TV Attendorn - ein kinderfreundlicher Sportverein

Rolf Kantelhardt (links), Maria Hebbeker (zweite von rechts) und Hanna Reifenrath (vorne rechts) übereichten die Urkunden für zehnjährige Kooperation. (Foto Nicole Voss)

Attendorn (25.11.2019 – Nicole Voss). Fröhlich lachend springen und laufen zehn Kinder durch die Turnhalle am Hallenbad in Attendorn. Der Spaß am Sport ist den Drei- bis Sechsjährigen anzumerken. Zudem ein Beweis dafür, dass die Kooperationen zwischen dem TV Attendorn und den Kitas „St. Martin“ und „Villa Kunterbunt“ funktionieren.

Die zehnjährige Kooperation zwischen den Kindertageseinrichtungen und dem TV nahm der Kreissportbund, am Montag, 25. November, zum Anlass den Vertretern der genannten Kooperationspartner Urkunden zu überreichen. Andreas Ufer, Vorsitzender und Margot Lütticke, Ansprechpartnerin für das Kinderturnen, beim TV Attendorn, Verena Keseberg und Christoph Beckmann (Leitung Kita Villa Kunterbunt) sowie Bianca Hesener und Ramona Gimmel (Leitung Kita St. Martin) nahmen ihre Auszeichnungen entgegen.

Der TV Attendorn war vor einem Jahrzehnt kreisweit der erste Sportverein, der eine Kooperation mit einer Bildungseinrichtung einging, die im Sinne des Programms „NRW bewegt seine Kinder“ umgesetzt wird. Das Programm beinhaltet Konzepte des anerkannten Bewegungskindergartens und des kinderfreundlichen Sportvereins. Kriterien für das Gütesiegel „Anerkannter Bewegungskindergarten“, die beide Einrichtungen tragen, sind: Ein Konzept, Qualifizierung der Mitarbeiter zur Bewegungsförderung, tägliche Bewegungsangebote, geeignete Räume, Elternmitarbeit, Profil und gute Ergebnisse der Zusammenarbeit und Qualitätssicherung.

Einen Bewegungskindergarten zeichnet aus, dass die Bewegungsförderung im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit steht. Die Vertreter des Kreissportbundes, Rolf Kantelhardt, Vorsitzender, Hanna Reifenrath, Fachkraft für das Programm „NRW bewegt seine Kinder“ und Maria Hebbeker, Beraterin für anerkannte Bewegungskindergärten, des LSB NRW überreichten die Urkunden.

Sportvereine werden zunehmend als Bildungspartner wertgeschätzt und wahrgenommen

Die Intention der Kooperation ist auf der Internetseite der Sportjugend NRW nachzulesen: In der kommunalen Bildungslandschaft werden die Sportvereine zunehmend mehr als Bildungspartner und -Akteure wahrgenommen und wertgeschätzt.

Sie stehen den Bildungsinstitutionen als Partner für Bewegung, Spiel und Sport zur Seite. Die Bilanz von Andreas Ufer fällt positiv aus: „Es hat allen was gebracht. Das Bewusstsein der Eltern ihre Kinder in Bewegung zu bringen und zu halten, ist gestiegen. Die Kindergruppen sind in unserem Verein stark frequentiert.

Kinder trauen sich was

Die Kinder werden nicht zum Turnen gebracht, damit sie unter den Füßen ihrer Eltern weg sind, sondern weil es Freude macht. Die Kinder trauen sich was.“ Verena Keseberg fügt hinzu: „Wir versuchen jeden Tag rauszugehen. Wenn die Kinder Sport machen, sind sie ausgeglichener.“ Bianca Hesener ist sich sicher: „Je mehr Bewegung die Kinder haben, um so selbstbewusster werden sie.“

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