Berichte

Benjamin Selter mit Fabelzeit beim Engadin-Skimarathon

Erfolgreich beim Engadin-Skimarathon

Erfolgreich beim Engadin-Skimarathon

von links: Ulli, Benjamin und Lea Selter

Engadin/Scheiz (16.03.2017) Er schaute immer wieder auf seine Uhr, bis es schließlich amtlich war. In unfassbaren 1:34.35,5 hatte Benjamin Selter soeben den Engadin-Skimarathon zurückgelegt. Hinter ihm lagen 42 Kilometer in rund 1800 Metern Höhe und gespickt mit knackigen Anstiegen und Abfahrten. Zum 49. Mal wurde das weltweit größte Skatingrennen und nach dem Wasa-Lauf zweitgrößte Wintersportevent überhaupt in den Schweizer Bergen gestartet. Mehr als 13 200 Skilangläufer aus über 60 Ländern hatten bei leichten Minustemperaturen den Weg in das Engadiner Langlaufeldorado rund um St. Moritz gefunden. Den Stellenwert des Rennens dokumentierte erneut eindrucksvoll die Startliste, die neben Dreifacholympiasieger Dario Cologna, dem Norweger Anders Gloeersen und dem einheimischen WM-Starter Curdin Perl viele weitere bekannte internationale Namen enthielt. Sie alle jedoch mussten zwei Tage vor dem Rennen noch einmal zittern. Heftige Regenfälle hatten einen großen Teil der Strecke in eine kleine Seenlansschaft verwandelt. Ein rechtzeitiger Wetterumschwung und der unermüdliche Einsatz hunderter Freiwilliger sorgten am Sonntag jedoch für optimale Loipenverhältnisse. „Leichte Minusgrade und strahlend blauer Himmel vor der herrlichen Bergkulisse der Viertausender sorgen schon für eine gute Grundstimmung“, legte auch Benjamin Selter seine Motovationslage am Start offen. Seine Platzierung im Vorjahr sowie seine aktuellen FiS-Punkte bescherten ihm einen Startplatz im allerersten Block. „Wenn du mit den internationalen Langlaufstars Schulter an Schulter ins Rennen gehst, ist das schon ein außergewöhnliches Erlebnis“, ergänzte der 20jährige Student aus den Reihen des TV Attendorn. Dass er sich dort nicht verstecken musste stellte er anschließend eindrucksvoll unter Beweis. Zunächst 13 Kilometer ebenes Gelände über zugefrorene Seen, dann rund 10 Kilometer mit anspruchsvollen Anstiegen und Abfahrten und vor allem die letzten schweren 5 Kilometer in kupiertem Gelände konnte er sich stets in der Spitzengruppe halten und lief dabei einen Durchschnitt von knapp 30 Stundenkilometern. „Es war einfach fantastisch und total motivierend immer wieder durch Spaliere von begeisterten Zuschauern an der Strecke und in den Orten zu laufen“, ergänzt Selter, der letztendlich mit seinen 1:34.35,5 nach 42 Kilometern lediglich gut 6 Minuten hinter dem Sieger, Olympiasieger Dario Cologna lag. Seine Platzierung im ersten Prozent der gemeldeten Athleten garantieren ihm auch 2018 wieder einen Startplatz im absoluten Elitefeld. Mit am Start waren zudem auch Vater und Schwester. Uli Selter lief bereits seinen 28. Engadin Marathon und konnte sich am Ende über die Zeit von 2:46.51,9 und einen Platz im ersten Drittel des Gesamtfeldes freuen.Lea Selters Start war bis zum Schluss noch fraglich. Die 17jährige Schülerin des St. Ursula-Gymnasiums hatte nach einem hartnäckigen Infekt länger mit dem Training aussetzen müssen und wollte bei ihrem 2. Start einfach nur ins Ziel kommen. Nach 42 Kilometern zeigte die Uhr schließlich eine Endzeit von 3:02.20,6 und bescherte ihr einen überraschenden 12. Rang in der U20.

Lara Kamp und Benjamin Selter sorgen für herausragende Ergebnisse

Die 3 Erstplatzierten

Die 3 Erstplatzierten

von links nach rechts: Benjamin Selter, Juri Propp und Thomas Dohnal

Junge TV Attendorn Athleten bei Skiloap vorn

Girkhausen ( 19.02.2017) Es reichte nicht für die Originalstrecke aber er fand trotzdem statt: Die 15. Auflage des Siuerlänner Skiloaps über gekürzte 25 Kilometer rund um Girkhausen konnte termingerecht um 9 Uhr am Sonntag gestartet werden. ‚Das vorangegangene Tauwetter der letzten Tage hatte für einige Lücken gesorgt im Streckenverlauf vom Rimberg bis nach Schanze‘ , erklärte Cheforganisator Markus Schneider die veränderte Loipenführung. Was sich dann aber in den Wäldern rund um den Albrechtsplatz abspielte, war an Dramatik kaum zu überbieten. Zunächst setze sich auf der teilweise auf Fis-Niveau geführten Strecke eine Fünfergruppe ab. Nachdem schließlich Jürgen Treude vom SV Lützel und Jörg Gerstengarbe vom SC Willingen aufgrund des enormen Tempos abreißen lassen mussten konnte lediglich der Attendorner Benjamin Selter mit dem amtierenden deutschen Alterklassenmeister und Seriensieger Juri Propp sowie dem tschechischen Altinternationalen Thomas Dohnal mithalten. ‚Im vorletzten Anstieg schließlich haben die beiden versucht eine Vorentscheidung herbeizuführen, aber ich bin Gott sei Dank wieder herangekommen‘, erklärt Selter die entscheidende Rennphase. Schließlich gelang es ihm im Schlussanstieg sogar die Führung zu übernehmen, ehe Propp mit kräftigen Doppelstockschüben entscheidende 5 Sekunden für den Sieg herauslaufen konnte. Nach seinem tollen Erfolg beim internationalen König-Ludwig -Lauf nur eine Woche zuvor war der mit Abstand jüngste Läufer der Spitzengruppe selber überrascht von seinem tollen Abschneiden:‘Aufgrund von Klausurterminen konnte ich zwei Wochen überhaupt nicht trainieren, deshalb hatte ich das Ergebnis so gar nicht erwartet.‘

Richtig überrascht zeigte sich auch Lara Kamp, ebenfalls aus dem Skiteam des TV Attendorn. Sie sorgte gemeinsam mit ihrer ebenfalls erst 16jährigen Freundin und Trainingspartnerin im Westdeutschen Skiverband, Annika Marburger, für einen Generationswechsel. Bis zum Beginn der letzten der drei 8,3 Kilometer-Runden waren sie noch gemeinsam mit Christina Schneider vom SC Girkhausen gelaufen. Dann jedoch musste die 5-fache Skiloap-Siegerin abreißen lassen. Knapp 2 Minuten betrug der Vorsprung der beiden Freundinnen schließlich im Ziel.Hand in Hand und mit der exakt gleichen Zeit konnten sie schließlich die Siegerpokale in Empfang nehmen. ‚Die Renneinteilung war nicht ganz einfach für uns,‘ erklärte Lara Kamp ‚schließlich sind wir noch nie in einem Rennen mehr als 15 Kilometer gelaufen. Aber wir haben einfach gut zusammengearbeitet, uns nichts geschenkt und uns die Führungsarbeit geteilt. ‚Lara hatte in dieser Saison einfach viel Pech. Erst eine Bänderverletzung und schließlich ein Infekt haben ihr schon zugesetzt. Es ist einfach toll, sie hier ganz vorne zu sehen,‘freute sich auch TV-Trainer Uli Selter. Der älteste Läufer aus der heimischen Szene war Peter Fischer vom SC Oberhundem. Mit einer Klassezeit von 1:47,19 über 25 Kilometer sorgte der 76 jährige auch bei den Youngstern für Erstaunen.

Benjamin Selter läuft Superrennen in Oberammergau

Oberammergau (09.02.2017)Tagelang stand es auf der Kippe, das wohl bedeutendste Langlaufrennen in Deutschland. Heftiger Dauerregen hatte die bestens präparierten Loipen des König-Ludwig-Laufs im beschaulischen Oberammergau einfach weggeschwemmt. Aber ein Rennen, das zum Worldloppet, zur Langstrecken WM, gehört und gleichzeitig Teil der Deutschen Langstreckenmeisterschaft ist lässt man nicht so einfach ausfallen und so war der ganze Ort mit vielen freiwilligen Helfern im Einsatz um zu retten was zu retten war. Es reichte letztendlich nicht für die ausgeschriebene Distanz von 50 Kilometer. Die 38 km aber, die schließlich am Samstagmorgen pünktlich um 10 Uhr im Sonnenschein vor den Läufern aus mehr als 30 Ländern lagen, boten beste Voraussetzungen. Die hatte ein Athlet, der am Start ganz vorn in der ersten Reihe stand, eigentlich nicht. Am Tag zuvor noch Klausuren an der Uni in Köln, dann mal eben nach Oberammergau und nach einer kurzen Nacht sofort auf die Bretter. Was Benjamin Selter vom Attendorn dann aber in den Schnee zauberte war aus heimischer Sicht schon ein echter Paukenschlag. ‚ Der Ski lief einfach und ich konnte das Rennen nach den Anspannungen der letzten Tage so richtig genießen,‘ lautete der knappe Kommentar des 20jährigen schließlich im Ziel. Ständig in der Spitzengruppe und vor allem stark in den kurzen knackigen Anstiegen konnte der Attendorner dass enorme Tempo über die volle Distanz mitgehen. 1 :30, 17 zeigte die Uhr schließlich nach 38 Kilometern im Zentrum des legendären Passionsspielortes. Rang 13 in einem internationalen Klassefeld mit einer absoluten Spitzenzeit. Und es wäre noch mehr drin gewesen. Praktisch in der letzten Kurve hatte Selter im Zielsprint einen Sturz, der ihm den sicheren Topp-ten-Platz kostete. Äußerst zufrieden zeigte sich auch Uli Selter, für den das Rennen allerdings gar nicht gut begonnen hatte. Bereits nach 200 Metern war er nach dem Massenstart in einen Sturz verwickelt und brach sich den Stock. Mit geliehenem Ersatz und ungleichen Längen nahm der 59jährige seinen Wettkampf wieder auf und lief schließlich nach ebenfalls guten 2:14,49 als 280. über die Ziellinie. Genau 24 Stunden später stand schließlich der dritte Sportler aus dem Kreis Olpe an der Startlinie. Manuel Schöttes vom SC Oberhundem, bekannt als Spezialist über die klassischen langen Distanzen, fand bei seinem Rennen nach Regen am Abend und bangem Warten auf Klarheit für die richtige Wahl des Waxes schließlich die begehrten schnellen Verhältnisse vor. 1:56,49 stand schließlich auf der Anzeigentafel, als der 24jährige nach ebenfalls 38 Kilometern die Finishline passierte. Das bedeutete für ihn Rang 228 im Gesamtklassement und Rang 37 der Altersklasse. ‚Manuels Zeit von klar unter 2 Stunden über eine Distanz von fast 40 Kilometern lässt noch auf einiges hoffen für die noch ausstehenden Langdistanzrennen dieses Winters‘ bilanzierte ein zufriedener Uli Selter abschließend.

Wintersportler des TV Attendorn und Helfer spuren eine Verbindung von Roscheid zur Ebbekammloipe

Freuen sich über die neue Spur am Hof Roscheid und den Anschluss an die Ebbekammloipe

Freuen sich über die neue Spur am Hof Roscheid und den Anschluss an die Ebbekammloipe

(von links): Lea Selter, Lara Kamp, Uli Selter, Monika Lütteke (Ski-Abteilungsleiterin TV Attendorn) und Manfred Roll.

Roscheid ( 19.01.2017 Martin Droste) Die Wiesen und Wälder rund um den idyllisch gelegenen Hof Roscheid hoch über Attendorn präsentieren sich seit einigen Tagen als Winterwunderlandschaft. Der Pulverschnee liegt zentimeterdick. Seit kurzem herrschen hier auch ideale Bedingungen für Skilangläufer, denn der Lückenschluss von der bekannten Ebbekammloipe ab Parkplatz Nordhelle bis zum Hof Roscheid ist geschafft. Dem Wintersportler erschließen sich über 20 Kilometer gespurte Loipen durch die tief verschneite Sauerländer Winterlandschaft.

Möglich gemacht haben den Lückenschluss viele fleißige Helfer. Dazu gehören Uli Selter und Manfred Roll von der Skiabteilung des TV Attendorn. Selter ist leidenschaftlicher Skilangläufer und Trainer der Wettkampf-Mannschaft des TVA.

Roll sorgt auf dem vereinseigenen Motorschlitten mit dem Spurgerät für die optimale Spur durch den tiefen Schnee. Norbert Luke vom Hof Roscheid hat dem Turnverein eine Unterstellmöglichkeit für den Motorschlitten zur Verfügung gestellt.

„Seit Montag haben wir den Anschluss zur Ebbekammloipe geschafft“, freute sich Uli Selter beim Fototermin im tiefen Schnee von Roscheid. Für die direkte Anbindung an die beliebte Ebbekammloipe vom Parkplatz Nordhelle über Spinne bis zum Hof Roscheid haben Selter und Co. lange gekämpft. Jetzt hat es endlich geklappt. Möglich gemacht hat das die enge Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Förderverein Ebbekammloipe, Forstamt, Waldbesitzer, Norbert Luke vom Hof Roscheid und TV Attendorn mit seiner Skiabteilung.

