Attendorner Judoka überzeugten bei den Ü 30 Wettkämpfen

Das Foto zeigt unter anderem Florian Müller (stehend 1.v.r),Jörg Götzen (stehend 2.v.r) und Manuel Cordes (kniend 1.v.r),die anderen Personen sind Judokas von der eigenen Mannschaft aus Siegen.

Bochum (03.04.2019) Zum 11. Mal veranstaltete der PSV Bochum am WE den Senioren Cup für Judoka Ü30. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich wieder über ganz Deutschland. Von Berlin bis München waren Judokas nach Bochum gekommen, um sich im Wettkampf zu messen und zu zeigen, das man sich auch noch jenseits der Dreißig mit viel Spaß auf der Matte bewegen kann.

Florian Müller, Manuel Cordes und Jörg Götzen waren für den TV Attendorn ins Ruhrgebiet gefahren.

Florian, als Jüngster, hatte auch gleich in seiner AK am meisten zu tun. Denn viele der 30-35-Jährigen sind noch in diversen Ligen, wie Florian selbst auch, aktiv. Nach einer Auftaktniederlage gegen den späteren Ersten aus Dortmund, ging es für Florian in die Trostrunde. In dieser folgten zwei Siege. Gerade in der zweiten Begegnung zeigte sich Florians gute Bodenarbeit. Doch kurz vor dem kleinen Finale um Platz drei schied er aus. Mit dem siebten Platz konnte er aber sehr zufrieden sein.

Manuel Cordes bekam in seiner AK auch genug Arbeit. In einem 4-er Pool, jeder gegen jeden, lieferte er eine ordentliche Leistung ab. Im ersten Kampf konnte er zweimal mit seiner Spezialtechnik Punkte einfahren, die Ihm den vorzeiten Sieg einbrachten. Im zweiten Kampf ging er über die volle Distanz und musste sich nur dem Kampfrichterentscheid beugen. In der letzten Begegnung agierte Manuel wieder gewohnt kontrolliert. So brachte er seinen Punktevorsprung, den er sich durch einen Rückfallwurf geholt hatte, über die Zeit. Somit war er fürs Halbfinale qualifiziert. Hier war aber leider Schluss. Doch der dritte Platz war ein verdienter Lohn.

Jörg Götzen war in seiner AK (M4) allein, so dass er mit der jüngeren AK (M3) zusammengelegt wurde. Das Teilnehmerfeld wurde so auf Fünf erhöht. Das bedeutete dann vier Kämpfe für jeden Judoka. Gleich den Ersten gewann Jörg durch einen Fuß-Stopp-Wurf nach wenigen Sekunden. Die zweite Begegnung gegen Seinen Mannschaftskammeraden Matthias Feld aus Siegen ging fast über die volle Zeit. Aber der Siegener behielt die Überhand. Durch eine Verletzung ging auch die dritte Begegnung verloren. Aber der Sanitätsdienst päppelte den Attendorner wieder auf. So konnte Jörg die letzte Begegnung mit einem Würger für sich entscheiden. Dabei sprang für den Athleten des TV Attendorn der dritte Platz heraus.

Trotz leichter Blessuren konnten die Trainer der Judoabteilung mit dem Ergebnis zufrieden sein. Denn es zeigte, dass Sie das Judo nicht nur vermitteln können, sondern selber auch noch aktiv Ihren Sport gestalten können.

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