Berichte

Hervoragende Bedingungen für die Attendorner Triatheten

Ulrike Pagon vom TVA

Ulrike Pagon vom TVA

Hennesee/Indeland (27.06.2017) Nach dem hochsommerlichen Temperaturen in der Woche hatten die Triathlonstarter vom TV Attendorn TRI-TIME am Hennesee und im Indeland hervorragende Bedingungen zum Start. Im Hennesee hieß es für Andreas Löbbe und Ulrike Pagon 500m zu absolvieren. Dann kam das typische sauerländische Profil für den Radkurs ins Spiel. Auf der kupierten Strecke wurde einiges von den Athleten erwartet. Nach den absolvierten 20km folgten noch 5km am Randweg des Stausees. Andreas Löbbe errang in einer Zeit von 1:19:06 den 30. Rang und wurde 7. in seiner AK 30. Ulrike Pagon benötigte für den 32. Platz bei den Frauen 1:41:27 und belegte damit den 5. Platz in der AK50.
Eine längere Distanz suchten sich Daniel Kaufmann, Ernst Klein und Wolfgang Rohe aus. Im Indeland bei Eschweiler/Aldenhoven waren 2km Schwimmen, 88km Rad und 20km Laufen auf dem Plan. Nach einem schnellem Schwimmen und guten Leistungen auf dem Rad und beim Laufen, konnte Daniel Kaufmann bereits nach 4:43:52 die Ziellinie überqueren. In dem hochkarätigen international besetzten Teilnehmerfeld reichte es für den 77.Platz (8. AK20). Pechvogel des Tages war Wolfgang Rohe. Nach einem gutem Schwimmauftakt, brach ihm nach ca. 20 km eine Speiche am Rad. Damit konnte er den Wettkampf abbrechen. Ernst Klein benötigte für die Strecke 5:39:25 und wurde damit 253. (10. AK55).

Attendorner Triathleten erfolgreich unterwegs

Hagen ( 13.06.2017) Es war ein Wochenende nach Maß für die Attendorner Triathleten. Nicht nur , dass Wetter und äußere Bedingungen stimmten und die Starterzahl mit 16 TVler eindrucksvoll war, auch die Ergebnisse am Ende des Tages konnten sich absolut sehen lassen.

Zunächst aber stand das Verbandsligateam im Focus. Nach Überraschungsplatz 3 zum Auftakt in Hagen musste der frische Aufsteiger am zweiten Wettkampfwochenende den krankheitsbedingten Ausfall von Benjamin Selter kompensieren. Mit ‚Ersatzmann‘ Christoph Klein und Stefan Wortmann aber konnten die beiden Oldies im Team hervorragend mithalten und mit Rang 28 und 53 im Gesamtklassement wichtige Punkte einfahren. Dabei bestachen vor allem die 39:55 Kleins über die abschließende 10 Kilometer Distanz. Dass es diesmal zu einem erneut guten Rang 8 reichte, dafür hatten da bereits die beiden Youngster im Team die Weichen gestellt. Mit der absoluten Topp-Zeit von 2:00:13 und einem 7. Rang in der Endauswertung sorgte Max Zbocna für das Highlight des Tages. In 2:08:06 über die Kurzdistanz folgte ein wiedergenesener Daniel Kaufmann auf Rang 21 und einem Sieg in seiner Altersklasse.

Aber auch im offenen Starterfeld sorgten die Hansestädter für Furore, allen voran mit einem besonderen Auftritt der Familie Fischer. 2:12:00 zeigte die Uhr auf der Finishline für Vater Lothar: Rang 4 gesamt und Platz 1 in der Altersklasse. Gut 19 Minuten später machte es ihm Tochter Yvonne mit gleichen Rängen in der Damenklasse eindrucksvoll nach. Podestplätze aus heimischer Sicht aber gab es auch durch Wolfgang Rohe, der mit 2:15:17 Bronze in der AK 55 einstreichen konnte sowie für Marvin Griese, der es gut 5 Minuten später sogar zu Silber in der AK 25 brachte. Vereinschef Andreas Ufer schließlich durchbrach ebenso die magische 2:30 Grenze um 20 Sekunden und wurde dafür mit einem 6. Rang in der AK 55 belohnt. Mehr als zufrieden präsentierte sich zudem Reiner Preuss. Der erfahrene Marathonläufer, erst in diesem Jahr zu den Triathleten gewechselt, konnte mit beachtlichen 2:31:31 über seine erste Olympische Distanz aufwarten und Rang 14 mit nachhause nehmen.

Schnellste über die Distanz von 500 Metern Schwimmen, 24 Kilometern Rad fahren und 5000 Metern laufen war an diesem Tag aus heimischer Sicht Sabine Selter, die mit ihren 1:31:58 auch gleich die AK 45 deutlich gewinnen konnte. Ehemann Uli Selter folgte in 1:33:53 und holte sich damit Rang 9 in der AK 60. Nach gutem Start im Wasser und beachtlicher Radzeit musste Ulrike Pagon diesmal der Hitze beim Laufen Tribut zollen. Ihre 1:38:16 bescherte ihr jedoch immerhin Rang 4 in der AK 50. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung zum Vorjahr und einem 2. Rang innerhalb ihrer Altersklasse in 1:46:10 rundete Manuela Fischer das gute Tritime Ergebniss der Attendorner ab.

Deutlich länger waren zeitgleich Ernst Klein und Mario Kaufmann in Harsewinkel unterwegs. 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Rad fahren und 20 Kilometer Laufen lautete ihre Zielvorgabe über die sogenannte Mitteldistanz. Bei knackigen Hochsommertemperaturen und Wind auf der flachen aber kurvigen Strecke konnten sie mit beachtlichen Leistungen aufwarten. 5:19:12 zeigte die Uhr am Ende für Ernst Klein, der mit Rang 4 in der AK 55 so das begehrte Podest nur denkbar knapp verfehlte. 9 Minuten später lief auch Mario Kaufmann über die Finishline im Harsewinkler Freibadgelände. Vor allem dank starker Schwimmleistung konnte er sich in der stark besetzten AK 50 unter den Topp-Ten platzieren.

Triathlon Familie Fischer geht in Siegburg an den Start

Familie Fischer beim Triathlon in Siegburg

Familie Fischer beim Triathlon in Siegburg

Siegburg (08.06.2017) Nicht auf den Kalender geschaut und schon ist man Pfingsten bei einem Triathlonwettkampf. Das erlebte am Wochenende Familie Fischer. Anstatt mit den Freunden im Pfingstzeltlager in Hardehausen ruhig und entspannt zu verbringen, ging es nach einer Übernachtung in die Gegenrichtung zur 6. Auflage des Siegburg Triathlons. Gespickt mit Top-Athleten aus dem Bonner Raum hatte es Lothar Fischer diesmal schwieriger das Treppchen zu erreichen. Nach seiner ungeliebten Schwimmdisziplin drehte er wie immer beim Radfahren und Laufen auf und erreichte nach 1:08:51 Std. als 12. seiner Altersklasse 45 das Ziel. Auch Yvonne Fischer hatte starke Konkurrenz. In allen drei Disziplinen mit ausgeglichenen Zeiten konnte sie nach 1:17:13 Std. den 10. Rang in ihrer AK erreichen. Mit einer kürzeren Schwimmstrecke begnügte sich Manuela Fischer. Bereits nach 200m konnte sie bereits aufs Rad steigen, musste aber wie der Rest der Familie 20km Rad und einen 5km Lauf absolvieren. Besonders ein heftiger Anstieg auf der Laufstrecke bremste die Läufer aus. Nach einer Zeit von 1:30:21 Std. konnte auch sie den Triathlon zufrieden als 3. in der AK45 abschließen.

14 Teilnehmer des TV beim Spardabank-Rennen in Hagen

Teilnehmer des TVA

Teilnehmer des TVA

14 Teilnehmer gingen beim Spardabank-Rennen in Hagen für den TVA an den Start

Saisoneröffnung für Attendorner Triathleten

Hagen (28.05.2017) Strahlendes Sommerwetter und ideale Temperaturen boten einen optimalen Rahmen für einen gelungenen Saisonauftakt der Attendorner Triathleten. Insgesamt 14 Sportler des TV nutzten bei der 27. Auflage des Hagener Spardabank-Triathlons die Gelegenheit zu einer ersten Standortbestimmung.

Dabei konnten sich vor allem die Damen im Sprint über 500 Meter Schwimmen, 23 Kilometer auf dem Rad und 5 km Laufen bis auf Podestränge schieben. Schnellste hierbei war Yvonne Fischer, die ebenso Silber in ihrer Altersklasse holte wie auch Lara Kamp, die als Jüngste im Bunde der Hansestädte mit einer tollen Leistung aufwartete. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es Sabine Selter, die sich Bronze in ihrer Altersklasse 45 sichern konnte. Manuela Fischer ging schließlich als 9. in der gleichen Kategorie über die Finishline. Ulrike Pagon (Ak 50) beendete ihr Rennen als 6. ebenso wie Teamkollegin Paige Riddle (Ak30). Das Feld der Damen wurde aus Attendorner Sicht schließlich vervollständigt durch Susanne Große, die den Einsteigertriathlon als 18. beendete. Nur knapp am Podium vorbei ging es für Marco Fischer, der, für seinen verletzten Vater eingesprungen, in der Jugendklasse letztendlich Rang 4 einnahm. Geamtschnellster in der Herrenklasse war aus heimischer Sicht Rainer Preuss, der im starken M45 Feld Rang 14 einfahren konnte. Rang 13 hieß es für Uli Arning, der vor allem aufgrund einer soliden Radleistung wertvolle Ränge in der Ak 50 gut machte. Als Ältester in den Reihen der Hansestädter startete Uli Selter, der mit Rang 10 erstmals in der AK 60 punkten konnte. Bereits zuvor waren drei weitere Athleten des TV über die Olympische Distanz ins Rennen gegangen. Mit einer Klassezeit von 2:33,11 schob sich Wolfgang Rohe dabei auf einen hervorragenden 4.Platz in der AK 55. 12 Minuten später überquerte Ernst Klein die Ziellinie und sicherte sich damit in der gleichen Klasse Rang 9. Rang 8 hieß es letztendlich für Simone Berei (AK 40). Sie hatte sich als einzige weibliche Tritime-Starterin für die anspruchsvolle Olympische Distanz entschieden, die als besonderes Merkmal den viermaligen Aufstieg zur Hohensyburg beinhaltete.

15. Kinder- und Jugendtriathlon startet am 2. September

Attendorn ( 04.05.2017) „Es ist TRI-TIME“ lautet bereits zum 15. Mal wieder das Motto, wenn die Triathlon Abteilung des TV Attendorn am Samstag, den 02. September (erster Samstag nach den Sommerferien) wieder zu ihrem Kinder- und Jugendtriathlon einlädt. Das Besondere daran ist die angebotene Wettkampfform: Nicht die Streckenlängen beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen sind vorgegeben und sollen in schnellster Zeit bewältigt werden, sondern es wird die Dauer der Einzelbelastungen vorgegeben. Während dieser Zeit darf dann jeder Teilnehmer so viele Meter sammeln wie er kann und möchte. „Alles findet ohne Druck und Zwang statt, das ist uns ganz wichtig“, lautet die Aussage von Klaus Schneider, des Abteilungsleiters der Attendorner Triathleten. „Jeder Teilnehmer soll an diesem Tag Spaß am Ausdauersport finden und macht dann evtl. später auch mal einen richtigen Triathlon mit.“ Teilnehmen können Kinder- und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren. Gestartet wird gemeinsam mit dem Schwimmen im Hallenbad. In 15 Minuten kann jeder so viele Meter im Wasser zurücklegen wie er möchte. „ Da ist es auch durchaus erlaubt wenn dar Papa seine dreijährige Tochter festhält und durchs Wasser schiebt“, führt Klaus Schneider das Konzept des Kinder- und Jugendtriathlons weiter aus. Das Tragen von Schwimmflügeln und die elterliche Unterstützung ist somit gar kein Problem. Anschließend wird sich erstmal in Ruhe umgezogen. Nach dieser kurzen Unterbrechung trifft man sich an der Radstrecke wieder, um die nächste Herausforderung zu meistern. Auf der Radstrecke haben die Teilnehmer dann 30 Minuten Zeit, ihre Kilometer auf zwei Rädern zu sammeln. Auch hier ist es gleich, ob mit einem Rennrad, einem Dreirad, Lauf-Lern-Rad oder Roller gestartet wird. Es gibt eine getrennte Strecke für die älteren und eine für die jüngeren Teilnehmer. Da die jeweiligen Wendepunkte sich gegenüberliegen haben die Eltern ihre Schützlinge jederzeit im Blick. Jeder Triathlon endet mit dem Laufen. Entsprechend steht zum Abschluss allen Aktiven ein Zeitintervall von 20 Minuten im Hansastadion zur Verfügung, in dem die Meter für die Laufleistung gesammelt werden können. Nach einer kleinen Imbisspause vor Ort werden dann die Urkunden, die Medaillen und ein kleiner Sachpreis überreicht. „Jeder der die Herausforderung Triathlon geschafft hat ist ein Sieger und sollte eine entsprechende Anerkennung bekommen“, lauten die abschließenden Worte des Abteilungsleiters. Wer gerne einmal einen Triathlon auf diese Art und Weise ausprobieren möchte ist herzlich eingeladen sich zu der Veranstaltung anzumelden. Nähere Infos sowie die Ausschreibung und die Online-Anmeldung sind noch bis zum 31. Mai 2017 auf der Homepage der Triathlon Abteilung unter www.tri-time.info (unter TRI-TIME KIDS) zu finden.

Das Sommermärchen geht weiter

Hinten von links nach rechts:Christoph Klein und Daniel Kaufmann, vorne von links nach rechts:Benjamin Selter und Max Zbocna.

Attendorner Triathleten mit optimalem Auftakt in der Verbandsliga

Hagen (24.05.2017) Sie hatten eine Menge Respekt vor ihrem ersten Saisonauftritt: Daniel Kaufmann nach langwierigem Infekt noch mit Trainingsrückstand, Benjamin Selter bis Ende März noch bei den Deutschen Langlaufmeisterschaften am Start und eigentlich noch in der Aufbauphase. Einzig Max Zbocna galt als optimal vorbereitet. Neu zum Team schließlich kam Routenier Christoph Klein, der für Stefan Wortmann einsprang. „Als frischer Aufsteiger in die Verbandsliga gilt es zunächst einmal die Klasse zu sichern“, wollten die vier Aushängeschilder des TV Attendorn die Messlatte nicht zu hoch hängen. Bereits nach dem Schwimmen jedoch deutete sich an, dass die jungen Hansestädter sich nicht zu verstecken brauchten. Mit seinen 15:05 über die 1000 Meter sorgte Max Zbocna für das absolutes Toppergebnis im Wasser des Hagener Hengsteybades. Nachdem schließlich Christoph Klein als letzter im Bunde der Tritimer auf der Radstrecke war konnte auch Betreuer Uli Selter erstmal durchatmen. 43 Kilometer mit viermaligem Anstieg zur Hohensyburg sind wahrlich kein Pappenstiel für eine Olympische Distanz. „Aber hier konnten sich alle vier hervorragend behaupten und zum Teil noch Plätze gutmachen“, ahnte Selter, dass mehr drin war als erwartet. 2:13 zeigte die Uhr schließlich bei Max Zbonca, als er unter dem Jubel der mitgereisten Fans die Finishline überquerte. Damit gelang ihm nicht nur ein hervorragender 5. Gesamtrang innerhalb der Verbandsligastarter sondern er war zugleich der Schnellste in der AK 25. Mit einem überraschend guten Radsplit und seiner bekannten Laufstärke schob sich Benjamin Selter ( 2:22:49) als 2. TV Athlet ebenfalls auf das begehrte Treppchen seiner Altersklasse. Daniel Kaufmann als Jüngster im Feld der insgesamt 18 Mannschaften folgte in 2:23:41. Komplettiert wurde das hervorragende Attendorner Ergebnis durch Christoph Klein, der in 2:24:24 nach der viertbesten Laufzeit des Tages einigen Boden gutmachen konnte. Rang 3, Treppchenplatz und Pokal für den frischen Aufsteiger aus der Hansestadt hieß es schlussendlich am Ende des ersten Wettkampftages. Erste Glückwünsche kamen da bereits aus dem Tritime Trainingslager in Füssen. „Niemand hat mit solch einem Hammerergebnis rechnen können“,fasste Abteilungsleiter Klaus Schneider die Begeisterung zusammen.

Triathlon - Ein Training der besonderen Art

Durchquerten den Biggesee in der Länge

Durchquerten den Biggesee in der Länge

Uli Arning , Martin Schmitd, Josef Grünhage, Andreas Löbbert, Daniel Kaufmann und Benjamin Selter Nicht auf dem Foto: Einzelschwimmer Ernst Klein

Attendorn ( 22.09.2016) Beim sommerlichen Training der Attendorner Triathleten in der Bigge kam der Gedanke ins Spiel, die Talsperre nicht nur quer sondern auch einmal in ihrer vollen Länge zu durchschwimmen. Nun am Ende der Saison setzten 5 TV Athleten die Idee in die Tat um. In Olpe stiegen Daniel Kaufmann, Josef Grünhage, Martin Schmitt, Andreas Löbbert und Benjamin Selter in die Fluten und kraulten durch bis nach Waldenburg. 3 Stunden und 49 Minuten benötigte Youngster Daniel Kaufmann, der als Erster nach rund 14 Kilometern die Attendorner Badebucht erreichte. Der Dank der Ausdauersportler galt vor allem ihren Teamkollegen Laura Reiser und Uli Arning, die vom Boot aus die notwenige Verpflegung und Begleitung übernahmen. Erwähnenswert ist weiterhin die Leistung von Ernst Klein: da er zum abgestimmten Termin leider verhindert war, stieg er zwei Tage später in die Fluten des Biggesees, hat sich ebenfalls der Herausforderung gestellt und ist alleine die Strecke geschwommen. Zusätzlich zu seiner diesjährigen Teilnahme beim 24 Stunden Radrennen am Nürburgring hat er mit dieser Aktion eindeutig bewiesen, dass ein Ironman in ihm steckt.

Radsportler und Triathlethen starten in Willich und Ratingen

Triathlethen des Tv Attendorn

Triathlethen des Tv Attendorn

Das Bild zeigt von links nach rechts: Sabine und Uli Selter, Daniel und Mario Kaufmann, Ulrike Pagon, Stefan Wortmann

Willich/Ratingen ( 18.09.2016) Tri hat etwas mit drei zu tun, da passte es schon irgendwie am ultimativ letzten Wettkampfwochenende der Attendorner TV-Sportler in dieser Saison: Jeweils drei Triathleten waren bei drei verschiedenen Rennen in jeweils drei Disziplinen am Start. Willich hieß zunächst nämlich auch das Ziel der bekannten Radfamilie Hennes, welche die Attendorner Triathleten in der Wechselzone antrafen. In Willich wird mit der Distanz von 300 Metern Schwimmen, 33 Kilometern Rad fahren und einem Lauf über drei Kilometer eine optimale Strecke für alle jene Ausdauersportler angeboten, die bei der normalerweise gegebenen Vielfalt des Triathlons doch das Rad gern etwas höher hängen. Eindrucksvoll bestätigt wurde dies zunächst von Dominik Hennes. Nach verhaltenem Beginn im Wasser gelang ihm auf dem Bike schnell der Vorstoß in die Spitzengruppe, die ihn auch auf der abschließenden Laufstrecke nicht mehr abschütteln konnte. Mit einer Zeit von 1:17,05, Rang vier im Gesamtklassement und nur denkbar knapp am Podest vorbeigerutscht zeigte er sich am Ende mehr als zufrieden. Ähnlich ging es Ehefrau Linda, die allerdings noch den Sprung aufs begehrte Treppchen für sich verbuchen konnte. Ihre 1:31,10 bescherten ihr die Silbermedaille im Frauenfeld. Komplettiert wurde das gute Abschneiden der Athleten aus der Hansestadt mit Rang 13 durch Frank Hennes, in ebenfalls beachtlichen 1:26,34. Völlig anders hingegen erging es den weiteren drei Sportlern Sabine und Uli Selter sowie Ulrike Pagon im Sprint über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und dem abschließenden 5000 Meter Lauf. Sabine Selter, die in Kamen das Rennen zuvor in ihrer AK gewonnen hatte, konnte sich zunächst nach gutem Beginn im Wasser auf dem Rad bis in die Spitze vorarbeiten, musste dann ihr Rennen allerdings mit einem Platten vorzeitig beenden. Noch dramatischer verlief der Wettkampf für Ulrike Pagon. Die Attendornerin, die in dieser Saison ebenfalls schon einen Podestplatz verbuchen konnte, stürzte knapp vor dem Wechselzone mit dem Rad und zog sich Blessuren im Gesicht und an Armen und Beinen zu. ‚Hier stand Schönheit absolut vor Erfolg‘, erklärte Uli Selter seinen anschließenden Startverzicht um seine Teamkollegin zum Nähen zu chauffieren. Mit einem tollen Erfolg wartete allerdings die dritte Gruppe an diesem Wochenende mit Stefan Wortmann sowie Daniel und Mario Kaufmann in Ratingen auf. Vor allem Erstgenannter erwischte einen ausgesprochenen Sahnetag über die Distanz von 1000 Metern Schwimmen, 40 Kilometern auf dem Rad und einem abschließenden 10 000 Meter-Lauf. Als Schnellster im Hansestädter Team sorgte er mit seiner Endzeit von 2:19,25 nicht nur für einen 19. Gesamtrang sondern sicherte sich zugleich auch die Bronzemedaille in der AK35. Teamkollege Daniel Kaufmann hatte nach furiosem Start im Wasser und einer erneuten Klassezeit auf dem Rad beim abschließenden Lauf mit Magenproblemen zu kämpfen. Dadurch rutschte er in 2:21,48 zwar noch auf Rang 26, konnte seinen Rang 1 der Junioren jedoch unangefochten über die Ziellinie retten. Seinen bisher besten Wettkampf bei der mittlerweile fünften Teilnahme lieferte Mario Kaufmann, der erst wenige Tage zuvor von einer Alpenüberquerung mit dem Mountainbike zurückgekehrt war. 2:34,04 zeigte die Uhr am Ende und bescherte ihm Platz 12 in der AK 50.‘

Simone Berei holt Gold in Ihrer Altersklasse beim Triathlon in Menden

Teilnehmer aus Attendorn beim Triathlon in Menden

Teilnehmer aus Attendorn beim Triathlon in Menden

Menden ( 08.09.2016) Wer am Sonntag in Menden als Triathlet an den Start ging erhielt nicht nur ein Foto seines persönlichen Zielenlaufs sondern als Andenken auch jeweils eine ganz besondere Tasse. Schließlich gab es allen Grund zu feiern. Zum 20. Mal ging die Veranstaltung des örtlichen Triathlonvereins nun bereits über die Bühne. ‚In Sportlerkreisen eine echte Kultveranstaltung‘ weiß auch Klaus Schneider zu berichten, der gemeinsam mit Arthur Winterholler und Simone Berei die Attendorner Farben vertrat. Nicht nur der Rahmen und die hervorragende Organisation haben den Mendener Triathlon zu dem gemacht, was er ist. Auch die Strecke und das etwas andere Anforderungsprofil geben ihm ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. ‚Nicht Rennrad und flache Laufstrecke sind angesagt sondern das Mountainbike und die Crossschuhe stehen im Fokus‘ ergänzt Simone Berei, die als Spezialistin für derartige Herausforderungen weit über die Kreisgrenze bekannt ist. Zuvor aber starteten die Ausdauerdreikämpfer ganz normal. Pünktlich um 9.30 Uhr erfolgte das Signal zur ersten Disziplin, den 500 Metern im Bürgerbad Leitmecke, dass erwartungsgemäß Klaus Schneider als schnellster Schwimmer verlassen konnte. Anspruchsvoll wurde es unmittelbar nach dem Wechsel aufs geländegängige Rad. Singletrails und Würzelstöcke auf hochwertigen An-und Abstiegen über 16 Kilometer verlangten den Athleten eine Menge ab, zeigten aber auch den guten Trainingszustand vor allem von Arthur Winterholler, der in seiner Paradedisziplin einige Plätze gut machen konnte. Simone Berei gelang hier sogar die schnellste Radzeit aller teilnehmenden Frauen. Klaus Schneider konnte nach dem zweiten Wechsel dann noch einmal seinen gefürchteten Turbo auf der Laufstrecke zünden und die 6 äußerst anspruchsvollen Kilometer in der schnellsten Attendorner Zeit abspulen. Seine Endzeit von 1:20,27 sicherte ihm einen 14. Gesamtrang. Dabei verfehlte er das Treppchen in seiner sehr stark besetzten Altersklasse als 4. nur denkbar knapp. Genau dahin aber schaffte es Arthur Winterholler. 1:22,58 bedeuteten Bronze in der AK und gleichzeit Nummer 22 im Gesamteinlauf. Dritter Rang bei den Frauen insgesamt und Gold in der Altersklasse lautete die Bilanz am Ende des Tages für Simone Berei, die die Glückwünsche der mitgereitsen Fans aus der Hansestadt gleich auf der Finishline entgegennehmen konnte.