Roscheid war bislang mit dem schweren Pistenbully des Fördervereins Ebbekammloipe nicht zu erreichen. Den „Lückenschluss“ haben die Skilangläufer aus Attendorn mit ihrem eigenen Gerät geschafft. Die Loipe führt von Roscheid hoch in Richtung Windhausen, biegt dann nach links auf den von Norbert Luke geschobenen Rundweg ab, verlässt diesen Weg dann oberhalb von Ebbelinghagen und führt weiter über Spinne zur Nordhelle. Attraktiv ist die mit einigen Schleifen über 20 Kilometer lange Loipe für Hobbyläufer und Leistungssportler zugleich. Wer aus Richtung Nordhelle kommt, kann auf dem Hof Roscheid eine kulinarische Pause machen und sich notfalls ein Taxi rufen, wenn er sich für den Rückweg nicht mehr fit genug fühlt. Umgekehrt ist der Hof Roscheid mit den Wanderparkplätzen in der Nähe für diejenigen der ideale Ausgangspunkt, die den Rummel an der Nordhelle scheuen.

Dem Rummel entgehen

Nach dem Fototermin am Dienstag nutzten Trainer Uli Selter sowie seine Tochter Lea und Lara Kamp von der Wettkampf-Mannschaft des TV Attendorn die Gelegenheit und liefen auf der frisch gespurten Loipe noch einige Schleifen.

„Das ist für uns ideal. Wir haben jetzt die Trainingsmöglichkeiten direkt vor der Haustür“, ist der Vater des erfolgreichen Skilangläufers Benjamin Selter sehr zufrieden.

Attendorner Langläufer in Bödefeld am Start

Tolle Leistungen in Bödefeld

Tolle Leistungen in Bödefeld

von links nach rechts: Lara Kamp, Uli Selter und Benjamin Selter zu sehen.

Bödefeld (18.01.2017) Es war ein kleines aber feines Rennen. Pünktlich zum heftigen Wintereinbruch lud der SC Bödefeld zum traditionellen Hunau-Lauf in der klassischen Technik auf äußerst anspruchsvollem Niveau. Da Melina Schöttes vom SC Oberhundem gleichzeitig in Oberwiesenthal weilte und Mannschaftskollege Lukas Hofrichter krankheitsbedingt verhindert war reduzierte sich das heimische Starterfeld auf die drei Attendorner Lara Kamp sowie Benjamin und Uli Selter. Für alle drei war es vor allem eine Standortbestimmung vor den in gut zwei Wochen am Vogelsberg auszutragenden gemeinsamen Westdeutschen und Hessischen Meisterschaften. Zunächst ging Lara Kamp auf die 5 Kilometer-Runde und konnte sich am Ende in 18:43,5 trotz Sturzes in der Abfahrt über die tagesschnellste Zeit der Damen freuen. ‚ Sie ist auf einem guten Weg, muss allerdings noch Trainingskilometer gut machen nach ihrem Ausfall im Herbst‘, bilanzierte ein zufriedener Trainer Uli Selter, der damit auf die Bänderverletzung und ihre Folgen nach dem Herbsttrainingslager anspielte. Als absolut ältester Teilnehmer über die knackige 10 Kilometer -Distanz, die er in 45:15,9 zurücklegte freute sich dieser im Ziel vor allem über die Fortsetzung seiner unnachahmlichen Serie: Seit 40 Jahren ist der 59jährige jetzt ohne Unterbrechung Rennen im Skilanglauf gelaufen. Erwartungsgemäß weit vorn zeigte sich Benjamin Selter. Der 20jährige Stundent lief die schnellste Zeit aller Teilnehmer über die 1o Kilometer in hervorragenden 32:15,6.

Attendorner Quartett erziehlt tolle Plätze beim Engadin-Skimarathon

Können Stolz auf Ihre Leistung sein

Können Stolz auf Ihre Leistung sein

v.l. Lea Selter, Otto-Ernst Weller, Uli Selter und Benjamin Selter

Engadin ( 16.03.2016) Es war der zweiter Paukenschlag innerhalb von nur einer Woche. Acht Tage nach seinem 2. Rang beim Ganghofer-Lauf im österreichischen Leutasch stand der Attendorner Skilangläufer Benjamin Selter erneut bei einem großen internationalen Sportevent am Start. Mit knapp 13 000 Startern ist der Engadin-Skimarathon nach dem Wasa-Lauf das größte und zudem teilnehmerstärkste Langlaufrennen der Welt. Das dabei absolute Qualität auf die Strecke geht bewies der Blick in die Startliste. Neben dem dreifachen Olympiasieger Dario Cologna, dem norwegischen WM-Madaillengewinner Sjur Roethe oder auch den deutschen Olympioniken Johannes Rydzek und Fabian Riessle hatten Athleten aus insgesamt 61 Ländern gemeldet. 11 Grad unter Null und eisiger Gegenwind lautete schließlich die aktuelle Wettermeldung am vergangenen Sonntag. Die Tatsache, dass die 42 Kilometer in einer Höhe zwischen 1680 und 1840 Metern gelaufen und mit knackigen Anstiegen und Abfahrten gespickt sind schaffte zusätzliche anspruchsvolle Rahmenbedingungen. Mit der Info im Hinterkopf, dass die besten Läufer aus NRW in den vergangenen Jahren Platzierungen sogar bis unter den Topp 300 erreicht hatten versuchte Benjamin Selter von Anbeginn den Kontakt zur Spitze nicht abreißen zu lassen. ‚Nach 10 Kilometern war ich noch mit Cologna in einer Gruppe‘, zeigte sich der erst 19 jährige selbst überrascht. Auch der weitere Rennverlauf gestaltete sich sensationell. ‚Die sehr kalten, stumpfen Schneeverhältnisse haben mir einiges abverlangt , aber ich habe nicht abreißen lassen, gab sich Selter kampfstark. Die Sensation stand schließlich nach genau 1:56.09,2 und 42 Kilometern harter Arbeit fest. Als 89. im Gesamteinlauf der knapp 10 000 Finisher schaffte es der junge Attendorner im ersten Prozent aller Teilnehmer zu landen und in der 48jährigen Marathongeschichte das beste Ergebnis eines NRW-Starters insgesamt einzufahren. Gleichzeitig bedeutete das Resultat den Bronzerang bei den Junioren. Lediglich 7 Minuten nach 42 Kilometern lag der Athlet des TV Attendorn am Ende hinter der Olympiaelite. Für einen weiteren Erfolg sorgte 80 Minuten später seine Schwester Lea. Die 16jährige Schülerin hatte erst im vergangenen Jahr ihr erstes Rennen gelaufen und war als eine der jüngsten Teilnehmerinnen überhaupt auf die Strecke durch St. Moritz und Pontresina gegangen. 3:17,08 zeigte die Uhr am Ende und bescherte ihr den 528. Gesamtrang im rund 2000köpfigen Frauenfeld. Gleichzeitig schaffte sie es damit einen hervorragenden 17. Rang in der U18 einzufahren. Vater Uli Selter, gleichzeitig Trainer der Skiabteilung im TV, ging zum insgesamt 27. Mal auf die Marathonstrecke im Oberengadin. ‚Dass ich mit 2:59,26 die 3 Stunden-Marke noch einmal knacken konnte und die nächste Generation erfolgreich eingestiegen ist war schon ein ganz besonderes Erlebnis‘, resümierte der 58 jährige, der damit Rang 3057 insgesamt erreichte und es ins erste Drittel seiner Altersklasse schaffte. 4 Stunden und 43,16 Minuten zeigte die Uhr schließlich beim vierten Attendorner im Bunde. Praktisch mit der Rente hatte Otto-Ernst Weller den Langlauf entdeckt und sich der TV-Trainingsgruppe angeschlossen. Inzwischen ist er er 72 und putzmunter unterwegs. Während das Feld insgesamt aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen rund 20 Minuten langsamer unterwegs war konnte sich Weller im Vergleich zum Vorjahr noch einmal steigern und belegte den 7367. Geamtrang, sowie Platz 127 seiner Altersklasse.

Benjamin Selter sorgt für Langlaufsensation in Österreich

Benjamin Selter vom TV Attendorn

Benjamin Selter vom TV Attendorn

Österreich ( 07.03.2016) Es dauerte genau ganau 1 Stunde und 5,08 Minuten dann war die Sensation perfekt. Benjamin Selter, aktuell bei der WP Sportlerwahl mit Bronze bedacht, hatte zuvor seinen wohl größten Lauf in dieser Saison in den österreichischen Schnee gezaubert. 25 Kilometer in der klassischen Technik lautete die Vorgabe beim 46. Ganghoferlauf in der alpenländischen Olympiaregion. Mit dieser Glanzzeit holte sich der erst 19 jährige Attendorner aus der Skiabteilung des Hansestädter Turnvereins in eindrucksvoller Art und Weise die Silbermedaille in der Gesamtwertung und den Sieg bei den Junioren. Von Anbeginn an konnte der angehende Sportstudent das hohe Tempo mitgehen und die Spitze im Blick behalten. Schließlich gelang es ihm sich gemeinsam mit dem Füssener Felix Wetterling entscheidend vom starken österreichischen Verfolgerfeld abzusetzen und nur Sekunden hinter dem Sieger als Zweiter die Finishline zu passieren. ‚So richtig konnte ich das Ganze noch gar nicht fassen: Vor zwei Jahren habe ich den Österreicher Johannes Dürr noch bei den Olympischen Spielen als Achter in Sotchi gesehen und plötzlich lag ich im Ziel vor ihm‘ , zeigte sich der Juniorenläufer noch sichtlich überrascht. In einer feierlichen Siegerehrung durfte der Attendorner schließlich Pokal und Präsent entgegennehmen. Zeit zum Feiern und Ausruhen bleibt ihm jedoch nicht. Bereits am kommenden Sonntag steht in der Schweiz der Engadin Skimarathon mit rund 12 000 Startern auf dem Programm.

Benjamin Selter siegt beim Langlaufcup im hessischen Schotten

Taktisch gut agiert und  den Sieg von vorn herausgelaufen

Taktisch gut agiert und den Sieg von vorn herausgelaufen

Benjamin Selter vor dem Zieleinlauf

Schotten ( 24.02.2016) "Alles richtig gemacht und taktisch überaus klug gelaufen", lautete das Fazit des Landestrainers nach dem Sieg Benjamin Selters am hessischen Vogelsberg. Auch der angehende Sportstudent aus den Reihen des TV Attendorn zeigte sich mehr als zufrieden. Von Anfang an hatte der 19 jährige nichts anbrennen lassen beim Massenstartrennen über 10 Kilometer. Gleich nach dem Start übernahm er die Poolposition und leistete trotz Gegenwind und Regen zu gut 80 Prozent die unangenehme Führungsarbeit. In der zweiten Runde gelang es ihm schließlich sich gemeinsam mit Anton Guthard vom hessischen Skiverband so wie dem ehemaligen tschechischen Junioren-Teilnehmer Thomas Donal entscheidend vom Feld abzusetzen. Im letzten Anstieg hinauf zum Taufstein konnte Benjamin Selter mit einem klug gesetzten Zwischensprint dann die entscheidenden Meter herauszulaufen, die ihm letztendlich nicht nur den Titel in der Juniorenklasse einbrachten sondern auch den Gesamtsieg in hervorragenden 26:14,9 bescherten. Nicht ganz so glücklich hingegen zeigte sich zu Rennende Melina Schöttes. Auch sie stand auf dem Treppchen und konnte letztendlich die Bronzemedaille mit ins heimische Oberhundem nehmen. Es hatte aber zuvor schon nach mehr gerochen. Die junge Oberstufenschülerin des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Winterberg hatte nach gutem Start eine sehr ansprechende erste Runde in den Schnee gelegt. In der Haarnadelkurve zur zweiten Runde jedoch verhakte sie sich mit einer Mitkonkurrentin derart unglücklich, dass es zum Sturz kam und nicht nur wertvolle Zeit verlorenging sondern auch der Anschluss neu gefunden werden musste. Melina Schöttes, bekannt für ihre beherzte Art, schaffte letztendlich den entscheidenden Kontakt zur Spitze und schob sich in guten 21:16,4 über 8 Kilometer noch in die Topp 3. Mit Senior Uli Selter vom TV Attendorn war ein weiterer Starter im Feld der Altersklassenläufer am Start. 37:38,1 über 10 Kilometer Skating und AK-Rang 2 lautete die zufriedene Bilanz des 58-jährigen am Schluss.

Langläufer starten in Girkhausen

Erreichte Ihren ersten Podestplatz

Erreichte Ihren ersten Podestplatz

Lea Selter vom TV Attendorn

Girkhausen ( 01.02.2016) Endlich, wenn auch spät, konnten die Skilangläufer nun ihre Saison starten. Während der kurzen Schneeperiode vor zwei Wochen stand der Pokallauf in Bad Berleburg-Girkhausen auf dem Plan, der auch gleichzeitig zum Nachwuchscup des westdeutschen und hessischen Skiverbandes zählt. In Abwesenheit der Kaderathleten, die national ihren Rennverpflichtungen nachgingen, standen mit Lukas Hofrichter vom SC Oberhundem sowie erstmals Lea Selter aus den Reihen des TV Attendorn zwei heimische Läufer am Start. 11:35 Min benötigte Lukas Hofrichter für die 3 Kilometer in der Skatingtechnik und sicherte sich damit Rang 6 der U13. Lea Selter lief die anspruchsvollen 5 Kilometer der U18 in 22:57 Min und konnte mit ihrem Podestplatz ebenfalls die ersten Ranglistenpunkte einstreiche.

