich 2 Gruppen, damit die Wartezeiten auf dem Berg nicht zu lange andauerten. Leider gab es in der 2. Gruppe in Freiburg direkt 3 Platten (sogar direkt ein Doppelplatten) und die Entscheidung wegen langsam durchdringender Kälte auch möglichst schnell und kurz wieder zurück zu fahren. Über 50km konnten für die Runde angerechnet werden. Es gab noch ein paar unerschrockene die noch eine kurze oder längere Runde drangehängt haben. Aber die stürmische Wetterlage lies auch nicht mehr viele km zu. Wie bereits an den Vorabenden fand der Ausklang beim Abendessen statt.

Bereits im Vorfeld wurde für den Samstag ein Besuch in den Thermen von Bad Kozingen eingeplant. Nach ein bisschen Planscherei im Außenbecken gab es als Überraschung eine Fitnesseinheit. Mit Aquaspinning gab es eine gute Vorbereitung für den am Nachmittag geplanten Anstieg. So gut aufgewärmt führte die Runde über den Sirnitzpass (Kreuzweg). Gewählt wurde die Nordvariante aus dem Münstertal. Nachdem die ersten knapp 3 km zum Aufwärmen genutzt werden können geht es dann 9km bergauf. Schon auf halber Strecke war man an dem Tag bereits auf Schneehöhe. Auch die Abfahrt Richtung Badenweiler konnte genossen werden. Im wärmeren Tal trafen die Splittergruppen wieder zusammen. Ein doppelter platter Reifen sorgte dann wieder für Splittergruppen. Nach guten 60km war dann die Runde auch schon wieder beendet. Das übliche gemeinsame Abendessen beschloss dann auch diesen Tag. Zur Abschlussrunde am Sonntag war der Aufstieg zum Schauinsland eingeplant. Nach der gemeinsamen Anfahrt bis Freiburg wurden mehr oder weniger wieder verschiedene Leistungsgruppen gebildet. Ein paar stärkere Fahrer fuhren bis Todtnau runter und nahmen den Belchen in Angriff. Es wurde sogar auf 3stellige km-Zahl gefahren. Für den Rest hieß es nach dem Aufstieg möglichst gesund wieder die steile Abfahrt wohlbehalten wieder runter zu kommen. Die Heimfahrt führte durch das Münstertal zurück zur Unterkunft und dann nach einer schnellen Dusche wieder die Heimfahrt anzutreten.

Leider konnten die geplanten Strecken wetterbedingt nicht gefahren werden. Aber auch die Alternativen hatten ihre Reize. So sollte eine Wiederholung nichts im Wege stehen um auch die anderen Strecken in Angriff zu nehmen. Schauen wir mal was sich evtl. nächstes Jahr ergeben wird.

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