40 Kinder starteten beim 14. Kinder-und Jugendtriathlon des TV Attendorn TRI-TIME

Attendorn ( 01.09.2016) Mit Spaß und Ehrgeiz gingen 40 Kinder an den Start zum 14. Kinder-und Jugendtriathlon des TV Attendorn TRI-TIME. Mit der Veranstaltung können die Kids locker den Ausdauersport ausprobieren. Anders als bei den Triathlon Veranstaltungen anderorts werden nicht die Streckenlängen vorgegeben, um diese in kürzester Zeit zu absolvieren, sondern mit Zeitvorgaben haben die Teilnehmer die Möglichkeit viele Meter nach eigenem Ermessen zu absolvieren. Bei diesem Format entfallen auch die üblichen schnellen Wechsel. Bei dem Attendorner Kinder- und Jugendtriathlon werden die Starts gemeinsam an den verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt. So kochte bereits das Wasser des Attendorner Hallenbades am Samstag Morgen um 8.30 Uhr, als der Startschuß zum ersten Schwimmstart viel. Viele neue junge Gesichter durften diesmal vom Abteilungsleiter Klaus Schneider begrüßt werden. Wegen der guten Beteiligung wurden 2 Schwimmstarts eingeplant. So durften zuerst die Kleinsten für 15 min schwimmen, jeder nach seinem eigenen Tempo. Dies galt danach auch für die älteren Kids. Ob mit Schwimmflügel, vom Papa gezogen oder technisch schon fast einwandfrei. Je nach Alter wurden Streckenlängen zwischen 300 und 850m absolviert. Sichtlich zufrieden und immer noch aufgeregt traf man sich an der Radstrecke um dort diesmal innerhalb 30min richtig in die Pedale zu treten. Hierbei gab es für die ganz Kleinen eine eigene kürzere Radrunde, was sie aber nicht davon abhielt hier richtig Rundenzahlen zu drehen. Auch auf der großen Runde ging es zur Sache. Im Durchschnitt 9-10km konnte der Großteil erreichen. Der beste Fahrer brachte es sogar auf einen Durchschnitt von über 30km/h auf der 500m langen Wendepunktstrecke. Zum Abschluss fand das Laufen im Hansestadion statt. Wegen den mittlerweile angestiegenen Temperaturen wurde das Laufen von 20 auf 15 min gekürzt. Jede Menge Wassereimer und auch ein Brauseschlauch brachten beim Laufen jede Menge Abkühlung und Spaß bei den Läufern. Für die ganze Mühe gab es dann bei Kaltgetränken und Würstchen die Siegerehrung.

Stolz wurden die Urkunden und Medaillen in Empfang genommen. Wie jedes Jahr wurde auch dieses Mal als Zugabe für jeden Teilnehmer von der Triathlon Abteilung ein Sachgeschenk überreicht. Diesmal war es ein Turnbeutel mit aufgedrucktem Abteilungslogo.

Sensationelles Saisonfinale-Triathleten TV Attendorn schaffen nach Durchmarsch den Aufstieg in die Verbandsliga

Aufstieg in die Verbandsliga

Aufstieg in die Verbandsliga

obere Reihe von links: Stefan Wortmann und Benjamin Selter

untere Reihe von links nach rechts: Daniel Kaufmann und Max Zbonca

Hückeswagen ( 28.08.2016) Es war exakt um 12.43 Uhr am vergangenen Samstag als das ‚Ding im Kasten war‘. Daniel Kaufmann, Max Zbonca, Benjamin Selter und Stefan Wortmann, Triathleten des TV Attendorn, hatten in einem spannenden Saisonfinale an der Bevertalsperre bei Hückeswagen im entscheidenden letzten Wettkampf der Ligasaison noch einmal ganz groß aufgetrumpft und die Sensation perfekt gemacht: Rang 1 und Meister der Landesliga 2016. Damit konnten sie ihre ärgsten Kontrahenten aus Ratingen und Gladbeck erneut auf Distanz halten.‚Wir haben einen guten Mittelfeldplatz in der Landesliga angestrebt. Schließlich sind dort 25 Mannschaften am Start. Was dabei herausgekommen ist, das ist schon verrückt,‘ fasste Daniel Kaufmann in Worte, was wohl alle dachten. So knallten mit der Medaille um den Hals und dem Pokal in der Hand auch vor Ort erst einmal die Sektkorken. ‚ Sie haben es einfach verdient‘, waren sich Martin Schmidt sowie Uli und Sabine Selter als Betreuer an der Finishline einig,‘ schließlich sind die Youngsters aus der Hansestadt die einzige Mannschaft, die bei allen vier Ligawettkämpfen auf dem Treppchen landete.‘ 1:04:47 lautete die Endzeit an diesem Tag bei Benjamin Selter, der damit die 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und den abschließenden Lauf über knapp 6 Kilometer nicht nur als Schnellster im Attendorner Team bewältigte sondern zugleich auch als Zweiter der gesamten Liga die Ziellinie im Zentrum der Stadt passierte. Nur 42 Sekunden später erreichte Max Zbonca schließlich als Gesamtfünfter eine Endzeit von 1:05:29. Haarscharf an einer erneuten Topp-Ten-Platzierung vorbei rutschte Daniel Kaufmann. Der Youngster in den Reihen der Tritimer hatte noch mit den Folgen einer Infektion zu kämpfen und erreichte trotz Trainingsrückstands eine tolle 1:08:07. Komplettiert wurde der Erfolg schließlich durch Stefan Wortmann der vor allem mit einer Klassezeit beim Laufen als 34. gesamt in 1:12:01 finishen konnte. Noch nie hat es im Kreis Olpe ein Triathlonteam in der Verbandsliga gegeben. So regnete es Glückwünsche zum fänomenalen Finale gleich aus ganz Deutschland. Mario Kaufmann,der zur Zeit die Alpen auf dem Mountainbike überquert und die Nachwuchsarbeit der Abteilung koordiniert, meldete sich ebenso wie der TV-Vorsitzende Andreas Ufer der momentan im hohen Norden weilt. Und das da noch was nachkommt für die schnellen Jungs beim Saisonabschluss in der nächsten Woche, dafür wollte Abteilungsleiter Klaus Schneider auf jeden Fall seine Hand ins Feuer legen. ‚Wir haben eine Menge Erfahrungen gesammelt und bleiben in unserer Teambesetzung in der Verbandsliga auf jeden Fall zusammen. ‚ bilanzierte ein sichtlich zufriedener Benjamin Selter. Im Mai des nächsten Jahres wird das Quartett dann dort seine Premiere feiern.

Kurzvorstellung der vier Ligaathleten des TV Attendorn

Alle haben alle Rennen bestritten, bereitstehende Ersatzleute kamen nicht zum Einsatz.

Daniel Kaufmann(18), der Youngster

Mit gerade mal 18 Jahren brillierte der Jüngste im Attendorner Team vor allem auf der Schwimmstrecke. Bei der Langstreckenstaffel in Roth schaffte er die beste Schwimmzeit eines OE-Sportlers über 3,8 Kilometer aller Zeiten.

Daniel konnte sich in der Liga stets im Vorderfeld behaupten und Platzierungen zwischen 5 und 11 beisteuern.

Stefan Wortmann(36), der Erfahrene

Der älteste im TV-Team verfügt über Wettkampferfahrungen auf allen Strecken vom Sprint bis zum Ironman. Stefan zeigte kontinuierliche Leistungen und konnte vor allem beim Laufen stets Plätze gut machen. Als Berater und Taktiker ist er eine wichtige Stütze im Team.

Max Zbonca, der Topp-Athlet

Berufsbedingt kam er als Ausdauersportler nach Attendorn und nahm das ‚Unternehmen Liga‘ maßgeblich in seine Hände. Als erfahrener Marathonmann schaffte Max das Kunststück bei allen Rennen im Feld der 100 Starter stets unter den Topp Five zu landen.

Benjamin Selter (19), der Allrounder

Zum Winterende im März schaffte der Skilangläufer und Junioreneuropameister im Skimarathon Rang 6 im Teamsprint der Deutschen Meisterschaften. Am Ende der Triathlonsaison sorgte der angehende Sportstudent mit Rang 2 für das beste Attendorner Ligaergebnis in dieser Saison.

Triathlon - DATEV Challenge Roth

Die Starter aus dem Kreis Olpe

Die Starter aus dem Kreis Olpe

v.l.: Christian Begemann, Andreas Berndt, Peter Dornseifer, Albert Wolfschläger, Daniel Kaufmann , Max Zbocna, Josef Grünhage

Roth ( 21.07.2016 ) Es ist das Mekka des – zumindest europäischen – Triathlons schlechthin. Der Begriff elektrisiert: Challenge Roth. Bereits drei Mal in Folge mit dem Triathlon-Award „best race oft the year“ geadelt. „Challenge“ Roth – Nomen est Omen – ist eine Herausforderung der höchsten Kategorie. Die Crème de la Crème der weltbesten Triathleten gibt sich in Roth die Ehre, und jetzt zum ersten Mal am Start die die beiden amtierenden Weltmeister von Hawaii: Jan Fordeno und Daniela Ryf (Schweiz). Hochkaräter allesamt auch in den Jahren zuvor wie Chris McCormack, Andreas Raehlert und Lothar Leder, um nur einige zu nennen.

Klangvolle Namen aber auch aus dem Kreis Olpe. Mit Christian Begemann, Andreas Berndt, Peter Dornseifer und Alber Wolfschläger nahm ein Quartett des Skiclub Olpe die ultimative Herausforderung an. Der TV Attendorn TRI TIME hatte für die Staffel gemeldet: Daniel Kaufmann 3,8 Kilometer Schwimmen, Josef Grünhage radelt 180 Kilometer und den Marathon absolviert Max Zborna.

Doch ob Staffel oder Einzel – für alle gilt, was Jan Frodeno nach seiner neuen Weltbestzeit zum Besten gab: „Ihr seid der Grund, warum dieses Rennen weltweit so legendär ist. Ein fettes Dankeschön für eure Unterstützung. Das ist echt unglaublich hier.“ Der Dank ging an die rund 6000 Helferinnen und Helfer, vor denen Jan Frodeno – stellvertretend für alle Finisher – verbal tief den Hut zog: „Diese vielen guten Geister machen diesen Wettkampf in dieser Form überhaupt erst möglich.“ (aus Homepage „challenge-roth.com“).

Sieben Athleten aus Olpe und Attendorn waren mittendrin, nicht nur dabei. Nur dabei war neben den weiteren mitgereisten Fans auch Klaus Schneider, Abteilungsleiter des TV Attendorn TRI TIME: „Ja, es war klasse. Es hat irgendwie alles gepasst. Irgendwann stehe ich hier auch nochmal am Start. Ein paar Tränen sind bei mir schon gerollt...“ Schneider schildert die Leistungen seiner „Jungs“. Daniel Kaufmann, 18 Jahre, so jung war noch nie ein Teilnehmer aus dem Kreis. Er spulte sein Programm in 56:11 Minuten als 34. von mehr als 500 Staffel-Startern ab. 3800 Meter: im Schnitt etwa 1:30 Minuten pro 100 Meter, Hut ab. Josef Grünhage fand auf dem Rad für zwei Runden à 90 Kilometer ideale Verhältnisse vor: nicht zu heiß und fast windstill. Gänsehautfeeling am Solarer Berg, dem Alpe d’Huez in Roth.

Nach 5:06:11 Stunden – etwa knapp 36 km/h – schickt er Max Zbocnaauf die Marathonstrecke. Gute Einteilung: 1:30 Stunden nach der Hälfte, 3:09:08 Stunden im Ziel, auch das eine tolle Zeit. Der Lohn: mit 9:14:36 Stunden 36 unter rund 500 Staffeln. Sie waren besser als die schnellsten „Firefighter“. In einer separaten Feuerwehrwertung lag ein britisches Team mit 9:57:54 Stunden ganz vorne. Ein ganz starker Auftritt der Hansestädter, begleitet von einer großen Fangemeinde.

Ab 6.30 ging’s für alle in die Fluten des Kanals. Vor dem Quartett aus Olpe lagen zwischen zehn und zwölf Stunden Kampf gegen den inneren Schweinehund. Sie hatten viel gemeinsam trainiert. „Zum Glück war es im ‚Sommer‘ 2016 dann doch noch möglich, einige Kilometer in der Lister gemeinsam zu Schwimmen, um die Orientierung im Freigewässer zu trainieren“, so „Bege“ zu den Vorbereitungen, die in einem gemeinsamen Trainingslager vor Ort im Juni ihren Höhepunkt fanden. Roth-Novize Albert Wolfschläger sollte vor allem die Strecke kennenlernen.

Beim Drei-Kampf wurden alle Athleten getragen von der einmaligen Atmosphäre in der Stadt. Sambatrommeln auf dem Marktplatz, Glöckchen klingeln vor der Stadtkirche, Live-Musik, eine gigantische Freiluftdusche – die Rother gaben wirklich alles. Überall fröhliche und begeisterte Menschenmassen, die die Athleten feiern. Generationen übergreifende Partystimmung. (Infos Homepage „challenge-roth.com“)

Beim Schwimmen und Radeln lagen die Zeiten von Begemann, Berndt, Dornseifer und Wolfschläger nicht so weit auseinander. Beim Marathon trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Immer wieder aufmunternde Zurufe, wenn sich Olper Läufer auf der Wendepunktstrecke begegnen. Zum Schluss die Cityrunde durch die Rother Altstadt und Zieleinlauf im Triathlonstadion – endlich. Andreas Bernd kann seinen sechs Monate alten Sohn in die Arme schließen, da sind alle Strapazen vergessen.

Peter Dornseifer war noch nie so schnell mit dem Rad unterwegs: 5:21:13, entspricht 33,6 km/h. Dafür wurde der Marathon zur Quälerei. Mit schweren Beinen „nur“ 4:45 Stunden. Neuling Albert Wolfschläger (M60) zog sich hervorragend aus der Affäre: Platz 12 in seiner Altersklasse, im Gesamteinlauf immerhin im Mittelfeld. Christian Begemanns erste Gedanken nach Ziel-Durchlauf: : „Endlich etwas andere Nahrung als zuvor Bananen, Gels, isotonische Getränke und Müsli-Riegel.“ Was bleibt sind Erinnerungen. Emotionen pur an der Finishline. 3000 Menschen feierten ausgelassen nach dem Feuerwerk. Es ist der emotionale Abschluss eines emotionalen Tages.

Das Triathlon Sommermärchen geht weiter

Die Liga-mannschaft des TVA

Die Liga-mannschaft des TVA

von limks: Benjamin Selter, Stefan Wortmann, Max Zbonca und Daniel Kaufmann

Altena ( 05.07.2016) Das Triathlon Sommermärchen geht weiter! Um 10.42 Uhr genau stand es fest. Der TV Attendorn führt nach dem dritten von vier Rennen die Landesliga an. Die vier Jungs hatte wohl keiner zu Saisonbeginn auf dem Schirm gehabt. Routinier Stefan Wortmann gemeinsam mit den Youngstern Max Zbonca und Daniel Kaufmann, verstärkt durch Skilangläufer Benjamin Selter wollten eigentlich nur gut mitmischen und irgendwo im Mittelfeld der 25 Teams ankommen. Nun sind sie die einzigen, die beim dritten Auftritt auch zum dritten mal ‚Podestplatz‘ melden konnten. ‚ Wir haben erneut 3 Athleten unter die besten 7 der insgesamt 100 Starter gebracht‘ konnten Klaus Schneider und Uli Selter am Streckenrand festhalten ‚da hat man sich einen solchen Tabellenstand einfach verdient‘. Damit , wenn auch nur mit einem hauchdünnen Vorsprung, Rang eins wieder erreicht werden konnte waren zuvor schon ein paar Problemchen zu bewältigen. Nach einer Infektion noch mit Trainingsrückstand und Wettkampfpause konnte vor allem Daniel Kaufmann seinen aktuellen Stand schwer einschätzen. Was er dann auf 500 Metern im Becken zauberte überraschte nicht nur Trainer und Teamkollegen. Nach nur 7:31 Minuten beendete er als schnellster Attendorner die erste Disziplin und fand sich ganz vorn im Gesamtfeld. Erneut Pech auf der Radstrecke hatte Benjamin Selter. Nach einem Schaltungsdefekt in der letzten Runde hieß es für ihn nur gut auf die Laufstrecke kommen. Was der 19jährige da momentan drauf hat konnte sich sehen lassen. Als Gesamtschnellster aller Starter legte er seine letzte Disziplin zurück. Es war schließlich Bronze, mit dem Max Zbonca zum dritten Mal in Folge als bester Attendorner den Grundstein für den neuerlichen Erfolg legte. Mit Rang 5 und 7 folgten Daniel Kaufmann und Benjamin Selter ebenfalls in der absoluten Spitze. Stefan Wortmann finishte schließlich als 35. und komplettierte mit der 7. besten Laufleistung und einem satten Sprung nach vorn praktisch auf der Zielgeraden den Erfolg des Hansestädter Quartetts. Nach zwei Olympischen Distanzen und dem Sprint von Altena folgt nun am 20. August im Wasser der Bevertalsperre der Showdown zum Saisonfinale. ‚Wie auch immer es dann ausgeht, die Jungs haben schon mal an die Tür zur Verbandsliga geklopft‘ konnte Jugendkoordinator Mario Kaufmann feststellen, durch dessen Schule immerhin zwei der Tri-timer gegangen sind.

Fortgesetzt wurde dass goldene Wochenende nicht zuletzt durch die vier Einzelstarter des TV, die ebenfalls auf die Strecke gegangen waren. Es war leider nur ein sehr kleines Feld, die Erfolge aber äußerst beachtenswert. So konnte Yvonne Fischer nicht nur die Altersklasse für sich entscheiden sondern ließ gleich alle Damen hinter sich. Mit ausgeglichenen Leistungen in allen drei Disziplinen sorgte sie für ihren ersten Gesamtsieg in dieser Saison. Vater Lothar konnte die AK 45 für sich entscheiden. Nach bekannt bedächtigem Start im Wasser zeigte er vor allem auf der Laufstrecke seine Fähigkeiten und ließ der Konkurrenz erneut keine Chance. Mit 1 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometern auf dem Rad auf äußerst anspruchsvoller Strecke und 10 Kilometern Laufen gingen Mario Kaufmann und Ernst Klein auf die doppelt so lange Olympische Distanz. Unter großem Applaus der Teamkollegen sorgte sie bei der Siegerehrung der AK 50 für ein außergewöhnliches Bild. Gold und Bronze für die Farben des TV Attendorn hatte es zuvor so noch nicht gegeben. Vor allem im Becken hatte die beiden mit 17er und 18er Zeiten gleich zu Beginn eine deutliche Marke gesetzt. Mit 1:30 bzw. 1:43 auf der bergigen Radstrecke hielten sie ihre Positionen, die sie dann auf der ungeliebten Laufstrecke ins Ziel retten konnten.