2 Bronzemedaillen bei den Westdeutschen Skilanglauf Meisterschaften

Lukas Hofricher vom SC Oberhundem

Lukas Hofricher vom SC Oberhundem

Wunderhausen ( 28.01.2016) Nach traumhaften Wintersportverhältnissen in der Vorwoche standen die Zeichen gut für eine termingerechte Durchführung der gemeinsamen Westdeutschen und Hessischen Meisterschaften im Skilanglauf. Ein satter Wärmeeinbruch in Verbindung mit einem Regengebiet sorgte am Veranstaltungstag jedoch für einen leider nur rudimentären Wettkampf auf der Wunderthäuser Pastorenwiese. Konnten die Distanzrennen in der klassischen Technik am Samstag noch mit großer Unterstützung freiwilliger Helfer und jeder Menge Arbeit an der Schneeschaufel durchgeführt werden, so musste der Teamsprint kurzfristig am frühen Sonntagmorgen abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Positiv aus heimischer Sicht war zweifellos die Tatsache, dass sowohl Benjamin Selter als auch Lara Kamp nach ihren krankheitsbedingten Ausfällen im Deutschlandpokal zumindest wieder an den Start gehen konnten. Beide Attendorner lagen am Ende in der U16 bzw. Juniorenklasse auf einem dritten Rang. Dabei lief Lara Kamp die 7,5 Kilometer in 33:19,5 , Benjamin Selter erreichte über die schwierigen und nassen 15 Kilometer 50:17,6. Noch nicht wieder genesen von ihrem Infekt hingegen zeigte sich Melina Schöttes. Die Oberhundemerin zog die Notbremse und pausierte lieber vor den anstehenden Deutschen Meisterschaften. Stattdessen erlief sich ihr Bruder Manuel in 57:05 die Bronzemedaille über die 15 Kilometer-Distanz bei den Herren. Vervollständigt wurden die Ergebnisse durch den gleichen Rang für Uli Selter in der AK 56. Zuvor aber waren schon die Oberhundemer Schüler in die Loipe geganen und konnten mit Lukas Hofrichter Rang 7 in der U13 einfahren. Für das junge Talent aus dem SC Team war es erneut ein deutlicher Aufwärtstrend nach seiner Bänderverletzung aus dem Dezember. Einen 8. Rang fuhr Rene Schneider ein. Seine Schwester Lea erreichte in der stark besetzten Startgruppe der Schülerinnen U 11 Platz 14.

Attendorner Benjamin Selter beim Austria Fis-Cup am Start

Benjamin Selter vom TV Attendorn

Benjamin Selter vom TV Attendorn

Attendorn ( 5.12.2015) Quer durch Europa ging es in den vergangenen Tagen für den Attendorner Skilangläufer Benjamin Selter. Zunächst weilte er mit der Mannschaft des Westdeutschen Skiverbandes 11 Tage in der Nähe der norwegischen Skimetropole Lillehammer zur intensiven Saisonvorbereitung. Von dort startete der Juniorenläufer mit Landestrainer Stefan Kirchner ins österreichische Seefeld zum Austria Fis Cup. Insgesamt 3 Rennen in drei Tagen standen hier auf dem Programm, zu dem Läufer aus insgesamt 19 Nationen gemeldet hatten. Einen richtig guten Auftakt erwischte der frisch gebackene Abiturient bereits beim Prolog des Sprints über 1,4 Kilometer. Mit seinen 2:43,48 über 1,4 anspruchsvolle Kilometer im ehemaligen Olympiagelände verfehlte er die Finalläufe um lediglich 3,8 Sekunden und platzierte sich nicht nur unter den Topp 10 der deutschen Junioren sondern lief auch unter die besten 15 international. 28.27,5 zeigte die Uhr am zweiten Wettkampftag über die 10 Kilometer in der klassischen Technik.

Damit blieb Benjamin Selter erneut unter den Topp twenty international und lief als 14. mit einem Rückstand von 1:28 auf den schnellsten deutschen Junior über die Ziellinie. Verschärfte Bedingungen für die bereits mit zwei Rennen belasteten Langläufer bedeutete zweifellos der Einstieg der Biathleten bei den abschließenden 10 Kilometern Skating, zu denen neben den deutschen Spitzenläufern Andy Kühne und Thomas Bing auch Topp-Biathletin Laura Dahlmeier antrat. Platt, ausgelaugt aber mit einer Klassezeit konnte Benkamin Selter erneut im insgesamt mit 157 Finishern ausgesprochen starken Teilnehmerfeld finishen. Mit seiner Zielzeit von 24,57,8 lag er nur 2,43 Minuten hinter dem Sieger der Herren. Mit einem Rückstand von lediglich 1:12 auf den schnellsten im Bunde der deutschen Junioren bedeutete dies noch einmal einen Rang unter den besten 15. „Ich bin mit meinen Ergebnissen mehr als zufrieden. Außerdem habe ich die ersten Fis-Punkte für den Winter im Sacke. Aber jetzt ist erstmal Ruhe angesagt“, kommentierte der 19jährige anschließend.

Langläufer im Trainingslager in Oberhof

Teilnehmer des Trainingslagers in Oberhof

Teilnehmer des Trainingslagers in Oberhof

Oberhof (08.11.2015) Die dichten Wolken und Nebelschwaden störten wenig. Das ist normal in Oberhof und fast schon Kult für die knapp 50 Kinder und Jugendlichen des Westdeutschen Skiverbandes, die jetzt wieder einmal in der thüringischen Wintersportmetropole weilten. Unter Leitung des Cheftrainers der Langläufer, Stefan Kirchner, und unterstützt durch 6 ehrenamtliche Trainer, unter ihnen auch der Attendorner Uli Selter, stand zunächst einmal die Technik im Vordergrund der Trainingseinheiten. In der mittlerweile weit über die Landesgrenzen bekannten DKB-Skihalle ließ sich dies bei vier Grad unter Null und besten (Kunst)-Schneeverhältnissen auch hervorragend realisieren. Lange Einheiten in der klassischen und Skatingtechnik so wie Sprints und Staffeltraining sorgten mit entsprechenden Analysen und Korrekturen für ein gutes Schneegefühl bereits im Herbst. Unterstützt wurden die Trainingsprozesse durch Rollski-und Crossläufe im bekannten Oberhofer Sportzentrum. Einen richtig guten Eindruck hinterließen dabei auch die heimischen Sportler. Lukas Hofrichter vom SC Oberhundem wird in dieser Saison erstmals im nationalen Schülercup starten und hat noch eine Vorbereitungswoche im Dezember in Ramsau vor sich. Vereinskollegin Melina Schöttes, momentan in der deutschen Bestenliste der Jugend unter dem Topp-twenty, und Benjamin Selter, der sich national sogar unter dem besten 15 Junioren befindet starten Ende des Monats in Richtung Norwegen, um sich den letzten Schliff für die anstehende Saison zu holen.

Heimische Langläufer beim Herbstwaldlauf am Start

Teilnehmr in Bad Berleburg

Teilnehmr in Bad Berleburg

hinteren Reihe von links nach rechts:Rene Schneider, Lara Kamp und Christian Stuff . In der vorderen Lukas Hofrichter, Lea Schneider und Nico Schneider.

Bad Berleburg (20.10.2013) Die Skilangläufer im Westdeutschen Skiverband starten in jedem Jahr eine umfangreiche Wettkampfsommerserie. Den Abschluss bildet dabei traditionell der Herbstwaldlauf. Bei nicht gerade optimalen äußeren Bedingugnen machten sich in diesem Jahr weit über 100 Aktive auf die teilweise rutschigen Strecken rund um Bad Berleburg. Während die Jugendlichen Melina Schöttes und Benjamin Selter bereits zeitgleich national im Einsatz waren, gingen insgesamt 4 Nachwuchssportler aus Oberhundem sowie zwei Läufer des TV Attendorn an den Start.

Den Auftakt machte der Kleinste im Team. Nico Schneider vom SC O bewältigte die Strecke seiner Altersklasse S6 als 4.. Rang 7 hieß das Endergebnis schließlich für seine Schwester Lea bei den Schülerinnen S9. Auch der Dritte im Familienbund, der S13-Läufer Rene Schneider konnte mit seinem 6. Platz zufrieden sein. Die erste Podestplatzierung aus heimischer Sicht schaffte schließlich Lukas Hofrichter mit dem 3. Rang. Erwartungsgemäß ganz oben in einem starken Feld fand sich Lara Kamp wieder. Die S14 Läuferin aus den Reihen des TV Attendorn bewies einmal mehr ihre guten konditionellen Grundlagen und konnte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg landen. Für eine Überraschung sorgte Christian Stuff. Kurzfristig noch nachgemeldet, hielt er mit Valentin Pieper einen routinierten Nordischen Kombinierer in Schach und holte sich den Sieg in der Jugend 17.

Langläufer im Trainingslager in Oberhof

Teilnehmer des Trainingslagers in Oberhof

Teilnehmer des Trainingslagers in Oberhof

Oberhof (08.11.2015) Die dichten Wolken und Nebelschwaden störten wenig. Das ist normal in Oberhof und fast schon Kult für die knapp 50 Kinder und Jugendlichen des Westdeutschen Skiverbandes, die jetzt wieder einmal in der thüringischen Wintersportmetropole weilten. Unter Leitung des Cheftrainers der Langläufer, Stefan Kirchner, und unterstützt durch 6 ehrenamtliche Trainer, unter ihnen auch der Attendorner Uli Selter, stand zunächst einmal die Technik im Vordergrund der Trainingseinheiten. In der mittlerweile weit über die Landesgrenzen bekannten DKB-Skihalle ließ sich dies bei vier Grad unter Null und besten (Kunst)-Schneeverhältnissen auch hervorragend realisieren. Lange Einheiten in der klassischen und Skatingtechnik so wie Sprints und Staffeltraining sorgten mit entsprechenden Analysen und Korrekturen für ein gutes Schneegefühl bereits im Herbst. Unterstützt wurden die Trainingsprozesse durch Rollski-und Crossläufe im bekannten Oberhofer Sportzentrum. Einen richtig guten Eindruck hinterließen dabei auch die heimischen Sportler. Lukas Hofrichter vom SC Oberhundem wird in dieser Saison erstmals im nationalen Schülercup starten und hat noch eine Vorbereitungswoche im Dezember in Ramsau vor sich. Vereinskollegin Melina Schöttes, momentan in der deutschen Bestenliste der Jugend unter dem Topp-twenty, und Benjamin Selter, der sich national sogar unter dem besten 15 Junioren befindet starten Ende des Monats in Richtung Norwegen, um sich den letzten Schliff für die anstehende Saison zu holen.

Oberhundemer und Attendorner Läufer beim Herbstwaldlauf erfolgreich

Teilnehmer des Herbstwaldlaufes

Teilnehmer des Herbstwaldlaufes

Erndtebrück (03.11.2015) Bei typischem sauerländischem Herbstwetter ging nun mit dem traditionellen abschließenden Herbstwaldlauf der Sommercup des Skilanglaufnachwuchses zuende. Als Ausrichter hatte in diesem Jahr der TuS Erndtebrück ins Wintersportzentrum des Vereins an den Gickelsberg geladen und rund 120 Akteure der verschiedenen Altersklassen hatten sich am Start eingefunden. Praktisch als Training unter Wettkampfbedingungen nach einer anstrengenden sportlichen Woche hatten sich auch Benjamin Selter vom TV Attendorn und Melina Schöttes aus den Reihen des SC Oberhundem der Konkurrenz gestellt. Mit der zweitschnellsten Zeit im Gesamtfeld konnte Benjamin Selter in 24:46,5 über die 7,5 Kilometer Cross die Silbermedaille mit in die Hansestadt nehmen. Ganz oben aufs Treppchen stieg Melina Schöttes. Ihre 25:05,8 über die 6 Kilometer war auch gleichzeitig die Tagesbestzeit der Damen. Richtig gut in Form nach dem Trainingslager in Oberhof präsentierte sich zudem Lukas Hofrichter. Trotz starker Konkurrenz über die 3000 Meter ließ SC-Läufer nichts anbrennen und konnte nach kontrollierter Laufarbeit als Zweiter der U13 finishen. Genau dieses war zuvor schon Paula Franz (U8) gelungen, die mit dafür gesorgt hatte, dass mit 14 Teilnehmern der Skiclub Oberhundem unter Federführung und Betreuung durch Petra Weschollek und Andreas Schöttes auch quantitativ für Furore sorgen konnte. Silber ging auch an Elias Grübel in der U7, Bronze holte sich Johannes Cordes. Vierte Plätze in ihren Altersklassen erreichten Johannes Grübel und Fiona Reichling, während Paulina Pohl und Lea Schneider jeweils als 5. Das Ziel an der Skihütte erreichten. Amy Aßmann und Pascal Hofrichter als 6. sowie Ruth Weschollek als 7. und Meret Weschollek mit einem 9. Rang vervollständigten das gute Ergebnis des Oberhundemer Skiclubs.

Ski - Melina Schöttes und Lara Kamp in guter Frühform

Lara Kamp und Melina Schöttes

Lara Kamp und Melina Schöttes

Aue-Wingeshausen ( 09.09.2015) Gut drei Wochen vor der zentralen bundesweiten Leistungskontrolle in Oberhof präsentierten sich die heimischen Skilangläufer bereits in prächtiger Form. Beim Abendmeeting der Läufer in Aue-Wingeshausen konnte Lara Kamp vom TV Attendorn das Rennen der Jugend über 3000 Meter für sich entscheiden. Mit einem Rückstand von 9 Sekunden erreichte Melina Schöttes aus den Reihen des SC Oberhundem Rang 2. Nur eine Woche später gab es am Olympiastützpunkt in Winterberg eine erneute Formüberprüfung im Mehrkampf, dessen Ergebnisse für den aktuellen Sommercup der Langläufer gewertet wurde. Sowohl Lara Kamp als auch Melina Schöttes hatten die Konkurrenz jederzeit im Griff und konnten unter den Augen von Landestrainer Stefan Kirchner als jeweils Erste ihrer Altersklassen die verdienten Urkunden in Empfang nehmen. Erfreulich aus Oberhundemer Sicht war zweifellos die Teilnahme von 7 weiteren Nachwuchssportlern, die auch zukünftig Kaderplätze für das SC-Team sichern sollen. In ihren jeweiligen Altersklassen erreichten mit Paula Franz als Erste, Pascal Hofrichter als Zweiter und Fiona Reichling als Dritte gleich drei Nachwuchsathleten Podestplätze. Lukas Hofrichter verpasse als 4. diese Ehre nur denkbar knapp. Vervollständigt wurde das Resultat durch Ruth Weschollek und Muriel Hofrichter als jeweils als 6. und Meret Weschollek mit einem 8. Rang.

