Miriam Nippel erneut für die DEM qualifiziert

Miriam Nippel erneut für die DEM qualifiziert

Miriam Nippel erneut für die DEM qualifiziert

Das Foto zeigt Miriam (im Vordergrund) und Eva Nippel beim Training

Attendorn (28.02.2019) Eigentlich waren nach der KEM 6 Judoka des TV Attendorn für die BEM in Kamen qualifiziert. Doch machte die Erkältungs-und Grippewelle vielen Judoka einen Strich durch die Rechnung, so dass nur Miriam Nippel bei den Bezirkseinzelmeisterschaften antrat. Hier konnte die Athletin des TV Attendorn Ihren Vorjahreserfolg (2.Platz) wiederholen und war für die Westdeutschen Meisterschaften startberechtigt. Hier in Herne, lief es fast auch parallel zum letzten Jahr. Sie kam bis ins kleine Finale um den begehrten dritten Platz. Hier musste Sie Ihren hohen Kampfzeiten Tribut zollen und belegte so den undankbaren fünften Platz. Da aber eine Ihrer Konkurrentinnen bei der DEM absagte, konnte Miriam noch auf den Zug zu den Deutschen Meisterschaften in Leipzig aufspringen.

Durch diesen Erfolg beflügelt startete Sie auch gleich einen Tag später in Lünen bei den westdeutschen Meisterschaften der U21. Hier wurde Sie von Ihrer älteren Schwester Eva begleitet, die sich ebenfalls der Aufgabe stellte. Für Eva Nippel war es das erste große Turnier, wo es um Qualifikationen für die Bundesebene ging. Leider erwischte Sie als Neuling und ungesetzte Athletin eine schwere Vorrundengruppe. Ihre Gegnerinnen belegten allesamt zum Schluss die vorderen Plätze. Eva gelang es jedoch, die Finalistin am meisten zu ägern. Sie hielt Ihre Kämpfe lange offen und gestaltete das Geschehen sehr spannend. Auch für Miriam war diese Altersklasse Neuland, in der Sie sich erstaunlich gut zurecht fand. In einem Pol Jeder-gegen-Jeden mischte Sie kräftig mit. Die beiden Kämpfe gegen die späteren Erstplatzierten gingen zwar verloren, aber nicht so deutlich wie Ihr Trainer es erwartet hätte. Nun ging es gegen die letzen beiden verbleibenden Kämpferinnen um Platz drei. Die erste Begegnung gegen eine Linkskämpferin stellte Miriam zunächst nicht vor große Probleme. Doch leider gab die Kampfrichterin für eine Aktion der Gegnerin einen Ippon und damit den vorzeitigen Sieg. Im folgenden Kampf, gegen eine aktive Oberligakämpferin, behielt Miriam diesmal mehr die Überhand und konnte sich ihrerseits durch einen Konterwurf eine Wertung ergattern. Diese Führung gab sie bis zum Schluss nicht aus der Hand. Da sich diese drei Athletinnen aber im Kreis geschlagen hatten, hatte jede einen Sieg auf dem Konto. So musste am Ende die Kampfzeit zusammengerechnet werden und dabei fiel Miriam auf den fünften Platz zurück. Nichts desto trotz freut Sie sich jetzt schon auf nächstes Jahr, um wieder in der U21 starten zu können.

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