Attendorner Triathlethen starten bei der 15. Auflage des Westfalentriathlons in Dortmund

Das Foto zeigt die Teilnehmer des TVA

Das Foto zeigt die Teilnehmer des TVA

Dortmund ( 27.06.2016 ) Zahlreich vertreten waren die Farben der Attendorner Triathlon Abteilung TRI-TIME bei der 15. Auflage des Westfalentriathlons in Dortmund. Auch das Wetter spielte mit, so dass beste Bedingungen im Fredenbaumpark vorzufinden waren. Um 11:15 Uhr erklang das Startsignal für die Sprintdistanz. 750 m im Dortmunder Hafenkanal waren für die 5 Starter aus den Reihen des TV zu absolvieren. Youngster Lara Kamp zeigte als erste ihre Qualitäten und konnte bereits nach 13:48 min aus dem Wasser steigen. Auch Ulrike Pagon hatte einen guten Tag erwischt und folgte knapp 2 Minuten später. Ehemann Duschan folgte eine weitere Minute später gemeinsam mit Lothar und Yvonne Fischer. Auf dem Rad drehte vor allem Lothar Fischer wieder richtig auf und begann seine Aufholjagdt. Mit einer tollen Radleistung konnte er die 20km-Strecke bereits nach 34 min wieder verlassen. Lara Kamp hielt ihren Vorsprung vor den eigenen weiblich Kolleginnen und wechselte vor Yvonne Fischer auf die 5km Laufstrecke. Bis auf Duschan Pagon konnten am Ende alle mit guten Ergebnissen aufwarten und hervorragende dritte Ränge in ihren Altersklassen mit in die Hansestadt nehmen. Lothar Fischer finishte in 1:10:08 Std., Lara Kamp beendete ihr Rennen in 1:17:21 Std und blieb damit unter den ToppTen der Frauen. Yvonne Fischer benötigte 1:19:57 Std, gefolgt von Ulrike Pagon in einer Gesamtzeit von 1:25:13 Std.. Den Abschluss bildete Duschan Pagon in 1:33:44 Std.
Noch während die Sprintdistanz absolviert wurde, starteten auch die restlichen Attendorner auf der doppelt so langen Olympischen Distanz. 1500 m-Schwimmen waren für Max Zbocna bereits nach 24 min erledigt. Damit befand sich der Attendorner gleich nach der ersten Disziplin in der Spitzengruppe. Es folgten 6 Minuten später Christoph Klein, Ernst Klein, Mario Kaufmann und Klaus Schneider und mit Verzögerung schließlich Uli Gabriel. Auf der Radstrecke puschten sich Christoph und Ernst Klein gegenseitig und kamen zusammen nach dem gut aufgelegtem Max Zbocna zum Laufen. Dieser hatte als 6. bis dahin schon die ersten 2 km hinter sich. Es folgten Mario Kaufmann und Klaus Schneider zum Wechsel. Erst später gesellte sich auch Uli Gabriel dazu. Max Zbocna und auch Christoph Klein konnten mit guten Laufergebnissen auftrumpfen und erreichten in der Endabrechnung in ihren Altersklassen jeweils den Silberrang. Max Zbonca schaffte es mit starken 2:11:18 sogar auf Rang 6 in der Gesamtwertung. 15. Platz in 2:22:12 Std. hieß es für Christoph Klein.Beim Laufen noch einiges gut machen konnte Klaus Schneider, was ihm in 2:29:20n Std. den 9. Platz in der gut besetzten AK 45 einbrachte. Für Ernst Klein ist das Laufen bekanntlich die ‚Quäldisziplin‘. Trotzdem konnte er in 2:35:08 noch den 5. Rang in der AK50 erreichen. Trotz leichten Problemen auf der Laufstrecke aber dafür mit einem großen kämpferischen Einsatz schlossen Mario Kaufmann in 2:43:18 (10.AK50) und UlI Gabriel in 3:02:36 (27.AK45) ihren Wettkampf ab.

Auch der Nachwuchs war in Dortmund unterwegs. So konnte Lisa Klein als Schülerin C beim Duathlon nach 400m Laufen, 2,5km Rad und weiteren 400m Laufen ihre Medaille in dem Moment in Empfang nehmen als Vater Christoph die Finishline im Dortmunder Fredenbaumpark überquerte.

Christoph Klein und Uli Gabriel finishen beim IRONMAN 70.3 Luxembourg

Gingen in Luxembourg über 70km an den Start

Gingen in Luxembourg über 70km an den Start

v.l.: Uli Gabriel und Christoph Klein

Luxembourg ( 22.06.2016 ) Triathlon im Dreiländereck im Osten Luxemburgs - weltweit bekannt für das Schengener Abkommen, einer der Meilensteine ​​des heutigen Europas.
IRONMAN 70.3 Luxembourg - Région Moselle ist Teil der weltweiten IRONMAN Serie. Hier starten unter den fast 2000 Gesamtteilnehmern mit Christoph Klein und Uli Gabriel zwei Triathleten vom heimischen TV Attendorn TRI-TIME und erlebten ein Rennen in der malerischen Moselregion von Luxemburg, im Herzen Europas. Auf dem Plan standen, 1,9 km Schwimmen in der Mosel, die Grenze zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und Deutschland, 90 km Rad entlang der Weinberge, wo die verschiedenen Arten von Trauben für die köstlichen luxemburgischen Weine wachsen und 21,1 km laufen durch das idyllische Moseltal mit Ankunft in der touristischen Stadt Remich.

Leider konnte das Schwimmen aufgrund von Hochwasser und starker Strömung der Mosel nicht stattfinden und wurde ersetzt durch eine Laufrunde von 5 km. Christoph Klein beendete den Wettkampf in einer Gesamtzeit von 5:01:27 Std auf Platz 665 und Altersklassenplatz 82. Uli Gabriel kam nach 6:47:48 Std mit Gesamtplatz 1588 und Altersklassenplatz 216 ins Ziel. Beide Athleten und auch die mitgereisten Zuschauer waren sich einig, einen tollen Wettkampf erlebt zu haben.

Triathlethen des TVA starten in Kamen

Triathlethen vom TVA

Triathlethen vom TVA

Kamen/Bonn ( 19.06.2016) Am Wochenende waren die Attendorner Triathleten sowohl in Kamen als auch in Bonn unterwegs. So unterschiedlich die beiden zeitgleichen Wettkämpfe auch ausgelegt waren, eine Gemeinsamkeit war ihnen dann doch gegeben: zuviel Wasser. So sollte in der ehemaligen Bundeshauptstadt eine Schwimmpassage im Rhein über 3,8 Kilometer eigentlich den Auftakt bilden. Dem aktuelle Hochwasser vor Ort musste jedoch dahingehend Rechnung getragen werden, dass aus dem Triathlon kurzfristig ein Duathlon wurde, der aber nicht minder nach Anstrengung verlangte. 15 Kilometer Laufen, 60 Kilometer durch die hügelige Uferlandschaft und dann noch einmal 7,5 Kilometer zu Fuß bis ins Ziel lautete die Vorgabe für die restlos ausgebuchte Veranstaltung. Mit Ernst Klein und Mario Kaufmann gingen gleich zwei Urgesteine der heimischen Triathlonszene in das äußerst anspruchsvolle Rennen. 4:09:19 lautete am Ende die zufriedene Bilanz von Klein, die ihm Rang 89 in der AK 50 einbrachte. In der gleichen Altersklasse überquerte auch Mario Kaufmann die Finishline. Seine Gesamtzeit von 4:10:55 bescherte ihm schlussendlich einen Platz 95. Für beide wäre mit einem Langstreckenschwimmen anstelle der zweiten Laufdistanz sicherlich mehr drin gewesen. „Triathlon ist eben Outdoorsport, bei dem man das Wetter einfach hinnehmen muss‘“relativierte Ernst Klein die Bedingungen. Zuviel Wasser bei der paralellen Veranstaltung in Kamen hinderte im dortigen Freibad zwar keinen am Schwimmen. Die heftigen Sturzregenfälle auf der Radstrecke des Triathlonsprints jedoch verlangten den Sportlern neben Ausdauer auch vermehrte koordinative Fähigkeiten ab. Und genau diese schienen die 7 Starter aus der Hansestadt an diesem Tag zu haben. Gleich drei Podestplätze konnten die Aktiven mit in die Hansestadt nehmen. Nach ihrem Pech zum Saisonauftakt ließ Sabine Selter dieses Mal nichts anbrennen. Die 48jährige beherrschte mit ausgeglichenen Leistungen auf allen Streckenabschnitten ihre Konkurrenz klar und fand sich schließlich als Siegerin in ihrer AK ganz oben auf dem Treppchen wieder. Nur knapp daran vorbei rutschte Teamkollegin Ulrike Pagon. Gut 2 Minuten schneller als im Vorjahr schaffte sie in der AK 45 einen ebenfalls hervorragenden 4. Rang. Im vergangenen Jahr zeigte sie an gleicher Stelle ihr Debut. Dieses Mal stand sie nicht mehr im Anfängerrennen sonder ging ihren Sprint beherzt an. Manuela Fischer konnte sich schließlich Rang 12 in der gleichen Altersklasse sichern. Empfangen wurde sie da mit viel Applaus von ihrer Familie. Ehemann Lothar hatte zuvor in einem beherzten Rennen die absolut schnellste Zeit im Attendorner Team hingelegt und in 1:12:32 über 500 Meter Schwimmen, 24 Kilometern auf dem Rad und einem abschließenden 5000 Meter Lauf Rang 2 seiner Altersklasse eingefahren. Ebenfalls Silber ging an Tochter Yvonne, die vor allem auf dem Rad ihre Stärken zeigte. Marco Fischer, als viertes Familienmitglied, absolvierte bis zum Laufen im Parallelflug den Wettkampf mit seiner Schwester. Beim Wechsel in die Laufschuhe zwang ihn dann ein Krampf zu einer mehrminütigen Pause. Trotz des Handicaps platzierte er sich bei seinem ersten Auftritt nach längerer Verletzungspause auf Rang 9 der Jugendklasse. Dass man mit dem Älterwerden nicht zwangsläufig auch langsamer werden muss bewies Uli Selter als Senior der TRI-TIMEr. Mit einer um 3 Minuten schnelleren Zeit als im Vorjahr sprang für ihn ein Platz 5 der AK 55 heraus.

Attendorner Liga-Team erneut vorn

Kamen ( 15.06.2016) Sie standen erneut auf dem Treppchen und konnten die Glückwünsche der Landesligakonkurrenten entgegennehmen. Platz drei in Kamen-Kaiserau lautete die Bilanz am zweiten Wettkampfwochenende für das junge Team der Attendorner Triathleten. Dabei hatte es lange Zeit überraschend anders ausgesehen. War das Schwimmen über die 1000 Meter bei allen noch hervorragend gelaufen und hatte ein perfekter Radwechsel der Ligamannschaft in der Spitzengruppe schon Hoffnung auf einen neuen Tagessieg geweckt so kam der zwischenzeitliche Knockout bereits nach dem ersten Radkilometer. ‚Ich habe es nur noch knallen gehört und dann stand ich auf der Felge‘, erklärte Benjamin Selter als Pechvogel des Tages die Problematik. So ging im Team wichtige Zeit bei einem kompletten Schlauchwechsel verloren. Die Zeit allerdings holten seine drei Mannschaftskollegen am anderen Ende der Strecke auf ganz eindrucksvolle Weise wieder heraus. Ganz 67 Minuten benötigte Daniel Kaufmann als Youngster im Team für die 40 windanfälligen Radkilometer. Nur 30 Sekunden später überquerte Max Zbonca die Linie zur Wechselzone und nach weiteren rund 3 Minuten ging auch Stefan Wortmann auf die abschließenden 10 Laufkilometer. Auch hier konnte Max Zbonca überzeugen. 40:37 zeigte die Uhr über die Laufdistanz. Sein vierter Gesamtrang im Feld der 100 Landesligastarter in 2:04,18 legte schließlich den Grundstein für einen trotzdem erfolgreichen Renntag. Als auch Daniel Kaufmann nach 43 Laufminuten unter den ToppTen die Finishlinie im Sportzentrum Kaiserau überquerte und damit seinen Erfolg aus Hagen wiederholte, ging noch einmal die Sonne auf. Mit einer satten Steigerung vor allem auf dem Rad und 40:32 auf der Laufstrecke schob sich Stefan Wortmann ebenfalls in den Spitzenbereich. Nun hieß es für das Trio nur noch darauf zu warten, ob Benjamin Selter punktemäßig noch einmal angreifen könnte. Und der konnte: Mit der zweitbesten 10 Kilometer-Laufzeit (39:16) aller Starter reichte es für eine Siegerehrung der Landesliganeulinge auf dem begehrten Treppchen. In drei Wochen geht es nun nach zwei Starts auf der Olympischen Distanz in Altena auf die Sprintstrecke. Das Finale schließlich steigt am 20. August in Hückeswagen.

Attendorner Tritimer beim Spardabank- Triathlon am Start

Lothar Fischer vom TV Attendorn

Lothar Fischer vom TV Attendorn

Hagen (01.06.2016) Es war ‚sein‘ Wochenende: Nur einen Tag nach seinem überraschenden 2. Rang bei den Kreismeisterschaften über 10 Kilometer in Attendorn stand Lothar Fischer erneut auf dem Treppchen. Dieses Mal ging es bis ganz nach oben für den 48jährigen. 500 Meter Schwimmen, 23 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen schaffte der Allrounder in ganzen 1:10:50 und sicherte sich damit unangefochten Rang eins in der AK. Auch Tochter Yvonne knüpfte an Papas Erfolge lückenlos an und konnte sich über Platz 2 in der AK 20 freuen. Vervollständigt wurde das familieninterne Rennen von Mutter Manuela, die mit einem 16. Rang in der AK45 im Hagener Freibad am Hengsteysee finishen konnte. Schon zuvor hatte in der gleichen Klasse Ulrike Pagon Platz 7 eingefahren. Vor allem aufgrund ihrer gesteigerten Radleistung zeigte sie sich mehr als zufrieden im Vorderfeld der Volmetaler Kultveranstaltung. Von Zufriedenheit hingegen konnte bei Sabine Selter nicht die Rede sein. Die letztendlich 8. Platzierte hatte eigentlich ums Podium kämpfen wollen, verfuhr sich jedoch auf dem Radparcour und musste wertvolle Zeit liegen lassen. Ehemann Uli wurde nach einem Kettendefekt ebenfalls 8. - in der AK 55. Das nicht ganz runde Auftreten wurde durch Duschan Pagon fortgesetzt, sich trotz aller Widrigkeiten durch den Wettkampf kämpfte und als 23. seiner neuen AK 50 ins Zielgelände einlief. Knapp am Podium vorbei rutschte Jacky Klement. Die gebürtige Bürbergerin, die extra aus Bayern angereist war, setzte vor allem mit einer respektablen Schwimmleistung Akzente und lag im Ziel auf dem undankbaren 4. Rang ihrer AK.Laura Reiser schließlich folgte ihr in der gleichen Klasse mit knapp eineinhalb Minuten Rückstand.

Ebenfalls am Start war eine Attendorner Staffel. Nach einem erfolgreichen Schwimmpart konnte Ulrich Arning an den Radfahrer Niels Hennel übergeben, der wie die Kurzdistanzler, aber nur zweimal zur Hohensyburg fahren musste. Hiernach übernahm Arnig nach dem Ausfall des dritten Teilnehmers wieder den Laufpart. Rang 8 sprang für die beiden in der Staffel dabei heraus. Als längerer Gast aus der USA startete Paige Riddle ihre ersten Triathlon in Deutschland. Auf der halben Distanz des Volksdistaz probierte sie dort den Schnuppertriathlon.

Eine ganz starke Laufleistung bot erneut Christoph Klein auf der doppelt so langen Olympischen Distanz. Der AK 40 Athlet lief nach 1000 Meter Schwimmen und 43 Kilometern auf dem Rad die 10 Kilometer am Ufer des Hengsteysees in hervorragenden 41:20 und sprang im stark besetzten Feld auf einen tollen Silberrang. Respekt und Applaus aus den eigenen Reihen aber konnte auch Uli Gabriel ernten. Der Heldener in Diensten des TV Attendorn hatte sich für die lange Version entschieden und als 18. der AK 45 gefinisht – nicht einmal 24 Stunden nach seinem 10 Kilometer - Rennen über die Wälle seiner Heimatstadt. Rang 12 in der AK 50 hieß es schlussendlich für Mario Kaufmann. Er konnte sich an diesem Tag gleich zweimal freuen: Nicht nur seine eigene Leistung sorgte für ein zufriedenes Gesicht. Auch ‚seine Jungs‘ aus dem Ligateam, die er zuvor gecoacht hatte hatten bekanntlich herausragend abgeschnitten.

Attendorner Triathlonteam mit sensationellem Ligaergebnis

Die Ligamannschaft des TVA

Die Ligamannschaft des TVA

Auf dem Bild sind von links nach rechts: Benjamin Selter, Max Zbocna, Mario Kaufmann, Stefan Wortmann und Daniel Kaufmann zu sehen.

Attendorn ( 24.05.2016) Pünktlich um 9 Uhr zum Start standen Klaus Schneider und Martin Schmidt am Beckenrand des Hagener Freibades. Die beiden Ausdauersportler des TV Attendorn waren bereits am frühen Morgen mit ihren Rennrädern in der Hansestadt gestartet um dabei zu sein, wenn das neue Triathlon Team des Traditionsvereins in seine erste Landesligasaison startet. Auch Mario Kaufmann und Uli Selter standen als Betreuer bereit in der Hoffnung, dass es für Max Zbocna, Daniel Kaufmann, Stefan Wortmann und ‚Skilangläufer‘ Benjamin Selter zu einem guten Mittelfeldplatz reichen würde. Was die vier anschließend für ein Feuerwerk abschossen hatten wohl niemand zuvor geahnt. Die Strecke am ersten von vier Wettkampfwochenenden in Hagen war alles andere als leicht. 1000 Meter Schwimmen, 43 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen sind an sich schon eine Hausnummer. ‚Als kleine Zugabe geht es auf der Radstrecke gleich vier Mal aus dem Volmetal hoch zur Hohensyburg‘ betont Abteilungsleiter Klaus Schneider noch einmal die Besonderheiten der 26. Auflage des Hagener Triathlons. Insgesamt 25 Teams mit jeweils vier Startern stellten sich so der Herausforderung. Dass etwas gehen könnte an diesem ersten Tag konnte Betreuer Mario Kaufmann unmittelbar am Beckenrand miterleben. ‚Alle vier unter den besten 10 aus dem Wasser‘ lautete seine zufriedene Zwischenbilanz. Dabei war Sohn Daniel mit einem Superauftritt bereits als Zweiter auf die Radstrecke gegangen. Dass die sauerlände Heimat ein ideales Traininggelände bietet machte die zweite Disziplin schnell klar. Zbocna, Kaufmann und Selter weiter in der Spitzengruppe, Wortmann muss etwas abreißen lautete die Zwischenmeldung von der Strecke. Gespannt verfolgten die mitgereisten Fans und Vereinskollegen dann die abschließenden 10 Kilometer am Ufer des Hengsteysees. Max Zbocna ließ nichts anbrennen und konnte am Ende in hervorragenden 2:19,32 als Gesamtfünfter finishen. Mit dem schnellsten Laufergebnis im Team (41:24) kämpfte sich Benjamin Selter Runde für Runde weiter nach vorn und erreichte Gesamtplatz 8 in 2:20,35. Nur knapp eine halbe Minute später schob sich Daniel Kaufmann (2:20,58) als Youngster im Team ebenfalls auf einen Topp-Ten Platz. Stefan Wortmann schließlich schloss mit einem beherzten Lauf und einer Gesamtzeit von 2:33,44 als 33. seinen ersten Ligawettkampf ab. ‚Es war vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die für das sensationelle Ergebnis gesorgt hat‘ fasste ein sichtlich stolzer Abteilungsleiter Klaus Schneider das zusammen, was wohl alle dachten. ‚Wer in einem Ligarennen mit 25 Teams gleich 3 Starter unter den ersten 10 platzieren kann hat den Pokal einfach verdient.‘ Rang 1 mit einem satten Vorsprung von 33 Punkten auf den Zweitplatzierten ist ein gesundes Polster für das nächste Ligarennen in 3 Wochen in Kaiserau. Dann starten die vier Jungs aus der Hansestadt sicher nicht mehr als die großen Unbekannten sondern ganz offiziell als Tabellenführer.

Attendorner Triathleten bei Saisonstart in Buschhütten am Start

Eröffneten in Buschhütten ihre Triathlon Saison

Eröffneten in Buschhütten ihre Triathlon Saison

Mitglieder der Triathlon Abteilung des TV Attendorn

Buschhütten ( 09.05.2016) Die Frühlingssonne strahlte mit den Veranstaltern um die Wette. Bessere Voraussetzungen hätte es kaum geben können bei der 30. Auflage des Ejot – Triathlons im siegerländischen Buschhütten. Der schnelle Radkurs auf der HTS, die publikumsfreundliche Laufstrecke und das 50 Meter Becken im örtlichen Freibad hatten erneut auch 12 Attendorner Triathleten zur Jubiläumsveranstaltung gelockt. Im Jahre 1 nach dem 25. Geburtstag der TV Athleten aus der Hansestadt spielte sowohl Nostalgie bei den alten Kämpfern aber auch Aufbruch im jungen Nachwuchsteam, das in zwei Wochen in die Landesliga startet, eine deutliche Rolle. Aber nicht zuletzt ist Buschhütten Kult. Der bundesweite Saisonauftakt der Audauerdreikämpfer lockte so auch in diesem Jahr mit Andreas Raelert, Andreas Böcherer oder Andreas Niedrig nationale und internationale Spitzensportler in den Nachbarkreis. 1000 Meter Schwimmen, 42 Kilometer auf dem Rad und ein abschließender 10 Kilometer-Lauf lautete die Zielvorgabe an diesem Tag. Dafür benötigte Maximilian Zbocna als schnellster Attendorner genau 2:09:03 und sicherte sich damit im erlesenen Feld nicht nur Rang 76 sondern befand sich zudem unter den Topp-twenty seiner AK. Einen absolut gelungenen Einstand auf der Olympischen Distanz feierte Daniel Kaufmann. Der 18jährige aus der TV-Talentschmiede erreichte nur knapp zwei Minuten später in 2:11:01 die Finishline auf dem Sportplatz in Buschhütten. Mit einer Superschwimmzeit von 15:01 hatte er bereits in der ersten Disziplin die Grundlage gelegt und durfte sich am Ende die Silbermedaille der Junioren mit in die Hansestadt nehmen. Ebenfalls unter die Topp-Ten seiner Altersklasse schaffte es erneut Christoph Klein. Der erfahrene Ironman legte die insgesamt 53 Kilometer in hervorragenden 2:13:20 zurück und konnte vor allem dank seiner Stärke im Laufen Boden gut machen. Stefan Wortmann aus dem aktuellen Landesligateam benötigte 2:14:41. Er konnte sich damit nicht nur über einen tollen 16. Altersklassenrang freuen sondern auch über die Tatsache, dass die Anreise letztendlich noch einmal gut gegangen war, nachdem das Rad fast den Träger verlassen hatte. Mit einer phantastischen Laufzeit von 40:39 nach einem Klasserennen von 1:09 über 42 Kilometer auf dem Rad erreichte Lothar Fischer als 14. in der starken AK 45 die Ziellinie. ‚Gar nicht auszudenken, wenn der Bursche auch noch richtig schwimmen könnte‘ zeigten sich die Teamkollegen von der sagenhaften Aufholjagd begeistert, nachdem Fischer in 25:04 als letzter das Becken verlassen hatte. Gesetzte Größen in Buschhütten, und das seit Jahren, sind nicht zuletzt Abteilungsleiter Klaus Schneider, Nachwuchskoordinator Mario Kaufmann, Martin Schmidt und ‚Legende‘ Ernst Klein. 2:18:31 und Rang 21 in der AK 45 hieß es schlussendlich für Schneider. Bei Mario Kaufmann zeigte die Uhr 2:31:33 und bescherte ihm Rang 24 in der AK 50. Nur einen Rang dahinter in der gleichen AK finishte Martin Schmidt (2:36:15). Ernst Klein in 2:38:56 konnte sich über Platz 29 freuen.Rang 43 und 47 gingen schließlich an Thomas Tippmann und Uli Gabriel. Die beiden erfahrenen Langdistanzler benötigten bei ihrem Saisonauftakt 2:39:42, bzw. 2:52:04. Schon zuvor war die einzige weibliche Starterin aus den Reihen der Tritimer ins Rennen gegangen. 1:43 hieß es am Ende für Laura Reiser über die halb so lange Volksdistanz und bescherte ihr Platz 49.