Mit Benjamin Selter und Lara Kamp vom TV Attendorn und Melina Schöttes vom SC Oberhundem stehen nun aktuell 3 Athleten im Aufgebot für Oberhof, wo es bereits um erste Punkte für die nationale Winterwertung gehen wird.

Benjamin Selter wird Junioreneuropameister im Skimarathon in Bodenmais

Junioreneuropameister aus Attendorn

Junioreneuropameister aus Attendorn

Benjamin Selter bei seinem Zieleinlauf nach 74 km

Bodenmais (18.03.2015) Sie gilt als eines der härtesten Rennen in der Wintersportszene, die Skimarathon – Europameisterschaft. Am vergangenen Wochenende nun startete die diesjährige Ausgabe auf der hochanspruchsvollen Loipe am Großen Arber im bayerischen Bodenmais. 32 Kilometer Skating und 42 Kilometer in der klassischen Technik, gelaufen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, lautete die organisatorische Vorgabe für die Ausdauersportler aus insgesamt 27 Nationen. Eigentlich ziehen diese Ultradistanzen vor allem erfahrene und gereifte Skiathleten an. Deshalb sollte es für Benjamin Selter eher ein Experiment werden. Der 18jährige Jugendliche aus den Reihen des TV Attendorn ist normalerweise bei den Sprints und den Wettkampfstrecken bis 20 Kilometer auf nationaler Ebene unterwegs. Am Samstag nun stand der angehende Abiturient des St. Ursula Gymnasiums erstmalig am Start eines echten Klassikers. Nach schwierigem Beginn und verhaltenem Angehen auf den ersten 15 Kilometern gelang ihm im zweiten Rennabschnitt eine deutliche Tempoverschärfung und schließlich in 1:36,20 der 8. Rang im Feld der 15 Junioren. Nach einer kurzen Nacht und frühmorgentlichen Wachstests ging es gut 20 Stunden nach dem Zieleinlauf auf die zweite Etappe, den 42 Kilometer langen Marathon in der klassischen Technik. Sechs Junioren blieben letztendlich im Rennen um den Titel. Benjamin Selter konnte sich von Anbeginn in der Spitzengruppe des Gesamtfeldes halten und schließlich in hervorragenden 2:22,21 mit einer Minute Vorsprung das Rennen der Junioren für sich entscheiden. Die Gesamtzeit von 3:58,41 aus beiden Etappen über die insgesamt 74 Kilometer bedeuteten für den Hansestädter schließlich völlig überraschend Rang 1 mit einem Vorsprung von zwei Minuten auf den Zweiplatzierten Paul Hoffmann. Damit durfte der NRW-Kaderathlet, der sein bisher bestes Ergebnis in diesem Winter ausgerechnet im Sprint in Oberhof erzielt hatte, die Goldmedaille und den Titel des Junioreneuropameisters im Skimarathon in der Festhalle in Bodenmais in Empfang nehmen.Bereits zuvor waren auch Mutter, Vater und Schwester des Siegers in die Loipe gegangen. Über 17 Kilometer beim traditionellen Skadiloppet erreichte zunächst Uli Selter das Ziel. Seine 1:05,09 bedeuteten für den 57jährigen am Ende Rang 8 seiner Altersklasse. Mit Platz 4 schrappte Sabine Selter wenig später nur knapp am Podium vorbei. In 1:10,23 musste sie sich in der Altersklasse 45 mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben. Für eine Überraschung sorgte Lea Selter, die zum ersten Mal überhaupt in einem Distanzrennen

an den Start ging und die äußerst schwierige Strecke im sulzigen Schnee in 1:20,48 meisterte. Das bedeutete am Ende Platz 6 in der U 16 für die St. Ursula Schülerin . Haarscharf unter der magischen Grenze von 2 Stunden schaffte es Otto-Ernst Weller. Knapp eine Woche nach seinem Start beim schweizerischen Engadin Skimarathon finishte der Senior des Attendorner Teams in 1:59, 28 als 5. der AK 70.

Läufer aus Oberhundem und Attendorn bei Landesmeisterschaften am Start

Gersfeld ( 23.02.2015) Mehr als 300 Starts an zwei Wettkampftagen lautete die stolze Bilanz der vom Westdeutschen und hessischen Skiverband gemeinsam ausgetragenen Landesmeisterschaften der Skilangläufer am vergangenen Wochenende in Gersfeld. Es war nicht so ganz das strahlende Winterwetter, dass die nordischen Skisportler vor 4 Wochen beim ersten Meisterschaftsteil in Oberhundem vorgefunden hatten. Der Niederschlag und die schwierigen Wachverhältnisse auf der langen Distanz am Samstag wechselten bei den Sprintrennen am Sonntag jedoch passend zu Sonnenschein und leichten Minusgraden. Mit Benjamin Selter vom Langlaufteam des TV Attendorn stellte der Kreis Olpe auf der anspruchsvollen Distanz über 12,6 Kilometer auch gleichzeitig den schnellsten Athleten aus NRW. Mit seinen 40:11,0 musste er sich in der Gesamtwertung lediglich dem hessichen Meister Anton Guthardt geschlagen geben. In 51:29,1 finishte Manuel Schöttes und sicherte sich damit Silber bei den Herren. Medaillen konnten auch die Attendorner Altersklassenläufer Volker Gieß, Uli Selter und Uli Rauchheld mit nach Hause nehmen. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es Lara Kamp (TV A). Als Führende im Nachwuchscup sicherte sie sich über die 4,2 Kilometer-Distanz Silber mit dem hauchdünnen Vorsprung vor Elisabeth Schöpe vom SC Willingen.Die Oberhundemer Nachwuchsläufer Lukas Hofrichter und Rene Schneider beendeten ihre Rennen als 6. und 7. der Altersklasse. Beim abschließenden Sprintrennen über die Distanz von 4,2 Kilometern in der klassischen Technik zeigte Benjamin Selter eindrucksvoll, dass sein hervorragender 7. Rang von Oberhof beim nationalen Deutschlandpokal keine Eintagsfliege war. Mit einer Zeit von 12:25,0 und dem verschwindend kleinen Rückstand von 0,7 Sekunden auf Guthardt zeigte er erneut die landesweit beste Leistung. 14:51.3 zeigte die Uhr bei Volker Gieß, der damit nach Silber vom Vortag Bronze im Sprint mitnehmen konnte. Langstreckenspezialist Manuel Schöttes bewies in 15:01,4 sein Stehvermögen auch auf den kurzen Strecken und fand sich entsprechend auf dem Podium wieder. Vervollständigt wurde das Abschneiden durch Uli Selter als Ältesten im Bund der heimischen Akteuere. Mit seinen 16:54,1 zeigte sich der 57jährigen mehr als zufrieden. Auf einen technisch hochanspruchsvollen Parcour über 1,9 Kilometer ging es bei der Sprintausschreibung der Schüler. Rene Schneider erreichte hier in 6:43,1 als 7. das Ziel. Pech hatte allerdings Lukas Hofrichter, der in guten 5:38,8 die Bronzemedaille nur knapp verfehlte.

Schade aus heimischer Sicht war zweifellos das Fehlen von Melina Schöttes. Die z.Zt. wohl schnellste Jugendläuferin des WSV musste erst einmal zuhause einen Infekt auskurieren.

Tolle Ergebnisse der heimischen Akteure beim internationaler Volksskilauf

Teilnehmer des Siuerlänner Skiloap

Teilnehmer des Siuerlänner Skiloap

Siuerlänner Skiloap (08.02.2015) Schneefall, Schneeregen und eine angekündigte ungewisse weitere Wetterlage ließen das Wachsen zur Lotterie werden. Das muste auch Benjamin Selter bitter erfahren, der in puncto Skipräparation so richtig daneben gegriffen hatte. Dennoch fuhr der 18jährige Attendorner bei der 14. Auflage des Siuerlänner Skiloaps einen ungefährdeten Sieg in der Juniorenklasse ein und platzierte sich gleichzeitig auf Rang acht im Feld der mehr als 230 Starter. Damit war er in 2:o8:o9,5 Std. über die 33 Kilometer am Rothaarkamm der Schnellste der insgesamt 13 Starter aus dem Kreis Olpe. 2:27:16,2 schließlich zeigte die Uhr bei Manuel Schöttes, der nur eine Woche nach seinem Rennen in Oberammergau als Zweiter der heimischen Akteure die Veranstaltung nutze zum Aufbau für den Wasa-Lauf in gut einem Monat in Schweden. Rang 33 im Gesamteinlauf und Platz 6 bei den Senioren lautete am Ende die Bilanz des jungen Oberhundemers. Fast zeitgleich erreichte auch Volker Gieß (2:28:13) aus den Reihen des TV Attendorn als 6. AK 50 das Ziel auf der Hochfläche in Schanze. Als einzige Frau aus dem heimischen Kreis stieg Simone Berei in die Loipe. Ihre Zeit von 3:41:38,5 bescherte ihr Rang 21 im Feld der Frauen und die Bronzemedaille in der AK 35. Viel Applaus bei der Siegerehrung erntete Peter Fischer. Der knapp 75 jährige Heinsberger dominierte seine Altersklasse in 3:04,21 und finishte als 99. insgesamt. Mit Uli Rauchheld erreichte ein weiterer Attendorner das Podest. Seine Zeit von 3:11.58 sicherte ihm Bronze in der AK 60 und den 111. Gesamtrang.

Die weiteren Ergebnisse der heimischen Akteure:

Andreas Schöttes SC Oberhundem 2:32:17 6. AK 40 39. gesamt

Marius Dörrenbach SC Oberhundem 2:39:20 9.Ak 20 52. gesamt

Bernd Freund Kirchhundem 2:45:35 10. AK 45 61. gesamt

Uli Selter TV Attendorn 2:46:38 5. AK 55 65. gesamt

Andreas Claren TV Attendorn 2:58:36 17.AK 45 85. gesamt

Dominik Hennes TV Attendorn 3:01:43 11. AK20 96. gesamt

Matthäus Waller TV Attendorn 3:31:30 16. AK 40 139. gesamt

Fast zeitgleich ging auch der Nachwuchs auf die verkürzte Strecke. 11 Kilometer in der klassischen Technik lautete die Vorgabe sowohl für die Youngster als auch für Hobbyläufer. Mit im Bunde war jedoch auch ‚Profi‘ Melina Schöttes, die sich für ihre Rennen am Wochenende in Oberhof schonte. Aber auch im Schongang lief sie unangefochten als Gesamtschnellste in Schanze ein. Erfreulich jedoch auch die weiteren Platzierungen des SC O Nachwuchses. Siege in ihren jeweiligen Altersklassen erreichten Lukas Hofrichter, Rene Schneider und Thomas Dörrenbach.

Attendornerin Lara Kamp im österreichischen Sulzberg am Start

Sulzberg ( 06.02.2015) Lara Kamp aus dem Langlaufteam des TV Attendorn konnte nun ihren Einstieg in die nationalen Rennen feiern. Insgesamt sechs Mal wird die 14 jährige Schülerin des St. Ursula Gymnasiums in die Loipe gehen und dabei Punkte sammeln für die Deutsche Schülermeisterschaft 2015. Nach verhaltenem Auftakt in der freien Technik über die Sprintdistanz im österreichischen Sulzberg lief es 24 Stunden später schon erheblich besser. Auf der von ihr fovourisierten Langstrecke in der klassischen Technik schob sie sich im Feld der besten deutschen Nachwuchsathletinnen erwartungsgemäß unter die Topp-twenty und konnte damit die ersten Punkte des Winters mit in die Hansestadt nehmen. Weiter geht es für Lara nun am Karnevalswochenende. Im dritten und vierten Rennen der Serie steht sie in der Oberhofer DKB-Arena am Start. Dass ihr die Strecke dort liegt konnte sie erst vor wenigen Wochen unter Beweis stellen, als sie Rang fünf in einem Vorbereitungsrennen ins Ziel brachte.

Lukas Hofrichter und Lara Kamp in Oberhof am Start

Lukas Hofrichter

Oberhof (23.01.2015) Exakt dort, wo noch wenige Tage zuvor die Biathlon Weltelite am Start war gingen nun zwei heimische Nachwuchstalente in die Loipe. Um Wettkampferfahrungen sammeln zu können war Landestrainer Stefan Kirchner mit den Schülern der WSV Mannschaft ins thüringische Oberhof gefahren. Eine Woche vor dem ersten nationalen Rennen in Niederwangen starteten Lara Kamp vom TV Attendorn sowie Lukas Hofrichter aus den Reihen des SC Oberhundem als ‚Gäste‘ bei den thüringischen Landesmeisterschaften im Skilanglauf. Auf stark vereistem Kunstschnee und einem sehr ansprechenden Streckenprofil in der bekannten DKB-Arena war die Ausgangslage der beiden nicht gerade einfach. Dennoch erwischten .....

Oberhundemer und Attendorner Nachwuchsathleten beim Herbstwaldlauf in Rückershausen

Das Bild zeigt die Nachwuchssportler des SC Oberhundem und des TV Attendorns

Gleich dreimal Gold in der Gesamtwertung der Sommerserie für heimische Langläufer

Rückershausen ( 05.11.2014) Rund 160 Nachwuchsathleten gingen am Wochenende beim Herbstwaldlauf des SC Rückershausen an den Start. Es war das letzte Rennen in der sechs Wettkämpfe umfassenden Sommerserie des Rothaarcups und somit konnten die Langläufer und Biathleten am Ende auch ihre Pokale für die Gesamtwertung in Empfang nehmen. Gleich drei Mal gab es dabei für Sportler aus dem Kreis Olpe. Während Melina Schöttes vom SC Oberhundem und der Attendorner Benjamin Selter schon zuvor als Sieger feststanden konnte sich Lara Kamp aus dem Hansestädter Team durch ein fulminantes Rennen praktisch auf der Zielgerade mit nur einem Punkt Vorsprung den Platz ganz oben auf dem Treppchen sichern. Genau den hatte sie auch zuvor im Abschlussrennen über die 3000 Meter mit deutlichem Vorsprung bereits eingefahren. Mit nur einer Sekunde Rückstand Zweite im Gesamtfeld über 5000 Meter hieß das Ergebnis von Melina Schöttes, die sich jedoch in ihrem Jahrgang in bewährter Wesie auf Rang eins geschoben hatte. Einen Start-Zielsieg über die 10.000 Meter auf anspruchsvoller Strecke konnte Benjamin Selter für sich verbuchen und schaffte dabei gleich einen über 40sekünigen Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Ebenfalls für den TV Attendorn startend erreichte Christian Stuff Rang 5 in der Gesamtwertung. Für eine Überraschung sorgte aber auch der Oberhundemer Nachwuchs. Elias Grübel hieß der Sieger der jüngsten Schüler, der dabei gleich 12 Mitbewerber hinter sich lassen konnte. Nur knapp an Bronze vorbei ging es für gleich mehrere SC-Nachwuchsathleten.Jonas Grübel, Lukas Hofrichter und Rene Schneider trennte jeweils nur ein Wimpernschlag von der Medaille. Einen sechsten Rang gab es schließlich für Max Lenneper, Platz acht durfte sich Nico Schneider mit nach Hause nehmen und mit einem 13. Rang vervollständigte Lukas Lenneper das gute Oberhundemer Abschneiden.

Heimische Langläufer beim Rollskisprint in Bad Berleburg erfolgreich

Hohe Geschwindigkeiten und eine technisch anspruchsvolle Strecke

Hohe Geschwindigkeiten und eine technisch anspruchsvolle Strecke

Benjamin Selter (132) im Sprintfinale in Bad Berleburg

Bad Berleburg (28.10.2014) machte am vergangenen Wochenende der Langlaufnachwuchs des Westdeutschen Skiverbandes Halt. Im vierten von insgesamt 5 Rennen zur Rothaarsommerserie hieß es im Rollskisprint Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln, die mit dem Herbstwaldlauf in Rückershausen am kommenden Wochenende abgeschlossen wird. Zunächst ging es im Prolog im Einzelstart auf die kurvigen und technisch anspruchsvollen 1000 Meter. Im Anschluss dann wurden unter den Augen des ehemaligen Bundestrainers und jetzigen Sportkoordinatorn Jochen Behle die Endplatzierungen im Massenstart ausgelaufen. 4:20,72 zeigte die Uhr bei Lukas Hofrichter vom SC Oberhundem. Damit war er der Drittplatzierte seiner Altersklasse und sicherte sich anschließend im altersübergreifenden Finale Rang 6. Platz drei im Prolog (3:19,77) hieß es für Lara Kamp, die ihren Bronzerang auch im anschließenden Finale verteidigen konnte und damit für den Herbstwaldlauf ihre Chance auf den Goldpokal der Gesamtwertung weiter wahrte. 3:22, 65 zeigte die Uhr bei Melina Schöttes im Prolog, die trotz technischer Probleme an ihren Skirollern den zweiten Gesamtrang mit nach Oberhundem nehmen konnte. Schnellster im Prolog insgesamt war der erstmals als Junior startende Benjamin Selter vom TV Attendorn (2:45,75) , der auch im Finale ungefährdet ganz vorn landete.

Lukas Hofrichter und Lara Kamp kehren mit guten Ergebnissen aus Thüringen zurück

Lara Kamp vom TV Attendorn

Oberhofen (27.10.2014) Am Oberhofer Rennsteig richtete jetzt der SC Steinbach – Hallenberg seinen alljährlichen Rollskicup aus. Rund 150 Nachwuchssportler, vorwiegend aus Thüringen, gingen auf den anspruchsvollen Kurs im Schatten der berühmten DKB-Arena. Mit im Feld dabei waren auch zwei Talente aus dem Kreis Olpe, die die Gelegenheit nutzten ihre Form für den Winter zu testen. Exakt 7:07,8 Min zeigte die Uhr beim Zieleinlauf von Lukas Hofrichter. Der Langläufer aus den Reihen des SC Oberhundem erreichte damit über die 2 Kilometer- Distanz als 7. seiner Altersklasse ein ansprechendes Ergebnis. Nur 4 Sekunden am Bronzerang vorbei und mit lediglich 6 Zehntelsekunden hinter Rang vier sorgte Lara Kamp für ein Klasseergebnis. Damit konnte sich das Nachwuchstalent der Skiabteilung des TV Attendorn nicht nur hervorragend im Feld der thüringischen Talente platzieren sondern zeigte auch die stärkste Leistung innerhalb der Abordnung des Westdeutschen Skiverbandes.

Benjamin Selter bereitet sich in Oberhof auf den Winter vor

Oberhof (05.10.2014) Zehn Kilometer Cross-Lauf, 25 Kilometer auf Rollski und 10 Kilometer Langlauf in der Skihalle Oberhof lautete die Vorgabe für die zentrale Leistungskontrolle der besten deutschen Skilangläufer im thüringischen Wintersporteldorado. Dass alle drei Rennen innerhalb von nur gut 48 Stunden stattfanden ließ gleichzeitig einen Eindruck der konditionellen Grundlagen der Akteuere deutlich werden. Zum ersten Mal in der Juniorenklasse mit am Start und als einziger Sportler aus NRW war auch der Attendorner Benjamin Selter. ‚Es war schon ein cooles Erlebnis neben so vielen Olypioniken und WM-Teilnehemern ins Rennen zu gehen.,‘ zeigte sich der 18 jährige angehende Abiturient beeindruckt im Zielgelände. Neben wichtigen Erfahrungen vor der Wintersaison konnte er mit seinen Ergebnissen aber auch bereits die ersten Punkte für die Winterwertung mit ins Sauerland nehmen.

Ski - Obere Treppchenplätze für Benjamin Selter, Melina Schöttes und Lara Kamp beim Technik-Crosslauf in Girkhausen

Teilnehmer des Technik Crosslauf in Girkhausen

Teilnehmer des Technik Crosslauf in Girkhausen

Bad Berleburg (31.08.2014) Wer am vergangenen Sonntag das Skistadion Auf der Steinert in Bad Berleburg Girkhausen betrat hatte bereits im August das Gefühl, dass der Winter unmittelbar vor der Tür steht. Nicht nur die für die Jahreszeit ungewöhnlich tiefen Temperaturen sondern auch die rund einhundert mit Skistöcken ausgerüsteten Langläufer förderten diese Gedanken. Allein die Tatsache einer grünen Wiese und eines schneefreien Startgeländes ließen darauf schließen, dass da noch etwas anderes im Focus stand. Technik-Cross lautete das sportliche Zauberwort an diesem Tag und meint damit einen Lauf im Gelände mit eingefügten Spezialübungen für Skilangläufer, die sowohl in den koordinativen Bereich gingen als auch Übungsformen zur Stärkung von Balance oder Armkraft enthielten. Mit am Start waren unter den Augen von Landestrainer Stefan Kirchner und der Langlauflegende Jochen Behle auch acht ambitionierte Athleten aus dem Kreis Olpe. Als Jüngster der heimischen Teilnehmer ging Nico Schneider auf die Strecke und verpasste das Podest mit Rang vier nur denkbar knapp. Schwester Lea landete wenig später auf Rang 5 ihrer Altersklasse. Silber gab es schließlich für Lukas Hofrichter und eine weitere Bronzemedaille für das Oberhundemer Nachwuchsteam durfte sich Laurin Beckmann mit nach Hause nehmen. Vervollständigt wurden die Erfolge des SC O schließlich durch einen vierten Rang von Rene Schneider. Mit am Start waren aber auch die ‚Großen‘ vom TV Attendorn und dem SC Oberhundem. Vor allem das Testen der Form stand für Benjamin Selter, Melina Schöttes und Lara Kamp im Vordergrund.

Alle drei landeten dabei erwartungsgemäß ganz oben auf dem Treppchen. Vor allem die Leistung von Lara Kamp, die ihre Konkurrentinnen deutlich hinter sich lassen und auch die älteren Jahrgänge schlagen konnte, lässt viel Hoffnung auf die neue Saison aufkommen. Mitte September bereits wird es Ernst für Benjamin Selter, der sich dann erstmals der zentralen Leistungskontrolle innerhalb der besten deutschen Langläufer als Junior gemeinsam mit den Herren in Oberhof stellen wird. Zwei Wochen später dann geht Melina Schöttes in der Jugend an gleicher Stelle an den Start. Ein Novum für das Oberhundemer Talent dürfte die Tatsache sein, dass sie sich erstmals als Mitglied des Bundeskaders auf die Strecke begeben wird. Etwas Zeit hingegen hat Lara Kamp. Ihr nationaler Auftakt wird die Deutsche Schülermeisterschaft im Januar in Niederwangen sein.

Lange Ski Saison geht zu Ende

Rohrmoos ( 07.04.2014) Das war‘s! Als Benjamin Selter vom TV Attendorn am Sonntag um 11.35 Uhr über die Ziellinie im Stadion von Rohrmoos in der Nähe von Oberstdorf lief, war damit für die heimischen Langläufer eine lange und kräftezehrende Saison zu Ende. Seit Dezember waren die beiden Nachwuchsathleten Melina Schöttes vom SC Oberhundem und Benjamin Selter aus den Reihen des TV Attendorn im Deutschlandpokal und bei Deutschen Meisterschaften unterwegs. Insgesamt fanden 14 Veranstaltungen auf nationaler Ebene statt. Melina Schöttes hatte zusätzlich noch drei internationale Einsätze, beim FIS-Austria Cup in Österreich, sowie beim CUP Kurrikala in Oberwiesenthal.

Dass es nach einem äußerst problematischen Winter und fehlenden Trainingsmöglichkeiten im Sauerland ausgerechnet bei ihrem letzten Auftritt für diesen Winter heftigst schneite, hatte sicherlich einen ganz besonderen Reiz. Besonders war zweifelsohne jedoch auch das Starterfeld. Ob Kathrin Zeller, Denise Hermann , Steffi Böhler oder Johannes Rydzek – auch für die Medaillengewinner von Sotchi boten die Deutschen Langstreckenmeisterschaften eine schöne Plattform für das Saisonfinale 2014.

Mit der Bronzemedaille der Deutschen Meisterschaft im Sprint im Gepäck, aber leider auch an einer Verletzung laborierend, wollte Melina Schöttes es sich nicht nehmen lassen beim Finale dabei zu sein und vielleicht doch noch ein paar Punkte für die Gesamtwertung des Deutschlandpokals zu sammeln. Dabei startete die junge Oberhundemerin zum letzten Mal in der Jahrgangsklasse der U16 über die 10 Kilometer in der Skatingtechnik. Nach zunächst gutem Beginn im Massenstart musste sie ihren Knieproblemen nach der Hälfte der Strecke Tribut zahlen und das Tempo bewusst raus nehmen. In einer Zeit von 31:34,9 konnte sie sich immerhin noch Rang 18 sichern und erneut wertvolle Punkte einstreichen. Nicht mehr in der Jahrgangswertung sondern bereits in der U18 zuhause hatte Benjamin Selter es in der schweren und nassen Loipe mit einem starken Starterfeld zu tun. Geschickt lief der 17jährige über lange Zeit in der Führungsgruppe ehe er nach einer Kollision mit einem Konkurrenten abreißen lassen musste. Dennoch schaffte er eine Superzeit auf der anspruchsvollen Strecke und legte die 20 Kilometer in 1:02,09 zurück. Mit nur einer Zehntelsekunde Rückstand auf den vor ihm Platzierten erlief er sich Rang 21.

Mit Klasseleistungen aber Pech an den Schuhen ging es für die beiden Athleten nur 24 Stunden später beim Teamsprint weiter. Auf den jeweils dreimal zu durchlaufenden 1,1 Kilometern kam Melinas Partnerin vom Ski Club Willingen, bereits kurz nach dem Massenstart zum Sturz und musste das Feld ziehen lassen. Mit einem Rückstand von über 30 Sekunden ging Melina dann auf ihre erste Runde. Aber die beiden Freundinnen wollten sich noch nicht geschlagen geben. Aber trotz hervorragenden anschließenden Rundenzeiten konnte das Team des Westdeutschen Skiverbandes letztendlich das Feld nicht mehr einholen. Einen Klassestart erwischten die Jugendlichen der U18 mit Nils Weirich und Benjamin Selter. Bis zur vierten Runde konnte das Duo in der absoluten Spitze mitlaufen ehe der Knockout in der Wechselzone kam. Mit Problemen an der Skibindung musste Benjamin Selter das Feld zunächst ziehen lassen. Mit einer bemerkenswerten Energieleistung liefen die beiden schließlich Position um Position wieder auf und konnten sich am Ende immerhin mit Platz 9 noch einen Top Ten Platz sichern.

„Leider hatten unserer Sportler beim Finale an diesem Wochenende viel Pech. Gerade beim Teamsprint wäre für beide Teams eine Platzierung unter den besten 5 möglich gewesen. Trotz der witterungsbedingten schlechten Trainingsmöglichkeiten in unserer Gegend können wir mit der abgelaufenen Saison zufrieden sein. Wir mussten immer wieder auf Cross oder Rollski im Training ausweichen, diesen Nachteil hatten die übrigen Landesverbände nicht. Das Highlite war natürlich die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft im Sprint von Melina. Trotz verletzungsproblemen hat sie in allen Rennen gezeigt, dass sie zu den besten 10 in ihrem Jahrgang in Deutschland gehört“, ist Landestrainer Stefan Kirchner mit der abgelaufenen Saison zufrieden.