Attendorner Triathleten vor dem Start in der Landesliga

Die 2016er Triathlon-Landesligamannschaft des TV Attendorn

Die 2016er Triathlon-Landesligamannschaft des TV Attendorn

(v.l.n.r.): Stefan Wortmann, Max Zbocna, Daniel Kaufmann und Ben Selter

Nach langen 21 Jahren schickt die Triathlonabteilung des TV Attendorn wieder eine Mannschaft in den Ligabetrieb. An vier festen Veranstaltungen werden je vier Triathleten aus der Hansestadt in der Landesliga Mitte starten und versuchen, mit möglichst guten Einzelplatzierungen viele Punkte für die Ligatabelle zu erkämpfen.

Kurz nach der Gründung der Abteilung starteten 1995 erstmals Attendorner Triathleten im Ligabetrieb des Nordrhein-Westfälischen Triathlon Verbandes (NRWTV). Vor der Zulassung zur Landesliga war damals eine Qualifikation erforderlich. Auf Wettkämpfen in Buschhütten, Altena, am Biggesee (!) und in Hattingen konnten Klaus Schneider, Uli Selter, Rüdiger Horn und Tom Horn die benötigten Ergebnisse erzielen, um sich am Jahresende für die Landesliga der folgenden Saison zu qualifizieren. Dass 1996 dann doch nicht in der Landesliga gestartet wurde, kann heute nicht mehr zweifelsfrei begründet werden. Ein Mitglied der damaligen Mannschaft gibt als Grund die weiten Entfernungen zu den Wettkampfstätten an und dass man nicht mehr mit den anderen Vereinsmitgliedern auf gemeinsamen Veranstaltungen starten konnte.

In den folgenden Jahren konzentrierten sich die Attendorner Triathleten auf Einzelveranstaltungen und konnten unter anderem viel beachtete Ergebnisse von der Volks- bis zur Langdistanz erzielen.

Nun wagt ein junges Team den Neustart in der Landesliga Mitte. Die Mannschaft besteht zum einen mit Daniel Kaufmann und Benjamin Selter aus Kindern von damaligen Vereinsgründungsmitgliedern und zum anderen aus den ehemaligen Schwimmern Max Zbocna und Stefan Wortmann. Sollte einer dieser vier einmal nicht starten können, stehen andere Triathleten des TVA als Ersatzteilnehmer bereit, so dass immer eine vielversprechende Mannschaft an jeder der vier Landesliga-Veranstaltungen ins Rennen geschickt werden kann.

Zum Auftakt wird am 22.05.2016 in Hagen eine Kurzdistanz (1000m Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) zu absolvieren sein. Im Feld von 25 Ligamannschaften gilt es für jeden der vier Starter eine möglichst gute Einzelplatzierung zu erreichen. Durch Addition der Platzierungsziffern werden Teampunkte ermittelt und somit eine Ligawertung erstellt. Im Verlauf der Saison stehen ein weiterer Start über die Kurzdistanz in Kamen sowie zwei Starts über die Sprintdistanz (500m Schwimmen, 20km Radfahren, 5km Laufen) in Altena und in Hückeswagen an. Eine Platzierungsvorgabe wurde durch den Abteilungsleiter Klaus Schneider zwar nicht ausgegeben, doch die Mannschaft hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, die Saison im vorderen Mittelfeld abzuschließen.

Vorankündigung Kinder- und Jugendtriathlon des TV Attendorn

Strahlende Gesichter vom letzen Jahr

Strahlende Gesichter vom letzen Jahr

Attendorn ( 14.04.2016 ) „Es ist TRI-TIME“ lautet bereits zum 14. Mal wieder das Motto, wenn die Triathlonabteilung des TV Attendorn am Samstag, den 27. August (erster Samstag nach den Sommerferien) wieder zu ihrem Kinder- und Jugendtriathlon einlädt. Das Besondere daran ist die angebotene Wettkampfform: Nicht die Streckenlängen beim Schwimmen, Rad fahren und Laufen sind vorgegeben und sollen in schnellster Zeit bewältigt werden, sondern es wird die Dauer der Einzelbelastungen vorgegeben. Während dieser Zeit darf dann jeder Teilnehmer so viele Meter sammeln wie er kann und möchte. „Alles findet ohne Druck und Zwang statt, das ist uns ganz wichtig“, lautet die Aussage von Klaus Schneider, des Abteilungsleiters der Attendorner Triathleten. „Jeder Teilnehmer soll an diesem Tag Spaß am Ausdauersport finden und macht dann evtl. später auch mal einen richtigen Triathlon mit.“ Teilnehmen können Kinder- und Jugendliche bis zu einem Alter von 18 Jahren. Gestartet wird gemeinsam mit dem Schwimmen im Hallenbad. In 15 Minuten kann jeder so viele Meter im Wasser zurücklegen wie er möchte. „ Da ist es auch durchaus erlaubt wenn dar Papa seine dreijährige Tochter festhält und durchs Wasser schiebt“, führt Klaus Schneider das Konzept des Kinder- und Jugendtriathlons weiter aus. Das Tragen von Schwimmflügeln und die elterliche Unterstützung ist somit gar kein Problem. Anschließend wird sich erstmal in Ruhe umgezogen. Nach dieser kurzen Unterbrechung trifft man sich an der Radstrecke wieder, um die nächste Herausforderung zu meistern. Auf der Radstrecke haben die Teilnehmer dann 30 Minuten Zeit, ihre Kilometer auf zwei Rädern zu sammeln. Auch hier ist es gleich, ob mit einem Rennrad, einem Dreirad oder Lauf-Lern-Rad gestartet wird. Es gibt eine getrennte Strecke für die älteren und eine für die jüngeren Teilnehmer. Da die jeweiligen Wendepunkte sich gegenüberliegen haben die Eltern ihre Schützlinge jederzeit im Blick. Jeder Triathlon endet mit dem Laufen. Entsprechend steht zum Abschluss allen Aktiven ein Zeitintervall von 20 Minuten im Hansastadion zur Verfügung, in dem die Meter für die Laufleistung gesammelt werden können. Nach einer kleinen Imbisspause vor Ort werden dann die Urkunden, die Medaillen und ein kleiner Sachpreis überreicht. „Jeder der die Herausforderung Triathlon geschafft hat ist ein Sieger und sollte eine entsprechende Anerkennung bekommen“, lauten die abschließenden Worte des Abteilungsleiters. Wer gerne einmal einen Triathlon auf diese Art und Weise ausprobieren möchte ist herzlich eingeladen sich zu der Veranstaltung anzumelden. Nähere Infos sowie die Ausschreibung und die Online-Anmeldung sind noch bis zum 28. Mai 2016 auf der Homepage der Triathlonabteilung unter www.tri-time.info (unter TRI-TIME KIDS) zu finden.

Daniel Kaufmann holt Bronzemedaille beim Ratinger Volkstriathlon

Starter vom TVA beim Ratinger Triathlon

Starter vom TVA beim Ratinger Triathlon

Ratingen ( 17.09.2015) Ein dicker Applaus von seinem TV Team war der Lohn für Daniel Kaufmann, als er nach der Siegerehrung die Bühne im Ratinger Freibad verließ. Dort hatte er gerade die Bronzemedaille im Gesamtklassement der Männer über die Volksdistanz in Empfang genommen und damit zum Saisonende noch einmal für einen richtigen Paukenschlag gesorgt. 1 Stunde und 6 Minuten war der 17jährige Auszubildende zuvor unterwegs gewesen und hatte sich damit über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und einem abschließenden 5000 Meter Lauf ganz nebenbei auch den Titel bei den Jugendlichen gesichert. Ein paar Altersklassen höher ging es auch für Sabine Selter aufs begehrte Treppchen. In der AK 45 konnte sie nach sehr guten 1:21,36 und vor allem Dank einer überraschend guten Radzeit Rang drei mit in die Hansestadt nehmen. Gut fünf Minuten später erreichte auch Mannschaftskollegin Ulrike Pagon die ersehnte Finishline und platzierte sich mit Rang 8 in der starken Altersklasse 45 ebenfalls unter den Topp-Ten. Vervollständigt wurden die Ergebnisse durch einen sechsten Rang von Uli Selter in der AK 55, bei dem es nach seiner Knieverletzung noch nicht rund, aber immerhin besser lief. Zum sechsten Mal bei der siebten Auflage am Start: Diese stolze Bilanz konnte Stefan Wortmann auf der doppelt so langen Olympischen Distanz aufweisen. Was ihm aber letztendlich nach 2:14,12 ein Lächeln ins abgekämpfte Gesicht zauberte war die Tatsache, dass dieses Rennen auch gleichzeitig das schnellste war, das er je in Ratingen absolviert hatte. Rang 7 in der AK35 und ein 28. Gesamtrang war schließlich der Lohn für einen tollen Wettkampf. Den hatte zweifelsohne auch Ernst Klein. In Herscheid noch durch einen Sturz gebremst reichte es dieses Mal für einen Topp-Ten Platz in der AK 50. 2:21,45 zeigte die Uhr am Ende für den Allrounder in den Reihen des TV Attendorn, der in diesem Jahr bereits auf allen Strecken am Start war. Auch ein Saisonende kann noch Möglichkeiten für eine Premiere bieten. So jedenfalls dachten Lothar und Yvonne Fischer und nahmen erstmals die Olympische Distanz in Angriff. Dabei konnte Vater Lothar die magische 2:30 Grenze um gut 2 Minuten unterbieten und mit einem 10.Rang in seiner Altersklasse aufwarten. Die noch nicht ausgereifte Schwimmzeit machte er vor allem durch eine starke Radleistung wieder wett.

Pech hingegen verzeichnete Yvonne Fischer. Nach starkem Beginn im Wasser musste sie gleich zu Anfang des Radrennens einen Platten hinnehmen und wertvolle Zeit auf der Strecke lassen. Durch eine kämpferische Leistung vor allem auf der abwechslungsreichen Laufstrecke schaffte sie eine 3:15-Gesamtzeit und konnte bei ihrer Erstauflage so mache Starterin hinter sich lassen. Als letzter Tritimer machte sich schließlich Marco Fischer auf den Weg. Mit einem 2 Rang in der Jugend B und einem 4. Gesamtrang nach verletzungsbedingter Trainingspause konnte der 15jährige St.Ursula-Schüler letztendlich mehr als zufrieden sein.

Simone Berei erfolgreichste heimische Bikerin beim P-Weg

Teilnehmende Triathleten vom TVA beim P-Weg

Teilnehmende Triathleten vom TVA beim P-Weg

Plettenberg ( 15.09.2015) Der Regen der Vortage hatte die Piste in eine höchst anspruchsvolle Wettkampfstrecke verwandelt. Sowohl bei den Bikern als auch bei den Läufern tat dies dem Ereignis jedoch keinerlei Abbruch. Sie wissen die alljährliche Kultveranstaltung in den Bergen rund um Plettenberg zu schätzen. „Als Ausdauersportler startet man bei jedem Wetter. Da weiß man sich schon auf die Gegebenheiten einzustellen“, war auch die Meinung des Attendorner Triathlon-Chefs Klaus Schneider, der mit insgesamt 11 Aktiven der Herausforderung am Saisonende schon seit Wochen entgegengefiebert hatte. Was die Jungs und Mädels nach einer umfangreichen und aufreibenden Wettkampfphase noch aufzubieten hatten konnte sich mehr als sehen lassen. So schaffte es Max Zbocna nicht nur in 3:23,16 auf der äußerst anspruchsvollen Laufstrecke über die markanten 42 Kilometer als Dritter der Gesamtwertung aufs Treppchen sondern sicherte sich auch deutlich den Sieg in der Männerhauptklasse. Ebenfalls Edelmetall auf der Marathonstrecke einstreichen konnte Stefan Wortmann mit Rang 2 in der AK 35 in passablen 3:54,50. 4 Stunden und 43,22 Minuten benötigte Alex Klein und kam als einzige weibliche Tri-Time-Starterin auf Platz 9 in der AK 40. Bereits zuvor hatte Klaus Schneider über die Halbmarathondistanz in 1:42,17 gefinisht und damit nicht nur Rang 2 in der AK 45 erreicht sondern auch einen passablen Grundstein für die Kombiwertung gelegt. Auf gleicher Strecke verpasse Wolfgang Rohe das Treppchen der AK 55 als 4. in 1:57,12 nur denkbar knapp, resultierend daraus, dass er als Tempomacher und Begleiter von Petra Stumpf (auch TV Attendorn) unterwegs war. Vervollständigt wurde das Ergebnis der Hansestädter durch Rang 24 von Heike Kosch in der AK 45 ( 2:59,08 ).

Erfolgreichste Bikerin aus heimischer Sicht war erwartungsgemäß Simone Berei. Ihre 4:50,24 sicherten ihr den Sieg der Sen 1 über 74 Kilometer. Arthur Winterholler präsentierte sich über 45 Kilometer als schnellster Tri-Timer. Seine 2:04,25 bescherten ihm Rang 7 der Sen 1. Nach seinem Kombistart auf der Laufstrecke am Vortag fuhr Klaus Schneider auf der Mountainbikestrecke am Folgetag nach guten 2:20,24 ins Ziel. Damit schaffte er in der Kombiwertung im Gesamtklassement aller Altersklassen einen guten 16. Rang. Als einzige weibliche Teilnehmerin aus dem Team der heimischen Ausdauerdreikämpfer fuhr Laura Reiser in 3:41,45 auf Platz 17 im weiblichen Elitefeld. ‚Ganz lang‘ hieß es für Josef Grünhage. 93 Kilometer meisterte der mehrfache Ironman. Dabei hatte er Pech und musste nach einem Platten auch noch mit der Gangschaltung hadern. Nachdem der Seilzug riss, konnte er nur noch durch ein Provisorium weiterfahren und erreichte schließlich auf Rang 14 bei den Senioren 3 nach 5:44,34 die Finishline im Herzen Plettenbergs.

Attendorner Triathleten in Willich am Start

Lothar und Manuela Fischer, sowie Horst Norman

Lothar und Manuela Fischer, sowie Horst Norman

Willich ( 11.09.2015) Mit einem tollen Erfolg hatte die junge Attendornerin Yvonne Fischer vor einer Woche in Herscheid aufgewartet. Ihrem souveränen 1. Rang in der Juniorenklasse wollte sie eigentlich ein ähnliches Ergebnis im niederrheinischen Willich folgen lassen. Ein Infekt machte dieses Unterfangen jedoch schnell zunichte. Familie Fischer schaltete spontan und schickte stattdessen Mutter Manuela auf ihre erste Volksdistanz überhaupt. Die 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer auf dem Rad und den anschließenden 5000 Meter Lauf meisterte die 47jährige bei ihrer Premiere in respektablen 1:36,18. Da war Ehemann Lothar allerdings schon im Ziel. Mit der Gesamtzeit von 1:07,16 lief er am Ende unter die besten 10 seiner AK45 und unter die besten 50 im anspruchsvollen Starterfeld. Nur eine halbe Minute später konnte auch Nachwuchsathlet Christian Stuff die Finishline im Willicher Freibad überqueren und nach Gold in Herscheid dieses Mal Silber in der Juniorenklasse mit in die Hansestadt nehmen. Das idyllische Städtchen im platten Land hat auch im sportlichen Kalender von Triathlonlegende Horst Normann seinen festen Platz . Trotz heftiger Seitenwinde auf der Radstrecke und kühlen Außentemperaturen war ihm der Platz auf dem Treppchen erneut nicht zu nehmen. Die Endzeit von 1:16,35 reichte für Rang 2 in der AK 65.

Triathlet Uli Gabriel beim Challenge Walchsee–Kaiserwinkel

Uli Gabriel

Uli Gabriel

Malerische Strecken mit atemberaubenden Aussichten 

Walchsee-Kaiserwinkl (01.09.2015) Mehr als 1800 Teilnehmer, eine traumhafte Kulisse und in diesem Jahr auch mal traumhaftes Wetter, ein anspruchsvoller Kurs, tausende Begeisterte an der Strecke, Topstars aus aller Welt – Dies sind nur ein paar Attribute, mit denen sich die Challenge Walchsee-Kaiserwinkl beschreiben lässt. Am vorletzten Augustwochenende wurde einmal mehr in einer ganzen Region Triathlon gelebt, wenn der Kaiserwinkl zum Mekka für Ausdauer-Dreikämpfer aus verschiedensten Nationen wird.

Bereits zum 4. mal startete Uli Gabriel vom TV Attendorn TRI-TIME bei der 6. Auflage dieser Mitteldistanz. Die 1,9 Kilometer lange Schwimmdistanz wird im Walchsee am Fuße des mächtigen Kaisergebirges zurückgelegt. Der 25m tiefe Walchsee bietet mit Temperaturen zwischen 20 bis 24°C und Trinkwasserqualität ideale Bedingungen für das Schwimmen. Für Uli Gabriel ging es nach einer Zeit von 39,37 Minuten aus dem Wasser und auf die 90 km lange Radstrecke. Diese ist mit über 1100 Höhenmetern sehr anspruchsvoll. Durch das ständige auf und ab ist es schwierig in einen richtigen Rhythmus zu kommen. Aber bei den tollen Aussichten lohnt es sich auch mal etwas langsamer zu fahren. Bewältigt wurde diese Strecke von Uli Gabriel in 3:24:34 Stunden. Zum Abschluss ging es auf die Laufstrecke, die ist leicht kupiert und führt in vier Runden um den Walchsee. Entlang der Seepromenade, vorbei an Bauernhöfen, zwischen Feldern und Wiesen bietet die Laufstrecke malerische Ausblicke auf das Kaisermassiv und den Walchsee. Das Ziel erreichte Uli Gabriel nach 21 km und 2:47:50 Std in einer Gesamtzeit von 7:02.08 Std auf Platz 554 und Altersklassenplatz 84. Nicht ganz zufrieden mit der Gesamtzeit aber zufrieden einen tollen Wettkampftag erlebt zu haben konnte Uli Gabriel, mit diesem Ergebnis auch in diesem Jahr den Titel des „Internationalen Vereinsmeister auf der Mitteldistanz“ gewinnen.

Attendorner Triathleten starten an einer Kurzdistanz in Weilburg

Starter des TVA in Weilburg

Starter des TVA in Weilburg

Martin Schmidt, Stefan Wortmann ,Klaus Schneider , Christoph Klein und Uli Gabriel

Weilburg ( 28.08.2015) An einer Kurzdistanz im hessischen Weilburg an der Lahn nahmen 5 Triathleten des TV Attendorn TRI-TIME teil. Das 1,5 km Schwimmen wurden in der Lahn als Wendepunktstrecke absolviert. Mit sogenannten Wellenstarts (Blockstart mit einigen Teilnehmern) wurden die Athleten in die warme Lahn geschickt. Deshalb war auch ein Neoprenverbot ausgesprochen worden. Schnellster Attendorner Schwimmer war Stefan Wortmann, der gut unter der halben Stundenmarke blieb. In 2 Minutenabständen folgten Martin Schmidt und Christoph Klein. Kurz danach folgte schon Klaus Schneider und etwas später auch Uli Gabriel. Die Radstrecke mit ein paar kleinen knackigen Anstiegen war eigentlich nicht das Problem, doch der Regen und einige Waldstücke sorgten für vorsichtige Fahrweise. Christoph Klein konnte den Schwimmrückstand zu seinem Vereinskollegen auf dem Rad egalisieren und kam zuerst von dem Quintett zum Laufpart. Martin Schmidt, Stefan Wortmann und Klaus Schneider ließen nicht lange auf sich warten und folgten auf den Weiltagweg. Dort wurden die letzten 10km absolviert. Der Zieleinlauf hatte dann nochmal eine Überraschung parat. So mussten die letzten Meter von der Lahn steil hoch zum Marktplatz von Weilburg erklommen werden. Christoph Klein zeigte sein Können auf der Laufstrecke und beendete mit einer guten Laufzeit als dritter seiner Alterklasse den Weilburgman. Nur etwas über 3 Std. brauchte Stefan Wortmann und beendete ebenfalls als dritter seiner AK. Knapp 5 min. später traf auch Klaus Schneider im Ziel ein. Mit Problemen beim Laufen musste Martin Schmidt das Tempo reduzieren, schaffte es aber auch auf den 3.Podestplatz in seiner AK. Als letzten Test vor seinem Start bei der Halbdistanz in Walchsee / Österrreich lief Uli Gabriel zufrieden auf dem Marktplatz ein.

Bereits eine Tag zuvor war Ernst Klein in Hückeswagen auf der Mitteldistanz unterwegs. Die 2km lange Schwimmstrecke in der Bevertalsperre wurden schnell absolviert. Die 90km anspruchsvolle wellige Strecke bereitetem ihm auch keine Probleme. Sorgen hatte er bei seiner Angstdisziplin den abschließenden Halbmarathon. Knieprobleme in der Vergangenheit könnten ihm den Zieleinlauf verwehren. Aber mit einem moderaten Tempo und die letzten paar Kilometer mit starken Willen brachten ihn dann noch zu einer versöhnlichen Zeit unter 5 Std.

13. Kinder- und Jugendtriathlon des TV Attendorn TRI-TIME

Strahlende Gesichter

Strahlende Gesichter

Teilnehmer des 13. Kinder- und Jugendtriathlon des TV Attendorn

Attendorn ( 20.08.2015) Beim 13. Kinder- und Jugendtriathlon des TV Attendorn TRI-TIME passte es wieder. Endlich konnten alle drei Disziplinen wieder durchgeführt werden. Während in den vergangen 3 Jahren wegen Arbeiten im Hallenbad das Schwimmen ausfallen musste, durfte diesmal trotz Umbauarbeiten das Becken benutzt werden. So gingen am Samstagmorgen 30 Kids zwischen 4 und 17 Jahren zum Schwimmstart in die zugeteilten Bahnen. 15 min. Schwimmen nach eigenem Tempo konnte jeder seine Meter sammeln. Nach dem Umziehen war die nächste Disziplin an der Reihe. Nach dem Radcheck, dabei wurde die Funktionsicherheit vom Rad und Helm geprüft, konnten jede Menge Radkilometer ertrampelt werden. Auf der Wendepunktstrecke konnte man sich schnell aus der Puste fahren. Für die ganz Kleinen gab es extra eine eigene kurze Runde. In einer halben Stunde kamen einige Kilometer zusammen. Der abschließende Lauf wurde im Hansastadion absolviert. Nach dem Startschuss wurden Meter für Meter auf der Tartanbahn gesammelt. Nach 20 min. fiel dann der erlösende Zielschuss.
„Mit diesem Konzept möchten wir wettkampfunerfahrene Kids den Triathlon näherbringen. Anders als beim Triathlonwettkampf, wo die Strecken innerhalb kürzester Zeit absolviert werden und der Wechselstress hinzukommt, können sie hier in Ruhe zu den Disziplinen wechseln. Der gemeinsame Start ist auch immer was Besonderes.“ So die Aussage vom Abteilungsleiter Klaus Schneider. „Schön wäre es, wenn einige Kinder dies als Start für weitere Triathlonwettkämpfe nutzen. Gerne sind alle zum Training in den Reihen der Abteilung TRI-TIME eingeladen. Wir versuchen für jedes Alter und Fähigkeit das Training entsprechend anzupassen.“
Zum Ausklang bei Getränke und Würstchen gab es dann noch die Urkunden, Medaillen und ein kleines Geschenk. So einige stolze Gesichter über das Erreichte konnte man schon erkennen. Welche Leistungen möglich sind, zeigte aus den eigenen Reihen Daniel Kaufmann. Selber schon als Kind angefangen und fleißig durchtrainiert, ist er mittlerweile bereits schneller als die Erwachsenen. So blieb es auch nicht aus, dass er nun die Messlatte für die Rekorde hoch gehängt hat. 1km Schwimmen, 15,95 km Rad und 5,01km Laufen sind demnächst zu knacken. Dies darf gerne nächstes Jahr in Angriff genommen werden.