Otto Ernst Weller beim Engadin Skimarathon

Geburtstagskind des TV Attendorn feiert mit 13 000 Langläufern

Oberengadin ( 20.03.2014) Zweifellos gibt es viele Varianten, seinen 70. Geburtstag zu feiern. Eine nicht alltägliche wählte in der vergangene Woche Otto-Ernst Weller aus dem Langlaufteam des TV Attendorn. Der rüstige Rentner begab sich traditionell in der zweiten Märzwoche ins schweizerische Oberengadin, um am dortigen weltberühmten Skimarathon teilzunehmen. Statt bei Kaffee und Kuchen feierte er bei optimalen Schneeverhältnissen und herrlichem Sonnenschein gemeinsam mit mehr als 13 000 Skilangläufern einen tollen Wettkampf. 3:38,03 Std. benötigte das Geburtstagskind und schaffte damit Rang 7383. in der Gesamtwertung. ‚Unser Trainer Uli Selter hat mir einen hervorragenden Ski gewachst‘, zeigte sich Weller auch mit den technischen Rahmenbedingungen bei seiner bereits 8. Teilnahme mehr als zufrieden. Dass man auch in der Wettkampfleitung über den besonderen Lauf des Attendorner Sportlers informiert wurde konnte dieser völlig überrascht nach der ersten Rennhälfte in Pontresina laut und deutlich vernehmen: Über Lautsprecher wurden ihm beste Glückwünsche auf die Strecke übermittelt.

Schüler des Attendorner TV starten bei Langlauf Saisonfinale

Marco Fischer & Lara Kamp

Ruhpolding (17.03.2014) Es war vielleicht das bislang größtes Erlebnis in ihrer noch jungen Laufbahn. Lara Kamp und Marco Fischer gingen am letzten Wochenende erstmals beim Finale des Deutschen Schülercups in der legendären Ruhpoldinger Biathlonarena an den Start. In Oberwisenthal und Garmisch hatten die Youngsters aus der Skiabteilung des TV Attendorn auf eindrückliche Art bewiesen, dass sie bei den Besten des nordischen Nachwuchses in Deutschland mithalten können. Zuletzt in Bayern hatte Marco mit Rang 9 sein erstes nationales Topp-ten Ergebnis im Kasten, Lara war bereits im Januar völlig überraschend im Sprint auf den Bronzerang gelaufen. Neben den Langläufern hatten mit Biathleten, Springern und Nordischen Kombinierern auch die weiteren Sparten ihre Toppleute entsandt. Zunächst stand am letzten Wettkampfwochenende der Techniksprint im Blickpunkt. In der Skatingtechnik galt es nicht nur im Einzelstart einen anspruchsvollen Parcours zu durchlaufern sondern ‚ganz nebenbei‘ technische Aufgaben zu erledigen. Dabei lief Marco Fischer auf Rang 29 mit lediglich 21,12 Sekunden Rückstand auf den Sieger seiner Klasse. Ganze 23 Sekunden Rückstand bedeuteten für Lara Kamp mit Platz 18 erneut wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Erneut punkten konnte die Schülerin des St. Ursula Gymnasiums auch am zweiten Wettkampftag im Massenstart über 6 Kilometer. 17: 52,0 zeigte die Uhr im Ziel und bescherte ihr Rang 20 im stark besetzten Feld der S14. Ebenfalls eine Klassezeit schaffte auch Marco Fischer, der die Distanz im dichten Feld in 16:37,0 herunterspulte und mit denkbar knappem Abstand einen Platz unter den besten 30 nur um Haaresbreite verfehlte. Landestrainer Stefan Kirchner schenkte den Hansestädtern auch am 3. Renntag sein Vertrauen und ließ beide als Startläufer ins Rennen der Landesverbandsstaffeln um den Titel des Deutschen Meisters gehen. Mit einem Klasseantritt im Feld der 17 Teams konnte Lara Kamp schließlich den Grundstein legen zu einem Klasseergebnis: Einen 7. Rang bei ‚Deutschen‘ erlebt man nicht alle Tage. Weniger Glück hatte nur wenig später Vereinskollege Marco Fischer. Nach gelungenem Start kam er zum Sturz und musste tragischer Weise mit einem Schlüsselbeinbruch das Rennen aufgeben. Freuen konnte er sich dennoch bei der abschließenden Gesamtsiegerehrung. Er gehört in diesem Winter zu den besten 30 Langläufern in Deutschland. Ganz weit nach vorn ging es bei ihrem ersten nationalen Jahr zudem für Lara Kamp. Sie konnte die Saison mit einem überraschenden 12. Gesamtrang im Deutschen Schülercup beenden.

Melina Schöttes und Benjamin Selter mit Überraschungssiegen im Schwarzwald

Melina Schöttes und Benjamin Selter

Melina Schöttes und Benjamin Selter

Schwarzwald ( 17.03.2014) ‚Kein Schnee im Sauerland und die Deutschen Langstreckenmeisterschaften am kommenden Wochenende in Oberstdorf vor der Brust‘ ohne Zweifel alles andere als eine ideale Ausgangssituation für den Nachwuchskader Langlauf des Westdeutschen Skiverbandes mit seinen beiden heimischen Akteuren Benjamin Selter und Melina Schöttes vom TV Attendorn beziehungsweise aus den Reihen des SC Oberhundem. So hatte Landestrainer Stefan Kirchner das gesamte Team kurzfristig in den Hochschwarzwald bestellt, einerseits um bei den dortigen guten Verhältnissen die Chance zum Schneetraining zu nutzen, andererseits aber auch um sich mit einer Teilnahme am Rennen um den Nordschwarzwaldcup noch einmal die notwendige Wettkampfhärte für die ‚Deutschen‘ zu holen. Dass eigentlich nach einem ausgiebigen Trainingstag mit zwei langen Einheiten 15 Stunden später kein Blumentopf zu holen ist war eingeplant, dass es letztendlich aber ganz anders kam überraschte schon sehr. Zunächst war es die junge Oberhundenerin Melina Schöttes in der U16, die ihr Rennen über die 5 Kilometer im Massenstart sehr beherzt anging. Auf der anspruchsvollen Skatingstrecke vermochte sie sich von Anbeginn in der Spitze zu halten und konnte schließlich sogar ihre härteste Konkurrentin und erfahrene nationale Läuferin Hannah Elggass in 13:13,7 mit über 20 Sekunden Rückstand auf Rang 2 verweisen. Gut 20 Minuten später ging mit Benjamin Selter der zweite heimische Starter ins Rennen. 10 Kilometer Massenstart lautete seine Zielvorgabe. Auch er hatte sich im Feld der U18, die gemeinsam mit den Junioren und den Männern auf die Strecke ging gegen erfahrene Starter aus Deutschlandpokal und Deutschen Meisterschaften zu behaupten. Nach einem taktisch klugen Rennen in der Spitzengruppe des 22 köpfigen Feldes konnte er sich schließlich in der letzten von vier Runden an die Spitze setzen und nicht nur als Schnellster der U18 ins Stadion einlaufen sondern sogar als Streckenschnellster in hervorragenden 22:34,3 sämtliche Konkurrenten an diesem Tag hinter sich lassen. Bereits am kommenden Donnerstag wird das Duo gemeinsam mit der Mannschaft des Westdeutschen Skiverbandes nach Oberstdorf reisen um dann am Samstag im dortigen Skistadion über die Langstrecke im Massenstart um die Deutsche Meisterschaft zu laufen. 10 Kilometer für Melina in der U 16 und 20 Kilometer für Benjamin in der U 18 lautet dann die Vorgabe. Mit dem Teamsprint am Sonntag enden dann nicht nur die insgeamt fünf Rennen an zwei Wochenenden um die nationalen Titel sondern es endet für beide auch ein Winter mit über 20 Wettkämpfen in drei Monaten.

Melina Schöttes und Benjamin Selter bei Internationalen Deutschen Meisterschaften in Österreich am Start

Melina Schöttes & Benjamin Selter

Melina Schöttes & Benjamin Selter

Sulzberg (03.03.2014) Melina Schöttes und Benjamin Selter sorgten für das Sporthighlight des vergangenen Wochenendes. Nach einem Winter fast gänzlich ohne Schnee im Sauerland und mit schwierigen Trainingsbedingungen fuhren die beiden Skilangläufer vom SC Oberhundem und dem TV Attendorn eher mit gemischten Gefühlen zu den Internationalen Deutschen Meisterschaften Richtung Süden. Eigentlich sollte das sportliche Großereignis in Isny starten, da aber auch dort Schneemangel herrschte wurden die dreitägigen Wettkämpfe kurzerhand nach Sulzberg in Österreich verlegt. Was die beiden Youngster aus dem Kreis Olpe dort bereits am ersten Renntag in den Schnee zauberten sorgte für eine Risenbegeisterung in den Reihen des Westdeutschen Skiverbandes. Sicher und souverän hatten sich Sowohl Benjamin als auch Melina im Prolog für das Sprintfinale qualifiziert. Eng wurde es für die 15jährige Oberhundemerin aber bereits im Viertelfinale, das sie nur knapp und mit Glück überstand. Durch einen Sieg im anschließenden Halbfinale war ihr dann ein Platz unter den Topp 6 nicht mehr zu nehmen. Per Handy waren Vater und Bruder anschließend im schwedischen Mora zugeschaltet und konnten bei ihren Vasalauf-Vorbereitungen live dabei sein als Melina das schier unglaubliche schaffte und Rang drei der Deutschen Meisterschaften in der U16 nach Oberhundem holte. Im Zentrum von Isny wurde sie am Samstag Abend in einer feierlichen Siegerehrung mit der Bronzemedaille des Deutschen Skiverbandes ausgezeichnet. Einen absoluten Knaller landete nur wenig später Benjamin Selter in der äußerst stark besetzten Klasse U18. In dem reichhaltig mit Junioren WM-Teilnehmern gespickten Rennen war eigentlich eine Topp 25 Platzierung als Minimalziel ausgegeben um weiter Punkte für die deutsche Bestenliste zu sammeln. Aber nach zunächst mäßigem Prolog aber einem herausragenden Viertelfinale stand der 17 jährige plötzlich ebenfalls im Halbfinale und scheiterte nur um Haaresbreite am Finaleinzug. Mit Rang acht bei einer Deutschen Meisterschaft und etlichen international erfahrenen Konkurrenten im Rücken sorgte auch er für viel Spaß am Karnevalswochenende.

Nur knapp 24 Stunden später ging es für beide erneut in die Loipe. Aufgrund ihrer bisherigen Ergebnisse hatte Landestrainer Stefan Kirchner das heimische Duo für alle drei rennen berufen. 5 Kilometer ind er klassischen Technik hieß es dabei für Melina Schöttes. Aber nach einem fulminante Start in ihrer Spezialdisziplin deutete sich bereits nach der Hälfte des Rennens Probleme durch einen aufkommenden Infekt an. Melina schaffte zwar dennoch eine Topp 15 Platzierung, musste aber aus gesundheitlichen Gründen auf das finale Massenstartrennen verzichten. 10 Kilometer Einzelstart auf nasser schwerer und sehr anspruchsvoller Loipe lautete die Vorgabe für die U18 Athleten. Benjamin Selter konnte sich dabei erneut ins Vorderfeld schieben und mit Rang 21 in 30:44,01 auch am zweiten Wettkampftag Punkte mit nach hause nehmen. Richtig hart wurde es für ihn schließlich am 3 Renntag in Folge. Auch gegenüber teilweise ausgeruhten Athleten zeigte der Attendorner seine Stärken und hielt sich prächtig im Massenstartrennen über 15 Kilometer. In der letzten von 6 Runden über je 2,5 Kilometer setzte er sich schließlich entscheidend von seiner Gruppe ab und schaffte es mit einem erneuten Rang 21 zum dritten Mal in drei Tagen entscheidende Punkte mitzunehmen. Lob für die hochkarätige Veranstaltung fand am Sonntag Mittag auch Alfons Hörmann. Der neue Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes nahm nur einen Woche nach seiner Rückkehr aus Sochi selbst die Siegerehrung im Stadion von Sulzberg vor.

Deutschlandpokal im Nordic Zentrum am Notschrei im Schwarzwald

Benjamin Selter und Melina Schöttes am Notschrei

Notschrei ( 20.02.2014) An diesem Wochenende trafen sich die besten Skilangläufer und Skilangläuferinnen zum Deutschlandpokal im Nordic Zentrum am Notschrei im Schwarzwald. Eigentlich war der Skiclub Girkhausen Ausrichter dieser nationalen Veranstaltung gewesen, aber auf Grund der momentanen Wetterlage war eine Durchführung in unserer Region nicht möglich. Somit mussten die Kadersportler des Westdeutschen Skiverbandes zum wiederholten mal in diesem Winter die Reise nach Süddeutschland antreten.

Am Samstagmorgen stand ein Sprint in der freien Technik auf dem Programm. Melina Schöttes vom Ski Club Oberhudem lief einen mehr als überzeugenden Prolog und belegte mit einem Rückstand von gerade einmal 4,7 Sekunden Platz 5 in der Klasse U16. Diese hervorragende Prologplatzierung lies auf eine vordere Platzierung im Endklassement hoffen. Allerdings kam für Melina das Aus leider bereits im Viertelfinale. Bis zur vorletzten Kurve waren die 5 Sportlerínnen ganz eng zusammen, hier wurde Melina von zwei Konkurrentinnen nach innen abgedrängt und verlor nach einem kleinen Strauchler den Anschluss. Sie kämpfte sich auf der Zielgeraden noch einmal heran, schied aber dennoch ganz knapp aus. Da nur die besten zwei ins Halbfinale einzogen, musste die enttäuschte 15-jährige Oberhundemerin am Ende mit Platz 13 zufrieden sein.