Attendorner Triathleten beim Ultratriathlon in Roth

Roth ( 16.07.2015) Klaus Schneider strahlte als am Abend ein gigantisches Feuerwerk über Roth den Abendhimmel erleuchtete. Ein anderes Feuerwerk hatten zu diesem Zeitpunkt bereits ‘seine Athleten‘ abgeliefert. Wochen zuvor schon hatte der Triathlonchef des TV Attendorn in akribischer Arbeit Zeitpläne und Übersichten erstellt, die nicht nur den Startern den Weg erleichtern sondern auch den vielen mitgereisten Fans aus der Hansestadt Orientierung und Überblick verschaffen sollten. Und das war auch nötig, denn immerhin 226 Kilometer Wettkampfstrecke galt es im Auge zu behalten bei der 30. Auflage des Challenge Roth-Ultratriathlons in der bayerischen Ausdauermetropole. Bereits um 6.30 Uhr stieg das Elitefeld in die Fluten des Main-Donau-Kanals und startete damit ein Rennen, das abschließend Nils Frommhold bei den Herren und Yvonne van Vlerken bei den Damen für sich entschied. Da allerdings waren die heimischen Größen noch auf der Strecke und genossen einen unvergesslichen Wettkampf vor mehr als 250000 Zuschauern. Der Solarer Berg, der dem Alp de Hues der Tour de France in nichts nachsteht oder die Eckersmühlener Biermeile sind nur einige der klassischen Stimmungsnester die für die entsprechende Atmosphäre und Anfeuerung auf der Strecke sorgen. Und die waren am Sonntag so wichtig wie nie, denn hohe Temperaturen und entsprechende Ozonwerte verbunden mit enormem Gegenwind auf den 180 hügeligen Radkilometern sorgten für äußerst anspruchsvolle Rahmenbedingungen. Mit denen kam an diesem Tag Andreas Bernd am besten klar. Der Olper Gast im Hansestädter Team erreichte nach 1:18,54 im Schwimmen; 5:33,43 auf dem Rad und einer Marathonzeit von 3:59,09 als erster die Finishline im Triathlonpark Roth. Nur wenig langsamer und immerhin schon in der AK 55 zuhause erwies sich anschließend Wolfgang Rohe. Als schnellster im Wasser (1:08,48) und mit 5:24 auf dem Rad reichten ihm am Ende 4:32,39 im Marathon für eine Klassezeit von 11:11,42 und einem hervorragenden Topp 20 Platz seiner Altersklasse im internationalen Spitzenfeld beim dem wohl legendärsten Langdistanzrennen in Europa. Im Frühjahr war er nach einer Verletzung nur bedingt trainingstauglich aber wie Phönix aus der Asche tauchte er in Roth wieder auf. Auf Thomas Tippmann ist eben immer Verlass, wenn es um ganz große Sachen geht. 13:22,40 zeigte die Uhr am Ende als er die Finishline überquerte. Auch wenn er das schon einige Male erlebt hat: Den Torbogen im Ziel und die Stimmung der Zuschauer zaubert jedes Mal aufs Neue Gänehaut pur auf den Athletenrücken. Genau das erfuhr auch Triathlonlegende Ernst Klein. Hatte er zwischendurch auch mit Magenproblemen gekämpft und mit dem Gedanken an Aufgabe zumindest gespielt so wurde er am Ende mit tosendem Applaus nach 14:48,49 von ‚seinen‘ mehr als 30 mitgereisten Tritimern aus Attendorn in der Arena empfangen. Drei weitere bekannte Triathlongrößen aus den Reihen des Attendorner TV, allesamt erfahrene Eisenmänner, gingen dieses Mal den alternativen Weg – und der hieß Staffel. Olympiasieger Andreas Birnbacher oder Paralympicschampion Verena Bentele hatten den gleichen Weg gewählt und machten damit den hohen Stellenwert vom Begriff Ultrastaffel in Roth mehr als deutlich, bei der jeder Athlet eine Disziplin zum Gesamtergebnis beisteuert. Martin Schmidt im Wasser in 1:11 und damit nach seinen Worten einer echten Attendorner Zeit hatte bereits am frühen Morgen den Grundstein gelegt und an Josef Grünhage weitergegeben. In einer phantastischen Zeit von 5.07,36 hat dieser schließlich das Team immer weiter nach vorn gebracht um schließlich Stefan Wortmann ins Rennen zu schicken. 3:42,36 benötigte dieser auf den 42 Kilometern entlang an Main-Donau-Kanal und durch die anliegenden Dörfer und verschaffte der Staffel damit eine Gesamtzeit von hervorragenden 10:05,30. Das bedeutete zugleich das beste Staffelergebnis, das bisher je ein Team aus dem Kreis Olpe erreicht hat.‘ Ultratriathlonkreisrekord‘ konnte Abteilungsleiter Klaus Schneider knapp und zufrieden feststellen.

2002 lieferte Uli Selter seinen ersten Ultratriathlon in Roth ab und versprach damals seinem 5jährigen Sohn, das ‚wenn er groß sei‘, der Papa mit ihm und der Mama als Staffel starten würde. Versprechen muss man einhalten und der kleine Sohn von damals hat gerade mit 18 das Mindestalter für einen Startplatz erreicht. Also stieg Sabine Selter pünktlich um 9.10 ins Wasser und staunte nach nur 1:19 über die 3,8 Kilometer im offenen Gewässer selbst am meisten über ihre gute Zeit. Weniger gut lief es später für Uli Selter. Dem ältesten Attendorner Starter riss nach gutem Beginn bereits in der ersten Radrunde der Schaltzug, sodass eine Werkstattpause bei laufender Zeit notwendig wurde. Nach einer tollen Aufholjagd und letztendlichen 6:52 konnte er an Sohn Benjamin weiterreichen, der als absoluter Neuling den Marathon in tollen 3:31 meisterte und der Familie nach insgesamt 11:47,17 zu einem gemeinsamen bewegten Zieleinlauf unter tosendem Jubel der mehreren tausend Zuschauer im Zielbereich verhalf.

Richtig Pech hingegen hatten Christof Klein und Uli Gabriel. Nach tollen 1:13,45 im Wasser für Klein und ebenfalls beachtenswerten 1:22,35 bei Gabriel lagen beide zunächst hervorragend in der angepeilten Zeit. Allerdings traf es beide nach guten 120 Radkilometern. Ähnlich wie bei etlichen anderen Athleten machten sich zunehmend Magenkrämpfe bemerkbar, sodass eine ausreichende und für die Gesundheit der Athleten notwendige Nahrungsversorgung nicht mehr möglich war. Sowohl Uli Gabriel als auch Christof Klein entschieden mit ihrem Sportlerverstand und beendeten das Rennen. Trotzdem, und da war sich an diesem Abend die Attendorner Triathlongemeinde einig, waren die beiden die eigentlichen Sieger von Roth. Über Wochen und Monate hatte sie ihren Sport genutzt um mit ihren Teamkollegen auf dem Weg nach Roth Spenden für ihr großes soziales Projekt ‚Tri für 3‘ zu sammeln – und dabei gab es eben nur Gewinner.

Praktisch als Appetithäppchen hatte sich auf dem Weg in den Urlaub auch Triathlonfamilie Fischer vor Ort eingefunden um nicht nur Atmosphäre für die Zukunft zu schnuppern sonder aktiv am Rahmenprogramm teilzunehmen. Platz 9 für Vater Lothar, Rang 12 für Tochter Yvonne und schließlich Nummer 14 auf der Finishline für Sohn Marco lautete die Ausbeute auf der Sprintdistanz. Mutter Manuela vervollständigte schließlich den sportlichen Tag mit ihren 33: 46 über die 5 Kilometer beim offenen Frauenlauf.

Gelungene Generalprobe

Teilnehmer vom TVA in Dortmund

Teilnehmer vom TVA in Dortmund

Ernst Klein sorgt für faustdicke Überraschung beim Dortmunder Triathlon

Am Samstag standen sie als Helfer beim Biggeseemarathon bereit - oder machten sich gar selbst auf die Strecke. Acht Triathleten aus dem Team des TV Attendorn gingen knapp 20 Stunden später bei der 14. Auflage des Dortmunder Triathlons an den Start und konnten mit zum Teil hervorragenden Ergebnissen aufwarten.

Als erster Athlet stieg Marco Fischer in die kalten Fluten des Dortmund-Ems-Kanals. Nach 400m schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km laufen erreichte er als erster Attendorner das Ziel.

Nur eine Stunde später waren fünf weitere Tritimer auf der Volksdistanz unterwegs. Hier mussten sie mit weiteren 250 Teilnehmern um eine gute Schwimmzeit über 750m kämpfen. Ein wenig Abwechslung bot da der bekannte Kanal schon: Statt langweiligen ‚Kachelzählens‘ wie im Freibad ähnelte die erste Disziplin eher einer Schatzsuche, bei der die Aktiven in der Kraultechnik von Warnwesten über Bierflaschen bis zu Einkaufswagen allerlei auf dem Grund ausmachen konnten. Als erster aus den Attendorner Reihen stieg Daniel Kaufmann aus den Fluten, gefolgt von Matthäus Waller. Die anschließenden welligen 20 Kilometer mit reichhaltiger Schlaglocheinstreuung verschafften vor allem mountainbike-erfahrenen Ausdauersportlern leichte Vorteile. Hier spielte Lothar Fischer in gewohnter Manier seine Stärken aus, konnte jedoch Nachwuchstalent Daniel Kaufmann auf den abschließenden 5 Kilometern nicht mehr erreichen. Für Kaufmann bedeutete dies Silber in der B-Jugend Fischer erreichte nach seinem Klasserennen vom Vortag am Biggesee immerhin noch den 4. Rang seiner AK. Auf Treppchen schafften es die beiden angetretenen Attendorner Damen. Simone Berei mit ihrem 3. Rang in der AK35 und Yvonne Fischer mit einem erneuten Sieg in der Juniorenwertung sorgten für weiteres Edelmetall in Reihen der Hansestädter.

Kurz nach Zwölf fiel dann auch der Startschuss für die letzten beiden Triathleten. Sie hatten 1,5 km Schwimmen, 40km Rad fahren und einen 10km Lauf durch den schönen Fredenbaumpark zu bewältigen.

Für eine große Überraschung sorgte Ernst Klein in seinem letzten Vorbereitungswettkampf vor großen Triathlon über die Langdistanz in Roth. Zwar kam Mario Kaufmann 20 Sekunden vor Klein aus dem Wasser, aber durch die hervorragende Radzeit von 1:06 Std und einer bemerkenswerten Laufzeit von 53Minuten finishte er gut 6 Minuten vor seinem Vereinskollegen, was ihm völlig überraschend Bronze in der AK 50 einbrachte! Mit einer am Ende ebenfalls äußerst bemerkenswerten Leistung passierte Mario Kaufmann als 4. in seiner neuen AK 50 die Finishline im Dortmunder Fredenbaumpark.

Attendorner bringen Bocholter Aasee zum kochen

Acht Triathleten starten beim 28. Aasee Triathlon

Bocholt ( 18.06.2015) Bereits um 5 Uhr morgens machten sich die ersten Athleten auf den Weg Richtung Bocholt. Denn um 8:15 fiel der ertse Startschuss für sechs Einzelstarter und eine Staffel über die Mitteldistanz. Dies bedeutet 2 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 20 km Laufen.

Als erstes aus dem Wasser stieg Maximilian Zbocna, er absolvierte die 3 Schwimmrunden in einer halben Stunde, auch auf dem Rad gab er Gas und fuhr als erster der Attendorner Trias wieder in die Wechselzone ein. Die anschliesenden 20 km lief er flott unter 1,5 Std. So konnte er sich den Gesamtplatz 27 und Altersklassenplatz 5 sichern.

Ihm folgte Christoph Klein, der nicht minder schnell unterwegs war. Nicht ganz so schnell wie Vereinskollege Zbocna beim Schwimmen, aber mit vereinsschnellsten Radzeit holte er etwas auf. Nach dem Wechsel und schneller Laufzeit konnte er noch Zeit gut machen. Es reichte aber nicht aus, um das vereinsinterne Duell für sich zu entscheiden.Pech hatte Klaus Schneider, er startete sehr gut in seinen Wettkampf und kam anderthalb Minuten nach seinem Schwager C.Klein aus dem Wasser, doch auf der Radstrecke sollte ihm ein Reifendefekt etwas Zeit kosten. Bekannt für seine läuferischen Fähigkeiten, konnte er noch einige Plätze wieder gut machen.

Uli Gabriel nutzte die Halbdistanz als Vorbereitung zur Teilnahme im kommenden Monat auf der Ironman-Distanz in Roth. Dort startet er unter dem Motto "Tri für 3" , eine gemeinnützige Aktion mehrerer Athleten aus Attendorn und Olpe. Nähere Infos auch unter http://www.tri-fuer-3.de .

Auch eine Staffel aus Attendorn ging an den Start. Den Anfang machte Daniel Kaufmann mit einer Schwimmzeit von 31:54 und übergab an Vater Mario Kaufmann der die 90 km auf dem Rad bewätigte. Den Abschluss bildete Alex Klein, sie lief die 20 km in 1:45:02 und so konnte die Hanse Staffel mit einer Zeit unter 5 Std. gemeinsam auf Rang 7 ins Ziel einlaufen.

Auf der Bocholter Distanz (olympisch) startete Armin Froelich. Für ihn hieß es 1500 m Schwimmen und 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

Anderweitig unterwegs war Ernst Klein. Er startete beim Bonn Triathlon, wo das Schwimmen auf 3,8km im Rhein stattfindet. Probleme gab es nur beim Ausstieg, da er etwas abgetrieben worden ist. Nach dieser kleinen Bewältigung ging es auf hügelige 60km durch das Siebengebirge um den abschliessenden 15km Lauf an den Rheinpromenaden zu bewältigen. Auch E.Klein ist einer der "Tri für 3"-Triathleten die für den guten Zweck noch Spenden sammeln.

Genaue Ergebnisse gibt es wieder unter www.tri-time.de .

Toller Triathlon Wettkampf in Kamen

Kamen ( 16.06.2015) Vor wenigen Wochen feierten die Attendorner Triathleten ihren 20. Geburtstag. Dass man nach vielen hundert Wettkämpfen immer noch offen sein kann für absolute Premieren bewiesen die Hansestädter am vergangenen Sonntag. Manuela Fischer stand als Betreuerin ihrer Familie bei so manchem Rennen am Streckenrand. Jetzt nahm sie die Sache selber in die Hand und startete nicht nur ihren ersten (Schnupper)triathlon sondern war auch gleich die Schnellste ihrer Altersklasse. Nur wenige Minuten zuvor hatte da bereits Sohn Marco die Finishline im Freibad des Sportleistungszentrum Kaiserau überquert und als Gesamtdritter im Einsteigerrennen Rang zwei seiner Altersklasse erreicht. Ganz oben aufs Treppchen schaffte es erneut Lothar Fischer im Breitensportrennen über die Distanz von 500 Meter Schwimmen, 25 Kilometer Rad fahren und 5 Kilometer Laufen. Als Gesamtsiebter war an seinem Altersklassensieg in der AK 45 nicht zu rütteln. Ebenfalls ganz vorn landete Christian Stuff. Nur wenige Tage zuvor war der frisch gebackene Abiturient zum Rennen nachgemeldet worden. Jetzt dominierte er das Juniorenfeld und sicherte sich zudem den 13. Gesamtrang.

Wie familienfreundlich Triathlon sein kann demonstrierten eindrucksvoll Duschan und Ulrike Pagon. Während Ehemann Duschan mit Rückenproblemen Dampf aus der Laufstrecke nehmen musste lief sich Ehefrau Ulrike bis auf Blickkontakt heran. Gemeinsam überquerten die beiden Triathlonurgesteine Hand in Hand die Ziellinie, was ihm Rang 18 seiner Altersklasse und ihr einen 5. Platz einbrachte. Vervollständigt wurden die Sprintergebnisse durch Uli Selter, der sich als ältester der TV-Starter Rang 7 seiner Altersklasse sichern konnte.

Für ein Topp-Ergebnis bei den ‚Profis‘ auf der doppelt so langen Olympischen Distanz sorgte Benjamin Selter. Mit seinen 2:09, 48 über 1000 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Rad fahren und 10 Kilometer Laufen stand er nicht nur bei den Junioren ganz oben auf dem Treppchen sondern sicherte sich zudem völlig überraschend den 5. Gesamtrang. Zum Pechvogel des Tages avancierte Nachwuchstalent Ronja Hesse. Hatte sie 24 Stunden zuvor noch ihre Altersklasse am Hennesee gewonnen so wurde sie leider auf der Radstrecke falsch geleitet und musste sich trotz erneuter Topp-Leistung mit Rang 4 zufrieden geben. Nähere Infos zu den Ergebnissen auf www.tri-time.de.

Triathlon - Familienstart in Siegburg

Yvonne und Lothar Fischer

Yvonne und Lothar Fischer

Siegburg ( 11.06.2015 ) Bei strahlend blauen Himmel und sommerlichen 25 Grad machten sich Vater Lothar und Tochter Yvonne Fischer vom TV Attendorn TRI-TIME zum 5. Siegburger Triathlon auf den Weg. Gemeldet für den Sprinttriathlon mussten 500m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen absolviert werden. Auf der zuschauerfreundlichen Strecke musste die Radstrecke 2mal befahren und die Laufstrecke 3 mal über den gut besuchten Marktplatz überlaufen werden. Genau auf diesem war auch der Zieleinlauf. Nach genau 1:08:00 Stunde beendete Lothar Fischer sein Rennen. Gesamtrang 60 von 421 Startern brachte ihm einen Rang 6 in der stark besetzten AK 45. Als Gesamt 15. und 1. Platz bei den Juniorinnen lief Yvonne Fischer, in der Zeit von 1:15:25, als eine von 118 Frauen in den Zielkanal ein. Diesen Wettkampf nuzten auch viele Ligastarter zur Saisonbestimmung. Beide zeigten sich mit ihrer Leistung sehr zufrieden.

Attendorner Ironman zur Härtetest in Harsewinkel

Gingen in Harsewinkel für den TVA an den Start

Gingen in Harsewinkel für den TVA an den Start

Sie starteten auf der Volksdistanz und werden in Roth als Staffel an den Start gehen: Sabine, Uli und Benjamin Selter vom TVA

Harsewinkel ( 07.06.2015) Es hat schon Tradition in Triathlonkreisen: Bevor man sich auf die gut 225 Kilometer bei der weltberühmten Challenge, der Ultradistanz im bayerischen Roth begibt, holt man sich die nötige Wettkampfhärte auf der Mitteldistanz im westfälischen Harsewinkel. So standen am Sonntag mit Stefan Wortmann, Ernst Klein und Uli Gabriel gleich drei Aushängeschilder des TV Attendorn am Start, denen noch genau 6 Wochen bis zum absoluten Saisonhighlight verbleiben. Begleitet wurden sie von Wolfgang Rohe, der 4:34,49 später für die erste Gänshaut in Reihen der Hansestädter sorgte. In genau dieser Zeit schwamm er 2 Kilometer, fuhr 88 Kilometer auf dem Rad und durchlief die 20 Kilometer lange Laufstrecke. Damit erreichte er nicht nur einen Rang unter den Topp 50 sondern durfte als Sieger der AK 55 ganz oben auf dem Podest Platz nehmen. Knapp 9 Minuten ( 4:43,20) später überquerte mit Stefan Wortmann der zweite Tritimer die Finishline im örtlichen Freibad. Vor allem seine hervorragenden 34:54 über die 2 Kilometer Schwimmen legten letztendlich den Grundstein zu einem Topp-ten Rang in der AK 35. Platz 11 in der AK 50 lautete schließlich die Bilanz für Ernst Klein. Mit einer Schwimmzeit unter der magischen 40 Minuten – Grenze unter einer Klassezeit auf dem Rad (2:23:41) schuf er sich schließlich eine gute Ausgangsposition vor der Angstdisziplin Laufen. Das er auch hier trotz vorausgegangener Verletzung und Trainingsrückstandes erneut unter 2 Stunden blieb führte letztendlich zu einer Gesamtzeit, die nur unmerklich über der 5-Stunden Grenze lag (5:02,45). 5:35,37 zeigte die Uhr schließlich bei Uli Gabriel. Der Heldener in Diensten des TV Attendorn zeigte ausgeglichene Leistungen auf allen drei Wettkampfstrecken und erreichte damit einen respektablen 22. Rang in der äußerst starken AK 40. Damit dürfte nicht nur er nach gelungener Generalprobe die kommenden Wochen in der Vorbereitung auf Roth entspannt angehen können. Ebenfalls in Roth an den Start gehen werden zudem auch Uli, Sabine und Benjamin Selter. Sie nutzen den 12. Juli, um als Staffel germeinsam den ‚Ironman‘ zu bewältigen. An diesem Wochenende stand für die drei die Volksdistanz im Fokus. Mit einer tollen Leistung über 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Rad fahren und einem abschließenden 5000 Meter-Lauf in einer Gesamtzeit von 1:05,44 siegte Benjamin Selter nicht nur klar bei den Junioren sondern konnte sich auch einen hervorragenden 5. Rang im Gesamtklassement sichern.In 1:17,34 schaffte es Sabine Selter unter die besten 13 Frauen und erreichte in der AK 45 einen respektablen 5. Rang. Völlig von der Rolle hingegen war Uli Selter. Nach kräfigem Wasserschlucken beim Massenstart im Schwimmbad gesellten sich nach gutem Radergebnis Kinieprobleme im Laufen hinzu, so dass er letztendlich in indiskutablen 1:26,16 unter seinen sonstigen Möglichkeiten blieb.

25. Hagener Triathlon - 1. Platz für Yvonne Fischer in Ihrer Altersklasse

Die Starter aus Attendorn

Die Starter aus Attendorn

Hagen ( 01.06.2015) Bereits zum 25.Mal fand der Hagener Triathlon statt. Mit ein Grund, dass eine Schar Triathleten aus Attendorn in den verschiedenen angebotenen Distanzen an den Start gingen. Den Anfang machten die Kurzdistanzler mit 1000m schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen. Hier ging es schon gut los. Mit Max Zbocna war ein Attendorner Vertreter vorne mit vertreten. Aber auch Armin Froelich, Martin Schmidt und besonders Mario Kaufmann waren im Wasser gut unterwegs und folgten keine Minute später. Tatjana Weidemann, zum ersten Mal auf dieser Streckenlänge unterwegs, brauchte auch nicht viel Länger für die 1000m. Es folgten Matthäus Waller, Andreas Ufer und Simone Berei. Auf der Radstrecke wurde dann aussortiert. Hier waren die Bergspezialisten gefragt. 4 mal führte die Radstrecke zur Hohensyburg hoch.Erst danach ging es wieder zur Wechselzone und dem a25. Hagener Triathlonbschliessenden Laufen auf einer Wendepunktstrecke am Ufer des Hengsteysee. Die abschliessenden Ergebnisse riefen ein Lächeln hervor. Mit Max Zbonca, Armin Froelich und Martin Schmidt schrappten gleich drei Attendorner Triathleten am Podestplatz ihrer Altersgruppe vorbei.Mario Kaufmann (6.), Matthäus Waller und Andreas Ufer (beide 5.) komplettierten die guten Plätze. Besser lief es bei den Mädels. Tatjana Weidemann konnte in ihrer AK W20 den 1. Platz erringen und auch Simone Berei schaffte es als 3. in der AK W35 auf den Podestplatz.

Während die Kollegen bereits auf der Strecke waren, fiel der Startschuss für die Staffel auf der halb so langen Strecke. Zum ersten Mal am Start waren Ulrich Arning (Schwimmen) und Niels Hennel (Radfahren) und bereits als erfahrene Läuferin Alex Klein. Für die beiden Jungs eine gute Möglichkeit in den Triathlonwettkampf reinzuschnuppern.

Um die Mittagszeit ging es dann für die Sprinttriathleten an den Start. Zuerst waren die Frauen an der Reihe. Yvonne Fischer, Jacqueline Klement (auch das erste Mal am Start) und Ulrike Pagon zogen wie an der Perlenschnur ihre Bahnen im Wasser. so ging es dann auch auf die Radstrecke. Hier passiert der sichtlich nervösen Jacqueline Klement ein Missgeschick der reichlich Zeit kostete. So bog sie fälschlicherweise auf die Strecke der Kurztriathleten. Erst ein paar Minuten später bemerkte sie ihren Irrtum, um danach wieder auf dem richtigen Kurs zu kommen. Erfolgreich konnte Yvonne Fischer in ihrer Altersklasse den 1. Platz erkämpfen. Ulrike Pagon erreichte in der stark besetzten AK45 noch den 5. Rang. Und auch Jacqueline Klement konnte mit einer Urkunde für den 2.Platz die Heimreise antreten. Bei den Männern verlief die Platzierung ähnlich wie bei den Kollegen auf der längeren Distanz. Während Daniel Kaufmann noch den 3.Podestplatz in der AK JugendA schaffte, mussten Lothar Fischer und Christian Stuff sich mit dem 4. Rang in ihren AK zufriedengeben. Frank Schulte, auch zum ersten Mal am Start, konnte nach seiner Handicapdisziplin Schwimmen langsam aber sicher von hinten aufrollen und mit einer guten Laufleistung abschliessen. Den Abschluss bei den Männern bildete Duschan Pagon in der wie bei den Frauen stark besetzten AK45.

Etwas unerfreulich endete der Wettkampf für den Youngster Marco Fischer. Nach dem Radfahren nur ein paar Sekunden hinter dem Ersten stoppte kurz nach dem Laufen Beinkrämpfe und anschließendem Kolabieren jede weitere Verfolgung und führte zum vorzeitigen Wettkampfabbruch (DNF). Nach einer Behandlungpause und guter Verpflegung ging es danach Marco Fischer aber wieder besser.

Nähre Details zu den Paltzierungen und Zeiten sind unter www.tri-time.de zu finden.

6. Steinfurter VR-Bank Triathlon 2015

Steinfurt ( 28.05.2015) Am Pfingstsonntag startete die sechste Auflage des Steinfurter VR-Bank Triathlon, in diesem Jahr zum erstmals über die Mitteldistanz, bei der es galt 2000 m schwimmend, 80 km auf dem Rad und 20 km laufend zu absolvieren.

Auf dieser Distanz starteten die beiden Triathleten Wolfgang Rohe und Maximilian Zbocna für TV Attendorn TRI-TIME. Der Startschuss fiel unter idealen Bedingungen um 9:34 Uhr bei Sonnenschein und 12 °C. Nach bereits 31:45 min wechselte Maximilian Zbocna auf die Radstrecke, Wolfgang Rohe wechselte kurze Zeit später nach 38:21 min. Auf der 80 km langen Radstrecke, ein Rundkurs der insgesamt vier Mal von den Teilnehmern absolviert wurde, nahmen sich die beiden Attendorner nicht viel und bezwangen den leicht aufkommenden Wind und die kleinen giftigen Abstiege am „Hollicher Berg“ in 2:24 Stunden. Nach der abschließenden Laufstrecke, ebenfalls ein vierfacher Rundkurs, durch den Steinfurt Bagno-Park finishten beide zu Ihrer Zufriedenheit. Maximilian Zbocna erreichte mit einer Endzeit von 4:27:43 Stunden im Gesamtklassement Platz 15 und in seiner Altersklasse M25 Platz 3. Wolfgang Rohe belegte mit einer Gesamtzeit von 4:40:03 Stunden Platz 23 der Rangliste und gewann seine Altersklasse M55.

Triathlon-Saisonauftakt mit guten Ergebnissen für TV Attendorn

Daniel Kaufmann und Stefan Wortmann vom TVA

TRI-TIME-Athleten starteten in Gütersloh und Iserlohn

Attendorn ( 21.05.2015) Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit startete auch die Wettkampfsaison für die Triathleten des TV Attendorn TRI-TIME. Am 13. Dalkeman in Gütersloh nahm Stefan Wortmann an der Kurzdistanz teil und belegte in 2:11:21 Stunden den 19. Gesamtplatz. Daniel Kaufmann erzielte am Nachmittag in 1:02:52 Stunden über die Volksdistanz Rang 16. Eine Woche zuvor erreichte Ernst Klein in Iserlohn mit einer Gesamtzeit von 1:17:35 Stunden über dieselbe Distanz Platz 17.

Von sommerlicher Wärme war in Gütersloh allerdings keine Spur. Als am Sonntagmorgen der Startschuss im Nordbad zur Kurzdistanz über 1000m Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen fiel, zeigte das Thermometer gerade einmal 11°C an. Dennoch ließ sich Stefan Wortmann im beheizten Freibad nicht zu viel Zeit und entstieg dem 50m-Becken nach 16:05 Minuten. Für die leicht windige Radstrecke war es wichtig, in der Wechselzone die passende Kleidung zu wählen. Den überwiegend flachen Rundkurs bewältigte Wortmann in 1:10:07 Stunden. Im abschließenden 10km-Lauf, der aus vier Runden durch den Stadtpark bestand, konnte der Attendorner in 42:19 Minuten noch einige Konkurrenten überholen. Er beendete den Wettkampf auf Gesamtrang 19 und erzielte damit in der Altersklasse M35 den 6. Platz.

Ein paar Stunden später fiel der Startschuss für Daniel Kaufmann über die Volksdistanz, bei welcher 500m Schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen zu absolvieren waren. Das Schwimmen absolvierte er in 7:15 Minuten und nach einem schnellen Wechsel konnte er nach 8:44 Minuten auf der Radstrecke loslegen. Für die 20 km benötigte er 34:02 Minuten. Anschließend lief Daniel Kaufmann die 5 km in 20:07 Minuten und konnte so als Gesamt 16. und Altersklassen 2. nach 1:02:52 in das Ziel einlaufen.

Die Wettkampfsaison der Triathleten des TV Attendorn läutete bereits eine Woche zuvor Ernst Klein über die Volksdistanz in Iserlohn ein. Das 500m-Schwimmen in 8:48 Minuten und die 22km-Radrunde in 46:33 Minuten liefen noch sehr gut für Klein. Auf Grund einer hartnäckigen Verletzung musste er allerdings beim 5km-Lauf Vorsicht walten lassen und benötigte 22:14 Minuten. Immerhin belegte er damit den 2. Platz in der Altersklasse M50 von 14 Zieleinläufern.

Kinder- und Jugendtriathlon des TV Attendorn TRI-TIME am 15.08.2015

Orga Team des Kinder - und Jugendthriathlons

Orga Team des Kinder - und Jugendthriathlons

Attendorn ( 25.04.2015) Nun schon bereits zum 13.Mal bietet am 15.08.2015 die Triathlonabteilung TRI-TIME des TV Attendorn nach den Sommerferien einen Kinder- und Jugendtriathlon an. Das Besondere daran ist die angebotene Wettkampfform. Nicht die Streckenlänge ist vorgegeben und soll in schnellster Zeit bewältigt werden, sondern bei diesem Wettkampf wird die Dauer der einzelnen Disziplinen vorgegeben. Gestartet wird gemeinsam mit dem Schwimmen im Hallenbad.In 15min kann der Einzelne seine Meter sammeln und soviele Meter schwimmend zurücklegen wie er möchte und kann. Auch das evt. Tragen von Schwimmflügeln oder die elterliche Unterstützung im Wasser ist hier kein Problem. Ein besonderer Dank hierfür gilt den Stadtwerken und den Bademeistern: Nur durch deren Unterstützung ist es möglich, erneut den Kindern- und Jugendlichen einen Einstieg in den Triathlonsport in heimischer Umgebung anbieten zu können! Nach dem Schwimmen fahren wir gemeinsam zur Radstrecke. Hier haben die Teilnehmer 30min Zeit auf dem Rad jede Menge Kilometer einzufahren. Es gibt eine getrennte Strecke für die älteren und eine für die jüngeren Teilnehmer, wobei auch hier Laufräder und Fahrräder mit Stützrädern durchaus am Start stehen können. Zum Abschluss fahren wir gemeinsam ins Hansastadion, um dort in 20min die entsprechenden Laufkilometer je nach Möglichkeit zu sammeln. Nach einer kleinen Imbisspause werden dann die Urkunden, Medaillen und ein kleiner Sachpreis überrreicht. Wer gerne einmal auf diese Art

eine Triathlon probieren möchte ist herzlich eingeladen sich zu der Veranstaltung anzumelden. Nähre Infos, die Ausschreibung und Anmeldung bis zum 16.05.2015 ist unter www.tri-time.de (TRI-TIME KIDS) zu finden.

Attendorner bei Tour de Tirol und Marathon München

Die Teilnehmer aus Attendorn bei der Tour de Tirol

Die Teilnehmer aus Attendorn bei der Tour de Tirol

Söll/München (21.10.2014) Die Tour de Tirol in Söll in Österreich ist ein weltweit einzigartiges 3-Tages-Rennen bestehend aus dem Söller Zehner, Österreichs schönster Abendlauf, dem 42 km Kaisermarathon, Österreichs größter Bergmarathon mit 2165hm und dem Pölven Trail, 23 km Trail-Natur pur mit 1205 hm. Die Tour als gesamtes steht unter dem Motto 3 Tage – 75 km – 3500 hm.

Dieser Gesamtherausforderung stellten sich in diesem Jahr Alex und Christoph Klein vom heimischen TV Attendorn TRI-TIME. Bei Kaiserwetter an allen drei Lauftagen und somit besten Voraussetzungen finishte Christoph Klein in einer Gesamtzeit von 8:03:01 Std (46:36min 10km, 4:31:15Std Kaisermarathon, 2:45:08Std Pölven Trail) als 15. seiner Altersklasse. Seine Frau Alex Klein benötigte für die gesamte Strecke 10:39:22 Std (58:52 min, 5:58:58Std, 3:41:31Std) und kam als 13. ihrer Altersklasse ins Ziel. Wer die Tour nicht als Gesamtes laufen wollte hatte auch die Möglichkeit an den einzelnen Läufen teilzunehmen. Beim Zehner starteten zusätzlich die heimischen Läufer Steffi König (0:57:31Std/13.AK), Sandra Brechmann in ihrem ersten Wettkampf (1:05:44Std/19.AK) und Uli Gabriel (0:55:48Std/42.AK). Den sehr anspruchsvollen Pölven Trail beendeten Steffi König in 3:41:32Std (14.AK) und Uli Gabriel in 3:50:32Std (52.AK). Lisa Klein startete beim Kinderlauf und kam nach 2:20min als 23 ihrer Altersklasse ins Ziel.

Einmal im Süden unterwegs und nach einer Woche Urlaub in Oberammergau „gönnten“ sich Alex und Christoph Klein, Steffi König und Uli Gabriel noch den Marathon in München. Die Strecke startet im Olympiapark und führt durch den Englischen Garten zum Marienplatz, Rathaus, Oper, Residenz, die Pinakotheken, der Odeonsplatz, das Siegestor, die Leopoldstraße, Schwabing. Eine eindrucksvolle Strecke mitten durch die bayrische Hauptstadt. Und beim Zieleinlauf ist Gänsehaut garantiert: Das große Marathontor mit einem Vorhang aus Nebel, Musik und farbigem Licht. Durch diesen Vorhang hindurch biegt man auf die letzten 400 Meter des MÜNCHEN MARATHON: Die Stadionrunde im Münchner Olympiastadion.

Als erster Attendorner konnte Christoph Klein diesen Zieleinlauf nach einer Zeit von 3:18.08Std (135.AK) genießen. Gefolgt von seiner Frau Alex Klein 4:16:06Std (113.AK), Steffi König 4:36:02Std (131.AK) und Uli Gabriel 4:43:21Std (737.AK)

Attendorner Triathleten erziehlen tolle Ergebnisse in Ratingen

Teilnehmer aus Attendorn

Teilnehmer aus Attendorn

von links: Ulrike Pagon, Yvonne Fischer, Duschan Pagon, Daniel Kaufmann, Marco Fischer, Mario Kaufmann, Lothar Fischer, Stefan Wortmann

Ratingen ( 16.09.2014) Bereits beim Morgengrauen starteten die ersten Attendorner Triathleten Richtung Düsseldorf um an der 6. Auflage des Ratinger Triathlon teilzunehmen. Direkt in der ersten Startgruppe war der Youngster Marco Fischer unterwegs. 200mSchwimmen, 10km Rad und 2,5km Laufen war seine Vorgabe die er super erledigte. Nur 5 Sekunden kam er hinter dem gleichaltrigen Sieger ins Ziel.
Mit drei Athleten des TV waren die Farben beim Kurztriathlon vertreten. Bekannte Namen des Triathlonsports wie die Legende Andreas Niedrig waren mit am Start. Flotte 16er Minuten für die 1000m Schwimmen legten Stefan Wortmann und Armin Fröhlich hin. Mario Kaufmann folgte gute 2 Min. später zum Radwechsel und drehte dann richtig auf. Fast mit den gleichen Zeiten starteten die drei zum 10km Lauf. Hier hatte Stefan Wortmann genügend Körner und legte die Strecke am schnellsten des Attendorner Trios hin. Knapp am Podest vorbei auf Platz 4 der AK30 war die Endabrechnung für ihn. Knappe 2 Minuten länger brauchte Armin Froelich mit Platz 5 der AK35. Mario Kaufmann war in der stark besetzten AK45 unterwegs und schaffte mit Platz 16 der AK45 ein gutes Mittelfeld.
In verschieden Startgruppen der Volksdistanz (500m/20km/5km) war der Rest der angereisten TVler unterwegs. Dabei hatte Ulrike Pagon noch Glück nach einem längerem Stauaufenthalt noch rechtzeitig am Start zu erscheinen. Wieder eine Topleistung erbrachte der nächste Youngster Daniel Kaufmann. Platz 10 der Gesamtwertung und Sieg seiner AK Jugend A war der Lohn. Auch Lothar Fischer war wieder vorne mit dabei. Nach seinem Handicap dem Schwimmen fängt immer wieder die Aufholjagd an. Auch er schrammte am Podestplatz in der AK45 vorbei. 17er Platz der Gesamtwertung zeigt aber seine erbrachte Leistung. Tochter Yvonne Fischer konnte wieder in ihrer AK dominieren und konnte die Klasse der weiblichen Junioren gewinnen. Ulrike Pagon beendete ihren Wettkampf in der AK45 mit einem guten 7. Rang. Verhaltener war Duschan Pagon unterwegs und beendete seinen Wettkampf in einer späteren Startgruppe nur ein paar Sekunden vor Ehefrau Ulrike. Eine rundum gut organisierte Veranstaltung mit guten Wettkampfbedingungen lädt auch für das nächste Jahr wieder ein.

Triathlon - Nachwuchstriathlet Daniel Kaufmann gewinnt Silbermedaille in Willich

Die Teilnehmer aus Attendorn in Willich

Die Teilnehmer aus Attendorn in Willich

Willich (11.09.2014) Genau 20 Minuten vor seinem eigenen Start konnte Mario Kaufmann als Nachwuchskoordinator der Attendorner Triathleten bereits den größten Triumph seiner Schützlinge an diesem Tag feiern. Eine Stunde und ganze achtzehn Sekunden zeigte die Uhr im Willicher Freibad als Daniel Kaufmann nach einem fantastischen Rennen als erster aus dem Hansestädter Team die Finishline überquerte. 500 Meter war er da bereits geschwommen, hatte 20 Kilometer auf dem Rad zurückgelegt und einen 5 000 Meter- Lauf absolviert.

Damit konnte er nicht nur die Silbermedaille in Empfang nehmen sondern der gerade 16 jährige Jugendliche platzierte sich mit dieser Hammerleistung auch gleich mal mit Rang 8 unter den Topp-ten der Gesamtwertung. Rund 950 Athleten aus ganz Deutschland und den Nachbarländern hatten den Weg zur 18. Auflage des Ausdauerklassikers am Niederrhein gefunden. Hatte es am Morgen auch noch heftig geregnet – den Athleten boten sich ab ersten Startschuss hervorragende Bedingungen. Diese nutzte auch Langläufer Benjamin Selter, der als Stippvisite aus den Wintervorbereitungen heraus in 1:01,18 die Juniorenklasse für sich entscheiden konnte. Gleiches schaffte auch Yvonne Fischer (1:12,24) , die ihre Erfolgsserie dieses Sommers mit einem erneuten klaren Sieg fortsetzen konnte und auch in der Gesamtwertung der Damen Rang 16 einstrich. Schnellster im Seniorenteam war erwartungsgemäß Lothar Fischer, der mit seinen 1:04,25 nicht nur als 8. seiner Altersklasse 45 finishte sondern gleichzeitig mit Gesamtrang 32 viele der Youngsters hinter sich lassen konnte. Platz 23 in der gleichen AK hieß es am Ende für Mario Kaufmann, der vor allem durch seine Schwimmleistung eine gute Grundlage legte. Ebenfalls in der AK 45 war mit Sabine Selter auch eine Athletin des TV A unterwegs. Mit der Zeit von 1:15,31 sicherte sie sich nach ihren Podestplätzen in Harsewinkel und am Hennesee dieses Mal den 6. Rang. Aufs Treppchen in der AK 65 schaffte es erneut Horst Normann (1:14,03) , der in seiner Eigenschaft als Marathonlegende über die abschließenden 5000 Meter das Feld noch einmal neu sortierte. Rang 6 hieß es am Ende auch für Uli Selter in der AK 55 (1:15,42). Marco Susani benötigte für sein Rennen 1:32,01 und wurde damit 36. in der AK50.

Im vergangenen Jahr starteten die Organisatoren mit einer originellen neuen Streckenvariante. Unter dem Slogan Willich 333 gilt es seither 300 m zu schwimmen, 33 Kilometer auf dem Rad zu absolvieren und einen 3000 Meter Lauf zu bewältigen. Eine Distanz wie gemacht für die Radsportler des TV Attendorn, die mit Dominik Hennes als 7. und Vater Frank auf Platz 17 die Erwartungen mehr als erfüllten. Hatte Mario Kaufmann schon vor seinem Rennen allen Grund seinem Nachwuchs zu gratulieren so konnte er das später lückenlos fortsetzen. 32 Minuten und eine Sekunde benötigte Marco Fischer und lief damit als 4. der männlichen Jugend B ins Ziel. Gut zwei Minuten später passierte Noah Köster in der gleichen Klasse mit Rang 6 die Finishline. Rafaela Schauf schließlich vervollständigte als 8. der Schülerinnen A in 45:16 das gute Abschneiden des Attendorner Nachwuchses und freute sich sichtlich mit Bruder Yoram, der als einer der Jüngsten eine Einsteigermedaille mit nach Hause nehmen durfte.

Triathleten gehen in Dortmund an den Start

Gingen in Dortmund an den Start

Gingen in Dortmund an den Start

von links: Christof Klein, Marco, Lothar und Yvonne Fischer, Stefan Wortmann, im Vordergrund ist Lisa Klein zu sehen

Dortmund (06.09.2014) Eine kleine Truppe Triathleten vom TV Attendorn machte sich am Sonntag auf den Weg nach Dortmund. Der eigentliche Start im Juni musste verschoben werden. Das Sturmtief Ela wütete heftig im Fredenbaumpark, so dass wegen der vielen umgestürzten Bäume kein Wettkampf stattfinden konnte. Ein großes Kompliment an den Veranstalter, dieses Event neu zu planen und den Park wieder so herzurichten, dass der Triathlon wie gewohnt stattfinden konnte.

Um 10.00 Uhr viel der erste Startschuss für Lara Kamp und Marco Fischer, die nun beide in der Jugend B starten.

Da das Wasser nur 19 Grad warm war, wurde die Schwimmdistanz von 400m auf 200m herabgesetzt. Deutlich in Führung kam Lara Kamp als erste aus dem Wasser. Auf der 10 km Radstrecke führte dann Marco Fischer das Feld an. Nach dem 2,5 km langen Lauf durch den Fredenbaumpark kam er mit einer Zeit von 32,16 min als Gesamtzweiter im Ziel an.

Lara Kamp baute ihren Vorsprung weiter aus und mit einer Zeit von 32,48 ließ sie sich den Sieg der Mädchen nicht nehmen.