Ganz anders lief es für den Attendorner Benjamin Selter. Als 26. nach dem Prolog schaffte er noch knapp den Viertelfinaleinzug der besten 30. Nach einem super Viertelfinalrennen, bei dem er sich erst auf der Ziellinie geschlagen geben musst, verbesserte sich der 17-jährige Schüler auf einen hervorragenden Platz 15 und erreichte somit sein bestes Saisonergebnis in der Klasse U18. Am Sonntagmorgen ging es für die beiden heimischen Sportler auf die Langstrecken in der klassischen Technik. Nach 10 Zentimeter Neuschnee in der Nacht waren die Strecken bestens präpariert. Melina Schöttes musste 2 Runden von jeweils 2,5 Kilometer auf der sehr anspruchsvollen Strecke zurücklegen. Da sie durch eine Erkältung leicht angeschlagen war, entschied sie sich erst ganz kurzfristig zu einem Start. Bis zum letzten Anstieg lag die Oberhundemerin auf einem hervorragenden sechsten Platz, konnte das Tempo leider nicht durchhalten und verpasste nach 5 Kilometern um 0,6 Sekunden eine Top Ten Platzierung. Wie dicht die Leistungsstärke ist, zeigt, dass ihr lediglich 15 Sekunden bis zu Platz 6 fehlten. Melina belegte am Ende Platz 11. Für Benjamin Selter verlief der zweite Wettkampftag im Schwarzwald nicht so erfolgreich, der Attendorner musste nach der Hälfte der 15 Kilometer Strecke leider das Rennen aufgeben. Melina Schöttes hat mit diesen Platzierungen ihren Platz unter den besten 10 in der Bestenliste in Deutschland weiter gefestigt. Weiter geht es für die beiden Jugendsportler am Karnevalswochenenden im Allgäu mit den Deutschen Meisterschaften. Hier stehen insgesamt drei Entscheidungen auf dem Programm

Westdeutsche Meisterschaften Langlauf in Bad Berleburg Girkhausen

Teilnehmer und Betreuer in Girkhausen

Teilnehmer und Betreuer in Girkhausen

Girkhausen (20.02.2014) Als am Sonntag Mittag ein strahlender Andreas Schöttes das Skistadion an der Girkauser Steinert verließ hing das nur teilweise mit dem Sonnenschein und dem herrlichen Wetter am 2. Wettkampftag der gemeinsam ausgetragenen Nordischen Skimeisterschaften von NRW und Hessen zusammen. Hinter dem Sportwart des Westdeutschen Skiverbandes lagen zwei erfolgreiche Tage voller spannender Rennen mit rund zwei hundert Startern sowohl in der Einzelwertung am Samstag als auch im Teamsprint am Sonntag.Was ihm zudem die gute Laune ins Gesicht getrieben haben dürfte sind die hervorragenden Ergebnisse der Teilnehmer aus dem Kreis Olpe.

Schon gleich zu Beginn konnte Lara Kamp vom TV Attendorn ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Die frischgebackene Bronzemedaillengewinnerin im Sprint auf nationaler Ebene zeigte auch ihre momentane Klasseform über die 5 Kilometer in der Skatingtechnik. In 14:51,4 siegte die 13jährige in ihrer Altersklasse deutlich und konnte sich damit gleichzeitig den vierten Rang der Schülermeisterschaft der 12-15jährigen sichern. Auch ihr gleichaltriger Teamkollege Marco Fischer zeigte in seiner Paradedisziplin Skaten, dass die Punkte in der deutschen Bestenliste von Balderschwang keine Eintagsfliege waren. In 13:15,9 siegte er ebenfalls klar und schaffte mit seinem Ergebnis gleichzeitig die Silbermedaille in der Gesamtwertung um den Titel des Westdeutschen Schülermeisters. Altersklassensieg in der U16 und der Westdeutsche Meistertitel in der Jugend U 18 mit gerade einmal 15 Jahren lautete die hervorragende Bilanz von Melina Schöttes von Ski Club Oberhudnem. In 13:15,9 siegte sie klar und konnte dabei auch alle älteren Kadermitglieder des Westdeutschen und Hessischen Skiverbandes deutlich hinter sich lassen und holte somit den ersten Titel an diesem Tag für den Kreis Olpe. Für sie war es zweifellos eine gelungene Generalprobe für den nächsten Deutschlandpokal am kommenden Wochenende.

Silber in der Altersklasse U 18 und gleichzeitig Rang vier in der Gesamtwertung lautete das Resume von Yvonne Fischer, die noch ohne Trainingslager und Wettkämpfe in dieser Saison in 15:13,7 ihren verspäteten Einstieg feierte. Zum Teil in heftigem Schneetreiben gingen mit Volker Gieß und Uli Selter auch zwei der heimischen Senioren auf die Strecke über 15 Kilometer. Dabei konnte der ehemalige Oberhofer und jetzige Starter des TV Attendorn die AK 51 klar für sich entscheiden. Mehr als zufrieden zeigte sich auch Uli Selter, der als zweitältester Teilnehmer aus den Reihen des WSV in 50:38,2 finishen konnte . Zum erfolgreichsten Starter aus dem Kreis Olpe avancierte der Attendorner Benjamin Selter, der sich an beiden Tagen die zu vergebenen Titel sichern konnte. Zunächst verteidigte er am Samstag seinen Westdeutschen Meistertitel in der Jugend in 22:45,1 über die 10 Kilometer. Knapp 24 Stunden später dominierte er mit seinem Partner Volker Gieß den Teamsprint. Insgesamt 14 Teams gingen im Massenstart ins Rennen über die je 4 mal zu durchlaufenden 500 Meter. Dabei konnte das Attendorner Duo auch die Routeniers aus dem Hochsauerland nach ihrem überraschenden Erfolg im vergangenen Jahr in der Gesamtwertung erneut klar bezwingen. Ein Klasseergebnis in der Altersklasse konnte dabei auch die Familie Schöttes feiern. Weil Bruder Manuel gleichzeitig beim König Ludwig Lauf in Oberammergau am Start war, sprang Vater Andreas ein und konnte mit Tochter Melina nach einem tollen Lauf über jeweils vier Runden mit einer Silbermedaille auf dem Siegerpoodest Platz nehmen. Rang vier ging hier an das Attendorner Duo Uli Selter und Uli Rauchheld, die als ältestes Team einige Youngsters hinter sich lassen konnten.Schon zuvor hatte es aus Attendorner Sicht Grund zum Jubeln gegeben. Gemeinsam mit Marco Fischer war Lara Kamp bei den Jungs gestartet und hatte den klassischen Part übernommen. In der Skatingtechnik konnte Marco Fischer in seinem letzten Durchlauf dann alles klar machen und die Goldmedaille für den TV Attendorn sichern. Nicht Gold aber Bronze gab es für das Attenorner Damenteam, dass mit Yvonne Fischer und Sabine Selter lange mit dem SC Girkhausen auf gleicher Höhe lag, sich aber am Schluss geschlagen geben musste. Dafür, dass der Langlauf im Kreis Olpe auch weiter Zukunft hat, sorgten schließlich auch zwei Oberhundemer Neulinge mit schneebekannten Nachnamen: Lea Schneider und Jonas Grübel. Die beiden 7-jährigen Nachwuchssportler erreichten als jüngstes Team, bei ihrem ersten Skiwettkampf als gute 7. der Schülerklasse 8-11 das Ziel auf der Girkhauser Steinert. Die Nachwuchssportler aus Attendorn und Oberhundem haben an diesem Wochenende eindrucksvoll gezeigt, dass sie zur Zeit zu den stärksten Läufern des Westdeutschen Skiverbandes zählen. Immerhin gingen die beiden Einzeltitel in der Jugendklasse und ein Teamtitel in der Schülerklasse an den Kreis Olpe.

Deutscher Schülercup Skilanglauf

Marco Fischer und Lara Kamp

Marco Fischer und Lara Kamp

Garmisch ( 16.02.2014) Als sich Lara Kamp und Marco Fischer am Freitag ihre erste Trainingseinheit in Garmisch absolviert hatten zeigten beide noch arge Sorgenfalten. Steinhart und eisig präsentierte sich die schwarze Abfahrtspiste vor Ort auf der die beiden Youngster aus der Wettkampfmannschaft des TV Attendorn anderentags hinunter mussten. Dazu standen ihnen nicht etwa moderne Carvingski zur Verfügung sondern schmale Langlaufbretter. Beim dritten Wettkampf innerhalb des Deutschen Schülercups steht zunächst das Abfahrtsverhalten des nordischen Nachwuchses im Mittelpunkt. ‚Die jungen Sportler sollen von Anfang an mit Abfahrten auf den immer anspruchsvolleren Loipen vertraut gemacht werden‘, erklärte Landestrainer Stefan Kirchner, der die beiden Hansestädter als feste Bank zu Beginn der Saison in den NRW-Kader berufen hatte. Der Umstand, dass die warmen Verhältnisse vor Ort , ungewohnter Kunstschnee und die in diesem Winter fehlenden Trainingsbedingungen im Sauerland die Ausgangssituation der beiden nicht gerade begünstigten, wurde schließlich in der Ergebnisliste deutlich. Rang 37 für Marco Fischer, Platz 38 für Lara Kamp zeigte schließlich die Auswertung der beiden.‚Es war so ein bisschen wie Lottospielen‘ lautete letztendlich auch der Kommentar der mitgereisten Betreuer und Eltern. Was die beiden jedoch knapp 24 Stunden später in den bayerischen Schnee zauberten, sorgte nicht nur im Ziel für einen Riesenjubel. Die komplette Wettkampfmannschaft der Skiabteilung hatte mit gefiebert und wurde kurzerhand per Handy an der Wettkampfloipe im sauerländischen Girkhausen informiert. Schwierige Schneeverhältnisse mit einer äußerst nassen Loipe bei immer wieder aufkommenden Niederschlägen hatten vor allem für die verantwortlichen Trainer die Suche nach dem richtigen Wachs nicht gerade leicht gemacht. Dass sie dennoch einen absoluten Treffer bei ihrer Auswahl gemacht hatten wurde nach 5 Kilometern in der klassischen Technik deutlich. Marco Fischer, angereist mit dem Ziel unter die Topp 25 zu laufen und damit Punkte für die Bestenliste zu sammeln, erwischte einen absoluten Sahnetag und schob sich im Feld der besten rund 60 deutschen Nachwuchstalente erstmals bis in die Spitzengruppe und konnte in einem beherzten Rennen als 9. finishen. Nach Rang 3 und 9 in Balderschwang verpasste Lara Kamp ihre dritte nationale Topp-ten-Platzierung nur denkbar knapp. Nachdem sie mit einer Klassezeit die erste 2 ,5 Kilomer -Rund absolviert hatte brachte sie ein Sturz kurz aus dem Rhythmus. Dass sie sich dennoch als 11. die Ziellinie im Stadion passierte ist umso höher einzuschätzen. Nach dem erneuten Spitzenplatz liegt sie damit momentan auf Rang 7 der aktuellen nationalen Schülercupliste. Bereits in drei Wochen geht es für Marco Fischer und Lara Kamp zum Saisonfinale in die Arena in Ruhpolding. Neben ihren zwei Einzelrennen sind beide aufgrund ihrer bisherigen Saisonergebnisse gesetzt für die Landesstaffeln bei den Deutschen Schülermeisterschaften.

Ski - Tolle Ergebniss für heimische Skiläufer

Oberwiesenthal - Benjamin Selter & Melina Schöttes

Oberwiesenthal - Benjamin Selter & Melina Schöttes

Oberwiesenthal (30.01.2014) Auch am vergangene Wochenende stand mal wieder der Deutschlandpokal der Skilangläufer auf dem Programm. Eigentlich sollten die Wettkämpfe in der DKB Skiarena in Oberhof stattfinden, aber auf Grund von Schneemangel wurden auch diese Wettkämpfe in Erzgebirge, nach Oberwiesenthal verlegt. Erstmals wurden innerhalb von zwei Tagen drei Wettkämpfe, für die es jeweils Punkte für die Gesamtwertung gab, ausgetragen.

Aus dem Kreis Olpe waren wieder der Attendorner Benjamin Selterm, sowie Melina Schöttes vom Ski Club Oberhundem, durch den Landestrainer des Westdeutschen Skiverbandes nominiert. Insgesamt waren über 180 Skilangläufer aus allen Landesverbänden des Deutschen Skiverbandes in Sachsen am Start.

Am Samstagmorgen stand ein Einzellauf in der freien Technik auf dem Programm. Die sehr anspruchsvolle 2,5 Kilometer Runde musste je nach Altersklasse mehrfach durchlaufen werden.

Für Melina Schöttes hieß die Vorgabe 5 Kilometer. Nach 15:49,9 Minuten erreichte sie, in ihrer eher ungeliebten Skatingtechnik, als gute 12 das Ziel und konnte wiederum Punkte für die Gesamtwertung einfahren. Nicht so gut lief es für Benjamin Selter über 7,5 Kilomter, er musste sich mit Platz 37 zufrieden geben.

Am Sonntag standen bei zweistelligen Minusgraden, zwei neue Wettkämpfe, beide in der klassischen Technik, auf dem Programm.

Zu erst musste im Prolog von allen Sportlern eine Strecke von 1,8 Kilometern bewältigt werden. Am Mittag wurde dann der Verfolgungslauf nach den Abständen des Prologs gestartet. Nach dem ersten Teil stand für die 15-jährige Oberhundemerin Platz 11 auf der Ergebnistafel, lediglich 0,4 Sekunden von einem Top Ten Platz entfernt.

Benjamin Selter konnte seine Leistung vom Vortag auch deutlich steigern. In der stark besetzten Klasse U18 lag er nach dem Prolog auf Platz 21, was auch wiederum Punkte für die Gesamtwertung bedeutete. Beide Sportler wollten im letzten Rennen dieses Wochenende ihre Platzierungen natürlich noch verbessern, was natürlich im dritten Wettkampf innerhalb weniger Stunden nicht so einfach war.

In einem bemerkenswerten Rennen über 5 Kilometer schaffte es Melina nach der ersten Runde zur Spitzengruppe der besten 8 auf zu schliessen. Leider reichte die Kraft nicht ganz, und Melina musste am letzten Berg abreissen lassen, so dass sie mit Platz neun zum wiederholten mal einen Top Ten Platz erzielte. Mit den Plätzen 12,11 und 9 dieses Wochenendes festigte die Oberhundemerin in der Gesamtwertung einen Platz unter den Top Ten ihres Jahrgang in Deutschland.

Auch Benjamin Selter schaffte es sich zu verbessern, nach 7,5 Kilometer erreichte er Platz 20 in dem Doppeljahrgang der U18 und kassierte auch wieder Punkte für die Gesamtwertung. Mit diesen Ergebnissen können die heimischen Sportler sehr zufrieden sein. Man muss immer noch bedenken, dass alle anderen Verbände die Möglichkeit haben zwischen den Wettkämpfen auf Schnee zu trainieren. Die Sportler des Westdeutschen und des Hessischen Skiverbandes sind die einzigen die ihr Training auf Rollski oder als Crosseinheit absolvieren müssen.

Weiter geht es für die beiden Jugendläufer auf nationaler Ebene am 8. und 9. Februar, bei hoffentlich ausreichender Schneelage, mit zwei Heimrennen des Deutschlandpokal in Bad Berleburg-Girkhausen.

Heimische Langläufer in Bayern erfolgreich

Teilnehmer in Hirschau

Teilnehmer in Hirschau

hinten von links: der Landestrainer Stefan Kirchner und Benjamin Selter. vorne von links: Melina Schöttes, Lukas Hofrichter, Marco Fischer und Lara Kamp .

Hirschau (12.01.2014) Eigentlich hatte am vergangenen Wochenende der Deutschlandpokal, die Bundesliga der Langläufer, auf dem Programm gestanden. Aber genau der musste aufgrund der alles andere als winterlichen Wetterlage erneut abgesagt werden. Da aber gerade für die Jugendkaderathleten Wettkampfpraxis vor den entscheidenden Rennen dieses Winters von unbedingter Norwendigkeit ist hatte Landestrainer Stefan Kirchner die gesamte Mannschaft kurzentschlossen zum Nordbayerncup in Hirschau gemeldet und auch gleich das Schülerteam mit auf die Startliste setzen lassen. So konnten sich neben Melina Schöttes und Benjamin Selter auch Lara Kamp, Marco Fischer und Lukas Hofrichter auf den Weg in die fränkische Langlaufhochburg machen. Gerade für die anstehenden Sprints in Oberwiesental sollten hier vor allem Schnelligkeit und kurze hohe Belastungen getestet werden. Auch wenn nur eine Kunstschneeloipe zur Verfügung stand, die Streckenlängen von maximal 6 Kilometern boten hierfür ideale Voraussetzungen. Nachdem die Jugendlichen mit Melina Schöttes und Benjamin Selter bereits am Donnerstag angereist und am Freitag zwei Trainingseinheiten absolviert hatten gingen beide praktisch aus der Belastung 24 Stunden später an den Start. Nur fünf Tage nach ihrem eindrucksvollen Rennen im österreichischen Saalfelden zeigte Melina erneut ihre Sprintqualitäten. Die junge Oberhundemerin, die auf nationaler Ebene zu Saisonbeginn in Oberwiesental bereits einen 8. Rang verzeichnete konnte die 4,8 Kilometer in der klassischen Technik in der Zeit von 17:23,73 klar für sich entscheiden. Nach krankheitsbedingter Abstinenz beim Auftakt im Erzgebirge startete Benjamin Selter verspätet aber ‚in alter Frische‘ in die Saison. Bei seinem ersten Rennen in diesem Winter ließ er nichts anbrennen und legte die 6 Kilometer in sehr guten 14:30,58 zurück. Damit war der Langläufer des TV Attendorn nicht nur Sieger der U18 sondern gleichzeitig auch Streckenschnellster. Bei diversen Tests im Trainingslager hatte sie bereits ihren guten Trainingszustand dokumentiert. Jetzt konnte sie auch beim ersten Schneewettkampf ihre gute Form bestätigen. Rund eine Woche vor ihrem ersten Einsatz auf nationaler Ebene siegte Lara Kamp, ebenfalls aus den Reihen der TVA-Nachwuchsmannschaft, in 10:02,23 und verwies die stark vertretene bayerische Konkurrenz mit über einer halben Minute Rückstand auf die Plätze. Sichtlich zurfrieden zeigte sich auch ihr Teamkollege Marco Fischer. Nach einem Sturz vor zwei Wochen und damit verbundenem Trainingsrückstand ging er seinen ersten Wettkampf der neuen Saison beherzt an und konnte über die ebenfalls 3,6 Kilometer die magische Grenze von zehn Minuten um sieben Sekunden unterbieten. Das reichte auch für ihn zu einem Podestplatz: Rang drei dürfte eine gute Ausgangsposition für den nationalen Schülercup sein. Nicht ganz bis aufs Posium schaffte es Lukas Hofrichter. Der Oberhundemer als Jüngster im Bunde zeigte trotz fehlender Schneekilometer ein engagiertes Rennen im Sprint über die 1,2 Kilometer und verpasste dabei den Bronzerang mit seiner Zeit von 4:03,46 lediglich um 13 Sekunden. Sollten es die Bedingungen zulassen dann geht es für die Kaderathleten des Westdeutschen Skiverbandes bereits am kommenden Wochenende auf Deutschlandebene weiter. Zu Beginn der Woche werden Melina Schöttes (SC O) und Benjamin Selter (TV A) aus der Jugendmannschaft sowie die Schüler Marco Fischer und Lara Kamp (beide TV A) erfahren wo ihr Einsatz stattfindet.

Ski - Erfolgreiche Tests in der SChweiz

Melina Schöttes und Benjamin Selter

Melina Schöttes und Benjamin Selter

Obergoms, Schweiz ( 26.11.2013) Melina Schöttes vom Ski Club Oberhundem und Benjamin Selter vom TV Attendorn kehrten am vergangenen Sonntag vom zweiten Schneelehrgang der Skilangläufer dieser Wintersaison des Westdeutschen Skiverbandes aus der Schweiz zurück. Nachdem die Skilangläufer bereits in den Herbstferien in der Skihalle im thüringischen Oberhof auf Schnee trainieren konnten ging es jetzt erstmals in die Alpen. „Eigentlich war dieser einwöchige Lehrgang im österreichischen Obertilliach geplant, aber auf Grund von Schneemangel wurde er ganz kurzfristig nach Obergoms in der Schweiz verlegt“, berichtet Andreas Schöttes, der zuständige Sportwart des Westdeutschen Skiverbandes. Insgesamt nahmen 10 Kadersportler des NRW-Kaders an dieser wichtigen Lehrgangsmaßnahme teil. „Gerade diese Vorwinterlehrgänge auf Schnee sind ganz wichtig für die Saisonvorbereitung. Wir hatten sehr gute Schneeverhältnisse vor Ort und konnten zahlreiche Technik- und Ausdauereinheiten absolvieren, ebenfalls konnten wir neues Material testen“, war der Landestrainer Stefan Kirchner sehr zufrieden mit diesem Lehrgang. „Ein großer Dank gilt der St. Barbara Realschule in Meggen und dem St. Ursula Gymnasium in Attendorn für die unkomplizierte Freistellung der beiden Sportler, ohne diese gute Zusammenarbeit, über den ganzen Winter, sind vordere Platzierungen auf nationaler Ebene nicht möglich“, so Stefan Kirchner weiter.

Der nächste Trainingslehrgang findet für die beiden Topsportler vom 8. bis 15. Dezember im österreichischen Ramsau am Dachstein statt, bevor es am 19. Dezember nach Oberwiesenthal ins Erzgebirge geht. Hier findet der nächste Deutschlandpokal, der erste auf Schnee in dieser Saison, statt. Im Erzgebirge gilt es dann für Melina Schöttes ihre guten Trainingsleistungen umzusetzen und an ihre hervorragenden Erfolge der Nationalen Sommerrennen mit Platz sieben und vier anzuknüpfen. Auch Benjamin Selter will zeigen, dass er in diesem Jahr zu den besten seines Jahrgang auf deutscher Ebene gehört. Aber auch nach Weihnachten ist wenig Zeit zum ausruhen. Direkt nach Weihnachten geht es noch einmal zum Training in den Alpenraum und am 2. Januar zum nächsten Deutschlandpokal nach Schonach im Schwarzwald.

Marco Fischer in Oberhof erfolgreich

Verfehlte kapp ein Podiumsplatz

Verfehlte kapp ein Podiumsplatz

Marco Fischer vom TVA

Oberhof (20.06.2013) Der SRB-Cup in Oberhof ist alljährlich für den Schülerbereich der Skilangläufer eine wichtige Standortbestimmung. Auf der traditionellen Rollskistrecke Grenzadler direkt am Rennsteig treffen sich nicht nur die Besten der Besten aus Thüringen sondern auch andere Landesverbände nutzen den Wettkampf in der Vorbereitung auf den Winter. So traten auch insgesamt 17 Schüler der Jahrgänge 1999 bis 2002 aus der Kadermannschaft des Westdeutschen Skiverbandes an. Aus heimischer Sicht war mit Marco Fischer der amtierende Westdeutsche Meister der S13 am Start. 'Ein Rang unter den Topp-ten wäre schon ok. gewesen. Was Marco über die 6 Kilometer in der Skatingtechnik tatsächlich gezeigt hat macht eine Menge Hoffnungen für den Winter,' resümierte ein sichtlich zufriedener Heimtrainer Uli Selter. Rang vier und ganze drei Zehntelsekunden auf den Bronzerang wurde im Anschluss bei der Siegerehrung gebührend von Sportlern, Eltern und Trainern im Oberhofer Skistadion gefeiert

Benjamin Selter: Deutscher Vizemeister im Skimarathon

Es waren die wohl schwierigsten Wetterverhältnisse, die der traditionsreiche Skadiloppet im Bayerischen Wald je aufzuweisen hatte. Bereits am ersten Renntag mussten Uli Rauchheld sowie Sabine, Uli und Lea Selter im Startgelände wieder kehrt machen. Heftige Rgegenfälle mit orkanartigen Sturmböen ließen aus Sicherheitsgründen ein Langlaufrennen nicht zu. Lange wurde auch am Sonntag gezittert, ehe es die Starterlaubnis für das Hauptrennen, die klassisch gelaufenen 42 Marathonkilometer, gab. Es ergoss sich zwar erneut ein Dauerregen über dem Wettkampfgelände am Großen Arber, aber der Wind hatte sich zumindest gelegt. „824 Meter Anstiege auf sehr nassem Schnee sind kein Pappenstil“ drückte Benjamin Selter vom TV Attendorn bereits vor dem Rennen den Respekt der Laüfer auf der wohl anspruchsvollsten Skimarathonstrecke in Mitteleuropa aus. Was er anschließend in den Schnee zauberte sorgte erneut nur eine Woche nach seinem Superrennen in Sankt Moritz für Furore. In für die Verhältnisse hervorragenden 2:24:04,8 konnte er nicht nur unter die Topp Ten der Herren 21 laufen sondern sich im ausgesuchten internationalen Feld auch Gesamtrang 19 sichern. Nach seinem Starterfolg in Oberammergau am Winterbeginn reichten die erneuten Punkte im Abschlussrennen zur Deutschen Skimarathonmeisterschaft sensationell für das begehrte Podest. Benjamin Selter wurde anschließend in der überfüllten Festhalle von Bodenmais mit der Silbermedaille als deutscher Vizemeister geehrt. Mit am Start erneut auch jener Läufer, der wohl die meisten Langstreckenrennen der jungen Garde in seinen Beinen hat. Manuel Schöttes vom SC Oberhundem musste dem hohen Anfangstempo und den reichhaltigen Langdistanzrennen dieses Winters auf den letzten Kilometern zwar Tribut zollen, verpasste die magische 3-Stunden-Marke aber lediglich um 8 Minuten. Seine 3:08:52,2 bescherten dem 23jährigen schließlich Gesamtrang 156. Ebenfalls an einen Läufer des TV Attendorn ging der Platz 239 - und sorgte für ganz besondere Freude. Martin Schmidt, hinlänglich bekannter Ironman der TV-Tritimer hatte sich erst in diesem Jahr den Langläufern angeschlossen und sich gezielt auf sein erstes Rennen vorbereitet. „Eigentlich wollte ich nur ins Ziel kommen“, hatte der 54 jährige seine Erwartungen bewusst niedrig gehalten. „Dass er bei diesen äußerst problematischen Bedingungen und sehr vielen Aufgaben das Rennen nicht nur durchsteht sonder auch die bemerkenswerte Zeit von 4:01:31,7 schafft, ist schon eine tolle Leistung,“ freute sich auch Uli Selter, der das heimische Team auf der Strecke coachte. Freude auf der Finishline gab es am Ende auch für die neueste Starterin des TV-Skiteams. Anja Habbel war dem Verein erst zwei Tage zuvor beigetreten und hatte noch nie ein Rennen gelaufen. 2:24:04,8 zeigte die Uhr abschließend für die 48jährige, die sich mit rund 400 Athleten für die 24 Kilometer- Strecke entschieden hatte.

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