Als nächstes gingen Vater Lothar und Tochter Yvonne Fischer bei der Volksdistanz an den Start. Hier war die Vorgabe 750m schwimmen, 20km Radfahren und 5km Laufen. Beide kamen im guten Mittelfeld aus dem Wasser. Nun begann die Aufholjagd auf dem Rad. Als sich beide Athleten auf der Laufstrecke befanden, gab es ein heftiges Gewitter mit Windböen und Starkregen. Dies hinderte beide nicht ihre Altersklassen in Dortmund zu gewinnen.

Gleichzeitig fiel der Startschuss für die Olympische Distanz. Christoph Klein und Stefan Wortmann schwammen umgeben von Blitz und Donner sowie Starkregen die 1500m lange Strecke im Kanal. Beide kamen gut durch und wechselten wie erwartet aufs Rad. Hier waren es 40 km die in 4 Runden aufgeteilt wurden. Nach der 2. Runde hörte der Regen auf. Den 10km Lauf erlebten beide dann bei Sonnenschein. Tochter Lisa lief gemeinsam mit ihrem Papa ins Ziel, der sich über einen 3. Platz in seiner AK freuen konnte. Sechs min später kam Stefan Wortmann ins Ziel der mit einem 5.AK Platz sehr zufrieden war.

Zum „1.“ mal nahm Lisa Klein an einem Bambini Duathlon teil. 100m laufen wechsel auf das Fahrrad. Nun musste eine Wendestrecke absolviert werden. Dann wieder 100m durch einen Parkur ins Ziel laufen. Lisa holte sich einen hervorragenden 9. Platz.

12. internen Kinder- und Jugendtriathlon des TV Attendorn

Teilnehmer des 12. internen Kinder- und Jugendtriathlon

Teilnehmer des 12. internen Kinder- und Jugendtriathlon

Wie jedes Jahr und nun schon ein Dutzend voll, veranstaltete die Triathlonabteilung des TV Attendorn ihren Kinder- und Jugendtriathlon. Nachdem die letzten zwei Jahre die erste Disziplin das Schwimmen wegen Renovierungsarbeiten des Attendorner Schwimmbades ausfallen musste, sollte es dieses Jahr wieder stattfinden. Dafür wurde der Termin extra nach hinten verschoben. Aber auch diesmal sollte es leider nichts werden, ein technischer Defekt verzögerte die Wiedereröffnung des Hallenbades. Nicht davon entmutigt wurde auch diesmal wieder mit dem Rad gestartet. 30 Minuten konnten die Kids nach eigenen Ermessen die Wendestrecke in Angriff nehmen und Radkilometer sammeln. Die Ergebnisse vom Vorjahr wurden dabei nochmal verbessert. Über 16km war das beste Resultat und selbst die jüngsten 4jährigen schafften 4-5km. Danach ging es gemeinsam zum Laufen in das Hansa-Stadion. Hier war die Zeitvorgabe 20min auf der 400m-Runde. Mit 5000m wurde auch hier die letztjährige Rekordmarke deutlich überboten. Bei der anschließenden Ehrung wurden die Urkunden, Medaillen und kleinen Präsente mit strahlenden Gesichtern in Empfang genommen. Mit dieser für den Triathlon abweichenden Wettkampfform, wird versucht den Kindern den Spaß an den verschiedenen Disziplinen zu wecken und ohne den üblichen Wettkampfstress mit dem Wechsel von einer in die andere Disziplin an die Ausdauersportart heran zu bringen.
Die Attendorner Triathlonabteilung freut sich über jeden der mit der Herausforderung beginnen möchte. Kontaktpersonen und Zeiten können auf dieser Webseite oder unter www.tri-time.de entnommen werden.

Triathlon - Tolle Ergebniss der Attendorner Triathleten in Herscheid

Herscheid (02.09.201) 15 Mitglieder des TV Attendorn TRI-TIME nahmen am 8. Herscheid Triathlon teil. Als jüngste Teilnehmer waren Fabio Hufnagel und Alexander Fiebig am Start der Schüler. Nach 50 m Schwimmen, 2 km Radfahren und 400 m Laufen wurden sie im Ziel mit einer Teilnehmermedaille belohnt. Schon etwas mehr anstrengen mussten sich Konstantin Fiebig, Marco Fischer und Lara Kamp. Ihre Distanzen lauteten 400 m Schwimmen, 10 Km Radfahren und 1,7 Km Laufen. Alle 3 erreichten in Ihrer Altersklasse (Schüler A/Jugend B) jeweils den 1. Platz. Nochmal erhöhten sich nun die Distanzen für die verbleibenden Teilnehmer. Als schnellster Attendorner bewältigte Daniel Kaufmann die 500 m Schwimmen, 20 Km Radfahren und 5 Km Laufen in 1:19:03 Std. und wurde mit dieser Zeit Sieger der Jugend A. Ebenfalls 1. wurde in der Klasse der Junioren Yvonne Fischer. Weitere Teilnehmer dieser Volksdistanz waren Lothar Fischer, Martin Schmidt, Andre Kamp, Mario Kaufmann und Andreas Ufer. Eine geteilte Volksdistanz oder auch Staffel genannt bewältigten Nicole Pursian (Schwimmen), Simone Berei (Radfahren) und Jacqueline Klement (Laufen). Unter 14 teilnehmenden Staffeln erreichten sie den 9. Rang. In einer reinen Frauenwertung hätten sie den 1. Platz belegt. So ging für die Attendorner Triathleten ein erfolgreicher Wettkampftag, bei dem auch Petrus ein Einsehen hatte, zu Ende.

Attendornerner starten beim 17.Cross Triathlon in Menden

Gingen in Menden für den TVA an den Start

Gingen in Menden für den TVA an den Start

von links: Klaus Schneider und Arthur Winterholler

Menden ( 18.08.2014) Arthur Winterholler und Klaus Schneider vom TV Attendorn TRI-TIME nahmen am 17.08.2014 beim Cross-Triathlon in Menden teil. Frank Schulte musste aufgrund einer Verletzung leider pausieren. Bei bestem Triathlon-Wetter (bewölkt 15°C) stand die Volksdistanz mit 500m Schwimmen, 15 km Mountainbike fahren und einem knapp 6 km langen Crosslauf auf dem Programm. Für  Arthur Winterholler war es zudem noch sein erster Triathlon überhaupt.

Beim Schwimmen, im gut temperierten Schwimmbecken (25°C), konnte Klaus Schneider, seine Vorjahreszeit verbessern und kam nach 09:08 Minuten aus dem Wasser. Arthur Winterholler hatte größere Probleme mit dem Wasser und benötigte 13:28 Minuten. Obwohl Klaus die letzten Kilometer mit einem platten Vorderreifen bewältigen musste, konnten beide Triathleten die wellige und technisch anspruchsvollen Mountainbike Strecke in guten Zeiten absolvieren (Klaus: 44:11 Minuten, Arthur: 42:14 Minuten).

Zum Schluss ging es auf  die ca. 6km lange Laufstrecke, die vorwiegend durch den Wald verlief. Auch hier konnte Klaus seine Vorjahreszeit, um ca. 20 Sekunden verbessern.  Arthur hatte die ersten 2 km mit dem Wechsel vom Rad auf's Laufen zu kämpfen und konnte erst zum Ende hin das gewohnte Tempo laufen (Klaus: 27:36 Minuten, Arthur 30:15 Minuten).

Am Ende waren beide mit dem Verlauf und den Ergebnissen zufrieden.  Klaus Schneider erreichte nach  01:21 Stunden das Ziel und damit einen sehr guten 16. Platz (5. AK M45). Arthur Winterholler kam 5 Minuten später ins Ziel und erreichte mit 01:26 Stunden den 27. Platz (3. AK M35).

TV Attendorn TRI-TIMER über olympische Distanz am Möhnesee

Andreas Ufer und Stefan Wortmann

Andreas Ufer und Stefan Wortmann

Möhnesee (06.08.2014) An der 28. Auflage des Triathlon im und um den Möhnesee nahmen die beiden Attendorner Stefan Wortmann und Andreas Ufer mit guten Ergebnissen teil. Über die olympische Distanz von 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen erreichte Stefan Wortmann in einer Gesamtzeit von 2:41,55 Stunden Platz 32 und die 3:07,24 Stunden ergaben für Andreas Ufer Rang 108 von insgesamt 156 Startern.

Nachdem der ebenfalls angemeldete Frank Schulte aus Verletzungsgründen seinen Start über die Volksdistanz nicht wahrnehmen konnte, brachen Stefan Wortmann und Andreas Ufer am frühen Samstagmorgen zu zweit gen Körbecke auf. Auf Grund des durchgängig warmen Wetters in den vergangenen Wochen betrug die Wassertemperatur des Möhnesees 23,5° C, so dass die Wettkampfleitung ein Neoprenanzugverbot für die Schwimmstrecke im Möhnesee aussprach. Die 1.500 m über einen Dreieckskurs absolvierte Stefan Wortmann in 26:26 min und wechselte als 15. auf die Radstrecke, während Andreas Ufer ca. 8 min später dem Stausee entstieg. Für die Raddisziplin wählte der Veranstalter einen welligen Rundkurs durch den Arnsberger Wald, der zweimal zu bewältigen war. Nach 43 km, die in 1:26,14 bzw. 1:35,55 Stunden zurückgelegt wurden, wechselten die beiden Athleten des TV Attendorn auf die Laufstrecke. Auf dieser, die entlang des Möhnesee-Ufers und über die längste Fußgängerbrücke Europas führte, hatten beide TRI-TIMER zu kämpfen. Trotz leichter Oberschenkelprobleme auf Grund seines eingeschränkten Trainings in den letzten Monaten kam der junge Familienvater Wortmann nach 49:14 min Laufen mit einer zufrieden stellenden Gesamtzeit als 5. der AK 30 ins Ziel am Strandbad Körbecke. Eine Wadenverhärtung, die ihn zu einer 14-tägigen Trainingspause vor dem Wettkampf zwang, ließ für Andreas Ufer keinen schnellen 10-km-Lauf zu (56:47 min). Der Vorsitzende des TV Attendorn war dennoch froh, dass er die olympische Distanz erfolgreich beenden konnte und belegte in der AK 55 Platz 7.

Attendorner Triathleten beim City-Triathlon in Ulm

Christoph Klein und Uli Gabriel vom TVA

Christoph Klein und Uli Gabriel vom TVA

Ulm ( 05.08.2014) 3,4 Kilometer schwimmen in der Donau, 80 km Rad in zwei 40 km langen Runden durch die landschaftlich wunderschöne Schwäbische Alb welche mit Steigungen nicht geizt. In jeder Runde musste jeweils eine Steigung von 14 und 18 Prozent bewältigt werden. Eine Laufstrecke entlang der Donau, in das Herz der alten Reichsstadt Ulm, durch den schiefen Turm von Ulm, auf den Marktplatz mit dem prunkvollen Rathaus und über die mittelalterliche Stadtmauer galt es vier Mal zu absolvieren um auf die geforderten 20 km zu kommen und das Ziel im Ulmer Donaustadion zu erreichen.

Dieser Herausforderung stellten sich Christoph Klein und Uli Gabriel vom TV Attendorn TRI-TIME. Christoph Klein beendete die Mitteldistanz in einer Zeit von 4:41:05 Stunden als Gesamt 48. und 8. in der AK 40. Uli Gabriel konnte den Wettkampf nach 6:17:06 Stunden als Gesamt 237. und 39. der AK 40 beenden.

Die zweite Auflage des Ulmer Triathlons war eine sehr gut organisierte Veranstaltung. Neben den bereits erwähnten Highlights war sicherlich die Radwechselzone in den Messehallen etwas ganz besonderes.

24 Stunden durch die "Grüne Hölle"

Simone Berei vom TV Attendorn

Simone Berei vom TV Attendorn

Nürburgring ( 31.07.2014) Einmal im Jahr gehört ja bekanntlich die Nordschleife des Nürburgrings den Läufern und Rennradfahrern. Diesmal war der Termin schon im Juli und das Wetter war perfekt. Knapp 10.000 Teilnehmer belegten den Grand-Prix-Kurs mit Zelten, schlugen ihren Grill auf und tranken ihr Bier. Am Abend schaute man sich das Einzelzeitfahren auf der Nordschleife an und am nächsten Morgen gingen die Läufer auf die legendäre Nordschleife. Um 13h starteten dann die Rennradfahrer auf die 26km lange Runde, welche mit fast 80 Kurven und 580 Höhenmetern nicht grade einfach war. Nach einem Start im 4er-Team vom TV Attendorn Tri-Time 2010, wagte sich Simone Berei diesmal als Solofahrerin auf die legendäre Rennstrecke.

Der Anfang war relativ leicht, einige kleine Hügel, dann die Fuchsröhre runter, wo selbst einige Radfahrer dreistellige Zahlen auf ihrem Tacho stehen hatten. Dann ging es von Breidscheid bis zur Hohen Acht hoch, knappe 5 km mit 300 hm Differenz, zum Ende hin mit 17% Steigung! Das kostete Körner. Am Anfang war das alles kein Problem, doch nach mehreren Runden wurde der Berg immer steiler... Die erste Runde wurde sogar in 57 min. gefahren, danach pendelten sich die Rundenzeiten bei ca.1:15 ein. Bis um 3:30 in der Nacht reichte die Motivation, dann legte Simone eine kleine Pause ein. Knappe 90min Schlaf mussten ausreichen, um ihr Ziel von 16 Runden zu bewältigen.

14 Mal wurde die Hohe Acht auf dem Rad bezwungen, aber in den letzten beiden Runden hat der innere Schweinehund gewonnen und die 17% Steigung wurde geschoben. Aber das Ziel wurde erreicht, nach 24:23:21h waren 415km auf dem Rad geschafft. Die 9.250hm haben es einem nicht wirklich leicht gemacht ! Am Ende reichte das für einen 7.Platz bei 43 Frauen, (4. Sen1). Und es reichte sogar noch für die Top 100 bei denMännern (Gesamt:92. Platz von 428)

Triathlon - 313 Kilometer im Sattel enden mit Hupkonzert

Das Foto zeigt von links nach rechts: Josef Grünhage; Uli Gabriel; Martin Schmidt; Klaus Schneider; Duschan Pagon

Offenbach (07.07.2014) Bereits letzten Winter unterrichtete Klaus Schneider die Triathleten des TV Attendorn über seinen Gedanken, einmal eine neue, nicht alltägliche sportliche Herausforderung bestreiten zu wollen.

Seine Verwandtschaft in der Pfalz wollte er schon immer mal mit dem Rennrad besuchen. Die Strecke sollte allerdings an einem Stück bewältigt werden. 3 Triathlonkollegen antworteten positiv auf seine Rundmail und wollten die Erfahrungen mit ihm teilen. Vielleicht ein gewagtes Unternehmen, aber warum nicht mal ausprobieren. Martin Schmidt, Josef Grünhage, Duschan Pagon und Klaus Schneider starteten somit am letzten Samstag, morgens um 3 Uhr von Attendorn aus auf die über 300km lange Radtour nonstop nach Offenbach an der Queich, um mal eben den Bruder von Klaus zu besuchen.

Die Route führte durch den Westerwald, am Rhein entlang und die deutsche Weinstrasse runter. Begleitet wurden die vier Radler vom ´TRI-TIME Begleitfahrzeug´, gesteuert von Uli Gabriel. Somit war der Gepäck- und Verpflegungstransport optimal gesichert.

Die Daheimgebliebenen konnten sich online über eine mitlaufende App immer genau informieren, wo denn die Kollegen gerade mit welcher Geschwindigkeit unterwegs waren. Nach 313 Kilometern und 11:30 Stunden reiner Fahrtzeit im Rennradsattel wurden alle Teilnehmer von der wartenden Verwandtschaft mit einem Hubkonzert und schwenkenden Deutschlandfahnen im Zielort begrüßt. Ein kühles Getränk gab es natürlich auch noch.

Attendorner Triathleten starten am Hennesee

vorne von links: Alexander und Konstatin Fiebig, Yvonne Fischer, Ronja Hesse, hinten von links: Sabine Selter, Lothar Fischer, Christian Stuff, Duschan und Ulrike Pagon, Uli Selter, es fehlen: Leon Becker, Mario Kaufmann, Uli Gabriel

TRI-TIMER auf allen Strecken dabei

Hennesee ( 30.06.2014) Gewitter, Blitz und Regen hatte der Wetterdienst vorausgesagt – keine gute Bedingungen für einen Triathlon im Hochsauerland. Aber es zeigte sich trocken, als Mario Kaufmann und Uli Gabriel um Punkt zwölf am Samstag in die Fluten des Hennesees stiegen. Als Letztgenannter schließlich nach 3 Stunden und 14 Minuten die Finishline am Seeufer erreichte setzte dann doch ein, was die Prognose in Essen vorausgesagt hatte: Regen in seiner vollen Pracht. Was sich jedoch der Zwischenzeit abgespielt hatte, konnte sich aus Sicht des TV Attendorn absolut sehen lassen. 1, 4 Kilometer Schwimmen im 18 Grad warmen Hennesee, 40 Kilometer auf dem Rad durch die hochsauerländer Berge und schließlich 10 Kilometer Laufen am Ufer entlang lautete die Vorgabe auf der Olympischen Distanz. 3:03,09 Stunden zeigt die Uhr am Ende für Mario Kaufmann. Damit hatte der Ak-45 Starter nicht nur eine bärenstarke Leistung gebracht sondern sich auch einen 6. Rang in seiner Altersklasse gesichert. 11 Minuten später war dann auch Uli Gabriel im Ziel, der damit den 19. Rang der stark besetzten AK 40 für sich verbuchen konnte.

Gleich 7 Athleten aus der Hansestadt waren zwischenzeitlich auf der halb so langen Volksdistanz unterwegs. Erwartungsgemäß vorn in der internen TV Wertung zeigte sich erneut Lothar Fischer, der mit einer Zeit von 1:16,29 Rang 5 in der AK 45 belegen konnte. Knapp 4 Minuten später erreichten mit Christian Stuff (1:20,53) und weiteren fünf Minuten später mit Yvonne Fischer (1:26:08) zwei Junioren aus dem Tri-Time Team die Finishline und das Treppchen bei der Siegerehrung. Schade für sie, dass sie zwar im Riesenfeld der mehr als 250 Starter hervorragend abschneiden konnten, ihre eigene Juniorenklasse aber nur mäßig besetzt war. Rauf aufs Podest ging es ebenfalls für Sabine Selter (1:29,52), die sich vor allem Dank überzeugender Radleistung Bronze in der AK 45 sichern konnte. Nur ganz knapp am Treppchen vorbei rutschte Uli Selter (1:32,13), der sich in der AK 55 trotz technischer Probleme dem Rad immerhin Rang 4 sichern konnte. Pech hatte Ulrike Pagon. Ganze 500 Meter hatte sie zurückgelegt, dann war die Kette ab. Trotzdem Rang vier für sie in der AK 45 in einer Gesamtzeit von 1:40,27. In der gleichen Altersklasse am Start war auch Ehemann Duschan. 1:35, 15 zweigte die Uhr am Ende für ihn und bescherte einen 14. Rang im größten Starterfeld des Tages.

Freuen konnte sich Nachwuchskoordinator Mario Kaufmann an diesem Tag nicht nur über die eigene Leistung sondern auch über die seiner Youngsters. Vor allem Ronja Hesse ließ aufhorchen. Im kleinen aber feinen Startfeld der Kinder war sie die erste in der AK 12/13. Komplettiert wurde der Erfolg bei

den Jungen durch Leon Becker mit Rang zwei und Konstantin Fiebig als fünftem. Einen dritten Rang gab es zudem für Alexander Fiebig in der Klasse 10/11.

Attenorner Triathleten beim Aasee Triathlon in Bocholt

Christoph Klein, Matthäus Waller, Klaus Schneider, Uli Gabriel, Armin Froelich ( von links)

Bochholt - Zum 27. Mal trafen sich am 15. Juni 2014 Hobby- und Leistungssportler am Bocholter Aasee, um sich zu Beginn eines jeden Triathlons - in die Fluten zu stürzen. Vom jungen Schüler bis zum erfahrenen Senior, beim Triathlon kann man nahezu in jedem Alter mitmachen.

Angeboten werden die Distanzen:

Volks- oder Jedermann-Triathlon (200 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 Kilometer Laufen)

Sprint-Triathlon (0,5 - 20 - 5) km

Olympischer Triathlon, "Bocholter Distanz" (1,5 - 40 - 10) km

Mitteldistanz - halbe Ironman-Distanz (2 - 90 - 20) km

Unter den ca. 1400 Startern waren auch 5 Starter des heimischen TV Attendorn. Vier von ihnen starteten bereits um 8.30 Uhr um sich an die Bewältigung der Mitteldistanz zu machen. Nach nur 35:29 min konnte Christoph Klein bereits das Wasser wieder verlassen gefolgt von, Matthäus Waller 37:14 min, Klaus Schneider 37:48 min und Uli Gabriel 39:02 min ging es auf die flache 90 km Radstrecke. Hier änderte sich an der Reihenfolge nur wenig. Christoph Klein konnte als erster auf die 20 km lange Laufstrecke wechseln und absolvierte diese in 1:25:44 Stunden was im Gesamtergebnis Platz 46 und Platz 10 in der AK 40 mit 4:37:21 Stunden einbrachte. Ihm folgte Klaus Schneider mit einer Gesamtzeit von 5:00:10 Stunden (Platz 110/ 24 AK 45), Matthäus Waller 5:25:02 Std (Platz 164 /39 AK 40) und Uli Gabriel in 5:43:58 (Platz 184/ 42 AK 40).

Der fünfte Attendorner Starter, Armin Fröhlich, startete über die Olympische Distanz und beendete diese nach 2:15:49 Std auf einem sehr guten 32. Gesamtplatz und 4. Altersklassenplatz in der AK 35.

Triathlon - Yvonne Fischer erreicht 1. Platz in Ihrer Altersklasse beim 30. Kamener Triathlon

Duschan Pagon, Marco und Yvonne Fischer, Ronja Hesse, Ulrike Pagon, Lothar Fischer (von limks)

Kamen ( 16.06.2014) Schon zum 30. Mal richtete der TV Kaiserau den Kamener Triathlon aus. Eine kleine Schar Triathleten aus Attendorn nutze diesen Anlass und konnte bei herrlichen Bedingungen an einem gut organisierten Wettkampf teilnehmen. Gleichzeitig durften Lothar und Yvonne Fischer, Duschan und Ulrike Pagon auf verschiedenen Bahnen zum 500m Schwimmen an den Start gehen. Als schnellster des Attendorner Quartetts entstieg Duschan Pagon nach ca. 9:30 min. aus dem Becken, kurz gefolgt von Yvonne Fischer. Als nächste folgte Ulrike Pagon, die in der Wechselzone noch kurz Blickkontakt mit Yvonne Fischer hatte. Lothar Fischer hatte sich sein Wechsel aufs Rad optimiert und konnte trotz langsamer Schwimmzeit als 3. Attendorner auf Rad steigen und seine Aufholjagd beginnen. Auf der 23 km Radstrecke hatte er sich leider in der ersten Runde verfahren, so dass er seine Tochter direkt zweimal Überholen durfte und erst spät als führender Attendorner in die 2. Wechselzone abbog. Mit schnellen Schritten konnte er auf den 5km Lauf noch einige Plätze gut machen und kam als Gesamtachter im Ziel an. In der stark besetzten AK45 reichte es leider nur zum 4. Platz. Erst knappe 10 Minuten später durchlief Duschan Pagon den Zielkanal. Eine gute Minute später folgte Yvonne Fischer, die damit ihre Alterklasse gewinnen konnte. Den Abschluss bildete Ulrike Pagon, die mit ihrer Zeit schneller als im Vorjahr unterwegs war. Sie konnte sich in ihrer AK den 3. Rang sichern.

Im Schnuppertriathlon mischte sich Jung mit Alt. 200m Schwimmen, 7,5km Rad und 2,5km Laufen durften in Angriff genommen werden. Für Marco Fischer und Ronja Hesse von der Distanz her kein Problem. Eher die starken Kids aus den umliegenden Triathlonhochburgen waren eine starke Konkurrenz. Da es keine richtige Alterklasseneinteilung gab, wurden die Kids in großen Altersgruppen zusammengefasst. Damit erreichte Marco Fischer als Gesamtfünfter noch die Wertung für den 3. Jungen. Ronja Hesse konnte bei den Frauen den 7. Gesamtrang erkämpfen, muss sich aber leider mit dem 4.Platz bei den Mädels begnügen.

Attendorner Triathlonfamilien Fischer und Selter in Harsewinkel am Start

Gingen ins Familienduell:

Gingen ins Familienduell:

Auf dem Bild sind von links nach rechts Yvonne Fischer, Lothar Fischer, Uli Selter, Benjamin Selter und Sabine Selter zu sehen.

Benjamin Selter mit überraschendem 3. Gesamtrang

Harsewinkel (05.06.2014) Nicht nur die Sonne sorgte am vergangenen Wochenende für strahlende Gesichter bei den Attendorner Triathleten. Auch die Ergebnislisten steuerten einen maßgeblichen Beitrag zur guten Grundstimmung bei.

Rund 800 Sportler hatten den Weg ins westfälische Harsewinkel gefunden um bei der 27. Auflage des Trespeed-Triathlons auf gleich drei verschieden langen Strecken an den Start zu gehen. Unter den Teilnehmern der Volksdistanz stellten die TV-Familien Fischer und Selter gleich fünf Aktive. Nach ihrem Sieg im Vorjahr schaffte sie auch in diesem Jahr eine Topp-ten-Platzierung. Yvonne Fischer legte die 500 m Schwimmen, 22 Kilometer auf dem Rad und den abschließenden 5000m-Lauf in einer Gesamtzeit von 1:13,35 zurück und sicherte sich damit ihren Sieg in der Juniorenklasse. Nur 58 Sekunden später gab es mit Sabine Selter den nächsten Zieleinlauf. Im starken Feld der AK 45 wusste die Attendornerin in allen drei Disziplinen zu überzeugen und nahm als 13. insgesamt die Bronzemedaille ihrer Klasse in Empfang. Für eine Überraschung sorgte Benjamin Selter. Noch mit ‚dicken Beinen‘ vom aktuellen Langlauftraining siegte der 17 jährige nicht nur souverän bei den Junioren (1:02,57). Es gelang ihm auch als erstem Attendorner mit nur 39 Sekunden Rückstand den 3. Rang in der Gesamtwertung der rund 150 Starter mit in die Hansestadt zu nehmen. Wer Lothar Fischer beim Citylauf oder in der vergangenen Woche beim Spardabank-Triathlon in Hagen erlebt hat, der dürfte wenig überrascht gewesen sein. Der 46jährige zeigte sich nicht nur schwimmtechnisch stark verbessert sondern konnte auch auf dem Rad und zu Fuß mit Topp-Leistungen aufwarten. Das bescherte ihm nicht nur Rang 3 in der AK45 sondern auch einen hervorragenden 6. Rang im Gesamtklassement. Komplettiert wurde die positive Bilanz durch den ältesten TV-Starter. Uli Selter, mittlerweile in der Ak 55 zuhause, schaffte vor allem durch eine überzeugenden Radleistung ebenfalls den Sprung aufs begehrte Treppchen.

Triathleten starten in Hagen

Die Starter aus Attendorn

Die Starter aus Attendorn

Ulrike Pagon, Uli Gabriel, Andreas Ufer, Matthäus Waller, Marco Fischer, Duschan Pagon, Yvonne Fischer, Mario Kaufman, Daniel Kaufmann, Lara Kamp, Noah Köster, Lothar Fischer, Christoph Köster, Simone Berei

Hagen ( 27.05.2014) Mit zahlreich und auch erfolgreichen Starts konnte die Triathloanabteilung TRI-TIME des TV Attendorn in Hagen aufwarten. So durften bei sommerlichen Temperaturen die Kurzdistanzler als erste Gruppe an den Start. Nach 1000m Schwimmen stieg als erster Attendorner Stefan Wortmann mit einer guten Schwimmzeit unter 16min. aus dem Wasser. Erst über 2 min. später folgten die Vereinskollegen, angeführt von Mario Kaufmann. Auf der 40km Radstrecke, die bei der Kurzdistanz als Bonbon einen 4fachen Aufstieg zu Hohensyburg beinhaltete, wurde die Reihenfolge noch einmal neu geregelt. Christoph Klein kam früh zurück in die Wechselzone und konnte mit einem schnellen 10km Lauf noch Plätze gutmachen. Als Gesamtzehnter schrabbte er dennoch am Podestplatz seiner AK vorbei. Als nächster Attendorner folgte Stefan Wortmann seinem Vereinskameraden auf der Basis einer guten Schwimm- und Laufleistung. Mario Kaufmann zeigte sich für diese Saison gut vorbereitet und kam kurz vor Matthäus Waller im Zielbereich an. Andreas Ufer und Uli Gabriel komplettierten die Attendorner Kurzdistanzler mit zufriedenen Ergebnissen. Noch während diese auf der Strecke waren, durften die Volksdistanz-Starter ran. 500m Schwimmen, 20 km Rad und 5km Lauf waren die Vorgaben. Bei den Frauen konnte Yvonne Fischer auftrumpfen und holte in ihrer AK den 1. Platz. Simone Berei und Ulrike Pagon beendeten jeweils als 6. ihrer AK den Wettkampf und zeigten sich zufrieden.

Bei den Männern konnte Daniel Kaufmann an dem Vorerfolg in Iserlohn anknüpfen. Wieder Paltz 1 in seiner AK und als 11. Gesamt zeigte er eine außerordentliche Leistung. Das Schwimmen immer noch ein Handicap von Lothar Fischer, drehte dieser aber beim Rad und Laufen wieder auf und spülte sich damit wieder in den vorderen Bereich. Eine hart erkämpften 3. Platz in seiner AK, der erst nach einem Einspruch geltend wurde. Ebenso auf der Strecke waren Duschan Pagon und Christoph Köster unterwegs. Mit durchwachsenen Leistungen und dem Trainingsaufwand waren beide damit zufrieden. Bei den Jugendlichen wurde es wieder interessant. Marco Fischer konnte bei der Jugend B den 3 Platz erkämpfen. Lara Kamp siegte bei den Mädels. Noah Köster schloss die Reigen mit toller Laufleistung ab. Für die Attendorner Triathleten wieder ein erfolgreicher Tag. Detailierte Ergebnisse unter www.tri-time.info

TV-Triathleten beim 3. ECCO INDOOR TRAIL 2014 in den Dortmunder Westfalenhallen wieder dabei

Die Teilnehmr aus Attendorn beim ECCO INDOOR TRAIL 2014

Die Teilnehmr aus Attendorn beim ECCO INDOOR TRAIL 2014

Dortmund (20.03.2014) Auch in diesem Jahr ließen es sich die Triathleten des TV Attendorn TRI-TIME nicht nehmen beim 3. Ecco Indoor Trail in den Dortmunder Westfalenhallen mit am Start zu stehen.

Während Uli Gabriel, Armin Froelich und Klaus Schneider bereits zu den ´alten Hasen´ bei diesem Event zählen, waren Jacqueline Klement, Alexandra und Christoph Klein sowie Frank Schulte und Stefanie König erstmalig dabei. Das ein derartiger Laufkurs ein komplett anderes Laufgefühl als für einem Straßenlauf erfordert, durften die ´Neueinsteiger´ dann entsprechend erfahren. Alle zusammen hatten sich nicht für den ebenfalls angebotenen 3- oder 6-Runden Lauf , sondern direkt zum 9-Runden Lauf über 12 Kilometer angemeldet. Nach dem Start bedeutete dies, nicht müde zu werden, die ca. 1200 Tonnen Erde, 50 Tonnen Steine , 45 Baumstämme und zig LKW-Ladungen Sand, Kies und Rindenmulch immer wieder zu überwinden.

Der Parcours hatte alles zu bieten, was ein tolles Trail Event ausmacht. Nebenbei ging es nämlich auch noch tief die Treppen runter, um die Katakomben im Keller der Westfalenhalle zu durchqueren.

Am anderen Ende der Halle tauchen die Läufer dann wieder in den Zuschauerrängen auf, um dort dann zwischen den Sitzplätzen eine weiteres Trailstück zu laufen, bevor es in den sich anschließenden Hallen weiter geht. Auch dort war der Weg stets sandig, schlammig, weich, steinig oder staubig, nur Asphalt war nie zu sehen. Auf der ca. 1,3 km Runde kamen die Athleten nicht zur Ruhe. Dauernde Rhythmuswechsel fordern Kraft, Konzentration und Ausdauer. Erschöpft aber glücklich und mit einigen Trail-Erfahrungen reicher haben alle Sportler das Ziel gesund erreicht.

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Die Ergebnisse im Einzelnen:

Platz

Name

Zeit

AK

Platz

107.

Froelich Armin

1:16.55,4

T-M

43.

22.

Klein Christoph

1:10.55,4

T-MM

4.

26.

Schneider Klaus

1:12.36,1

T-MM

6.

57.

Schulte Frank

1:16.54,7

T-MM

25.

105.

Gabriel Uli

1:29.13,8

T-MM

60.

24.

Klein Alex

1:26.35,5

T-W

10.

36.

Klement Jacqueline

1:32.46,7

T-W

16.

43.

König Stefanie

1:35.58,2

T-W

20.

Triathlon - Nachwuchs feiert Saisonende mit "Bratkartoffellauf"

Einige Teilnehmer des Bratkartoffellauf

Einige Teilnehmer des Bratkartoffellauf

Nordhelle ( 02.12.2013) Es war zweifellos das erfolgreichste Jahr für den Triathlonnachwuchs des TV Attendorn!‘ Mit diesen Worten sprach Mario Kaufmann als Kinder-und Jugendkoordinator den jungen TV-Athleten Lob und Anerkennung aus für ihre Leistungen in der Saison 2013. Dass man dabei nicht nur sportlich sondern auch geographisch auf der Höhe war lag an der aktuellen Örtlichkeit der Ehrung. Mit dem Mountainbike oder joggend hatten sich die Nachwuchstriathleten zuvor am Morgen in Attendorn auf den Weg zur Nordhelle gemacht um mit ihrem traditionelle ‚Bratkartoffellauf‘ die Saison 2013 angemessen ausklingen zu lassen. Die Podestplätze der Jugendlichen bei den Triathlons in Buschhütten, Herscheid, Harsewinkel, Dortmund, Willich, Hattingen und am Hennesee standen dabei besonders im Focus. Mit Daniel Kaufmann, Marco Fischer, Benjamin Selter, Lara Kamp und Yvonne Fischer gelang es gleich 5 Aktiven zum Teil mehrfach ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und den Sieg mit in die Hansestadt zu nehmen. Als Spitzenreiter der Saison 2013 zeichnete sich Yvonne Fischer aus, die nicht nur vier Siege in der A-Jugend für sich verbuchen konnte sondern in Harsewinkel sogar den Gesamtsieg bei den Frauen über die Volksdistanz feierte. Desweiteren schafften Noah Köster, Christian Stuff, Ronja Hesse, Leon Becker und Phillip Hogrebe ebenfalls Topp-Platzierungen unter den besten fünf ihrer Altersklasse. Aber auch jene Sportler, die gerade erst ihr Herz für den vielfältigen Ausdauersport entdeckt haben bekamen höchste Anerkennung. Ihr Saisonziel war bereits Anfang September mit einer erneuten Auflage des beliebten Int. Kinder-und Jugendtriathlons über die Bühne gegangen.

Triathlon - Uli Gabriel finisht beim Challenge Almere Amsterdam

Uli Gabriel internationaler Vereinsmeister auf der Mitteldistanz.

Uli Gabriel internationaler Vereinsmeister auf der Mitteldistanz.

Amsterdam (19.09. 2014) Nach Hawaii ist der Holland Triathlon in Almere Amsterdam der älteste, klassische Triathlon der Welt. Almere ist die Heimat des niederländischen Triathlonsports, mit zwei Triathlonclubs, einem regionalen Ausbildungszentrum für junge Talente, einer nationalen Meisterschaft für Schüler und vielen individuellen Sportlern.

Seit dem Jahr 2013 gehört Almere zu der Triathlonwettkampf-Serie der Challenge Family. Hier kann man sowohl über die Ironman Distanz als auch über die Mitteldistanz an den Start gehen. Zum wiederholten Male wurde in diesem Jahr die ETU Europameisterschaften auf der Langdistanz in Almere ausgetragen. Unter mehr als 2.000 Startern ging auch Uli Gabriel vom heimischen TV Attendorn TRI-TIME über die Mitteldistanz an den Start.

Bereits um 8.00 Uhr fiel der Startschuss zur ersten Disziplin. Geschwommen wurde in dem mitten im Stadtzentrum liegendem See „Weerwater“. Die 1,9 km bewältigte Uli Gabriel in 40:23 Minuten. Für die 90km lange sehr flache aber extrem windige Radstrecke benötigte er 3:16:55 Stunden. Das besondere an der Radstrecke war sicherlich eine nicht enden wollende Gerade über ca. 30 Kilometer ohne Ortschaften, Bäume, Kreuzungen, teilweise rechts und links Wasser und viel Wind, leider nur Gegenwind. Den abschließenden Halbmarathon, über 3 Runden à 7km um Weerwater herum, bewältigte Uli Gabriel in 2:31:16 Stunden und finishte somit in einer Gesamtzeit von 6:40:16 Stunden auf Platz 442 und einer Altersklassenplatzierung auf Platz 75.

Mit diesem Ergebnis wurde Uli Gabriel internationaler Vereinsmeister auf der Mitteldistanz.

17 aktive Triathleten gehen beim knackigen Volkstriathlon in Herscheid an den Start

17 Aktiven am Start

17 Aktiven am Start

Das Triathlonteam des TV Attendorn

Herscheid ( 08.09.2015) Er gehört zu den härtesten seiner Art: Der Volkstriathlon in Herscheid ist bekannt für seine knackigen Anstiege und Abfahrten auf der Radstrecke durchs heimische Ebbegebirge und auch die Laufstrecke ist alles andere als flach. Vielleicht waren es diese Rahmenbedingungen verbunden mit der letzten großen Sommerhitze die einen starken Rückgang der Starter mit sich brachten. Die Triathleten des TV Attendorn hielten dieser Entwicklung jedoch am vergangenen Sonntag einen starken Kontrapunkt entgegen. Mit insgesamt 17 Aktiven und etlichen Podestplätzen läuteten sie bei ihrem Beinaheheimspiel äußerst erfolgreich die Schlussphase der Saison 2015 ein.

Mit einer für diese Strecke hervorragenden Zeit von 1:24,37 war es Max Zbocna, der als erster aus dem Hansestädter Team die Finishline vor dem Herscheider Freibad erreichte. Damit sicherte sich der 25jährige den 4. Rang seiner Altersklasse und gleichzeitig den 7. Gesamtrang. Nur zwei Sekunden später blieb auch die Uhr für Daniel Kaufmann stehen ( 1:24,39) . Der Junior hatte bereits mit der schnellsten Schwimmzeit in der TV Mannschaft eine hervorragende Grundlage gelegt auf die er auf dem Rad bestens aufbauen konnte. Souverän schaffte er damit den Platz ganz oben auf dem Treppchen. Fast zeitgleich mit nur einer Sekunde Rückstand ( 1:24,40) sorgte Abteilungsleiter und Urgestein Klaus Schneider für die eigentliche Überraschung des Tages. In der Frühphase der Saison nach einem Infekt noch mit reichlich Trainingsrückstand konnte der 46 jährige den Youngsters absolut Paroli bieten und vor allem aufgrund seiner hervorragenden Laufzeit Rang 1 in der stark besetzten AK 45 für sich verbuchen. Mit Rang 3 nach einer furiosen Aufholjagd auf der Laufstrecke schaffte es Lothar Fischer in der gleichen Ak ebenfalls aufs Podest und sorgte damit für die zweite Attendorner Medaille im gleichen Rennen. Pech hingegen für den dritten TV-Starter in dieser Altersklasse: Andre Kamp musste nach einem Raddefekt schon frühzeitig die Segel streichen. Gleiches wäre um Haaresbreite fast auch Ernst Klein passiert. Nach einem Bremsfehler auf der stark abschüssigen Strecke im Zielbereich musste der Routinier zunächst den Reifen wechseln um das Rennen erneut aufnehmen zu können. Umso bemerkenswerter sein sechster Rang in 1:34,35 mit dem er sich noch bis auf drei Minuten an den vor ihm liegenden Mannschaftskollegen Martin Schmidt schieben konnte, der das Rennen in 1:31,30 unter den besten fünf der AK 50 beendete. Bestens vertraut mit dem Herscheider Freibad seit seiner Lüdenscheider Jugendzeit zeigte sich der Chef des Attendorner TV, Andreas Ufer. Mit ausgeglichenen Ergebnissen in allen drei Bereichen und einer Gesamtzeit von 1:35,22 stand er in der AK am Ende ganz oben auf dem Podest. Genau dort hatte kurz zuvor schon der frischgebackene Abiturient Christian Stuff gestanden. Nach mehreren Anläufen reichte es dieses Mal klar zum Sieg in der U20 ( 1:30,21). Für Gold, Silber und Bronze sorgte zudem das Tritime – Damenteam. Rang 1 in der W 35 für Simone Berei (1:46,03), die als Kletterspezialistin bereits auf dem Rad alles klar machen konnte, folgte Silber durch Ulrike Pagon ( 1:58,36) in der W 45. Youngster Jacky Klement schaffte mit ihren 1:57,58 schließlich einen weiteren Platz auf dem Podest. Ebenfalls am Start war auch Sabine Selter, die als Schwimmerin das Therapiehaus Plettenberg-Team auf den Weg schickte. Rang vier und fünf hieß schließlich die Ausbeute für das Nachwuchsteam bei den Schülern A. Konstantin Fiebig und Fabio Hufnagel machten gemeinsam mit dem noch ohne Wertung startenden Alexander Fiebig klar, dass mit den Triathleten aus Attendorn auch in Zukunft zu rechnen sein wird.

Daniel Kaufmann holt Bronzemedaille bei Ratinger Volkstriathlon

Starter vom TVA beim Ratinger Triathlon

Starter vom TVA beim Ratinger Triathlon

Ratingen ( 17.09.2015) Ein dicker Applaus von seinem TV Team war der Lohn für Daniel Kaufmann, als er nach der Siegerehrung die Bühne im Ratinger Freibad verließ. Dort hatte er gerade die Bronzemedaille im Gesamtklassement der Männer über die Volksdistanz in Empfang genommen und damit zum Saisonende noch einmal für einen richtigen Paukenschlag gesorgt. 1 Stunde und 6 Minuten war der 17jährige Auszubildende zuvor unterwegs gewesen und hatte sich damit über 500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und einem abschließenden 5000 Meter Lauf ganz nebenbei auch den Titel bei den Jugendlichen gesichert. Ein paar Altersklassen höher ging es auch für Sabine Selter aufs begehrte Treppchen. In der AK 45 konnte sie nach sehr guten 1:21,36 und vor allem Dank einer überraschend guten Radzeit Rang drei mit in die Hansestadt nehmen. Gut fünf Minuten später erreichte auch Mannschaftskollegin Ulrike Pagon die ersehnte Finishline und platzierte sich mit Rang 8 in der starken Altersklasse 45 ebenfalls unter den Topp-Ten. Vervollständigt wurden die Ergebnisse durch einen sechsten Rang von Uli Selter in der AK 55, bei dem es nach seiner Knieverletzung noch nicht rund, aber immerhin besser lief. Zum sechsten Mal bei der siebten Auflage am Start: Diese stolze Bilanz konnte Stefan Wortmann auf der doppelt so langen Olympischen Distanz aufweisen. Was ihm aber letztendlich nach 2:14,12 ein Lächeln ins abgekämpfte Gesicht zauberte war die Tatsache, dass dieses Rennen auch gleichzeitig das schnellste war, das er je in Ratingen absolviert hatte. Rang 7 in der AK35 und ein 28. Gesamtrang war schließlich der Lohn für einen tollen Wettkampf. Den hatte zweifelsohne auch Ernst Klein. In Herscheid noch durch einen Sturz gebremst reichte es dieses Mal für einen Topp-Ten Platz in der AK 50. 2:21,45 zeigte die Uhr am Ende für den Allrounder in den Reihen des TV Attendorn, der in diesem Jahr bereits auf allen Strecken am Start war. Auch ein Saisonende kann noch Möglichkeiten für eine Premiere bieten. So jedenfalls dachten Lothar und Yvonne Fischer und nahmen erstmals die Olympische Distanz in Angriff. Dabei konnte Vater Lothar die magische 2:30 Grenze um gut 2 Minuten unterbieten und mit einem 10.Rang in seiner Altersklasse aufwarten. Die noch nicht ausgereifte Schwimmzeit machte er vor allem durch eine starke Radleistung wieder wett.

Pech hingegen verzeichnete Yvonne Fischer. Nach starkem Beginn im Wasser musste sie gleich zu Anfang des Radrennens einen Platten hinnehmen und wertvolle Zeit auf der Strecke lassen. Durch eine kämpferische Leistung vor allem auf der abwechslungsreichen Laufstrecke schaffte sie eine 3:15-Gesamtzeit und konnte bei ihrer Erstauflage so mache Starterin hinter sich lassen. Als letzter Tritimer machte sich schließlich Marco Fischer auf den Weg. Mit einem 2 Rang in der Jugend B und einem 4. Gesamtrang nach verletzungsbedingter Trainingspause konnte der 15jährige St.Ursula-Schüler letztendlich mehr als zufrieden sein.